Thurgau

Golfausrüstung verstehen: Schläger, Bälle und Zubehör richtig wählen

Golfausrüstung soll unterschiedliche Schläge ermöglichen, verlässlich funktionieren und zur individuellen Bewegung passen. Ein umfangreiches Bag mit den neuesten Schlägern ist dafür keine Voraussetzung. Wichtiger sind nachvollziehbare Distanzabstände, geeignete Schäfte, griffige Griffe und ein Putter, der eine wiederholbare Ausrichtung unterstützt. Wer die Funktionen der einzelnen Komponenten versteht, kann gezielter auswählen und vermeidet Anschaffungen, die zwar technisch interessant wirken, auf dem Platz aber kaum einen Vorteil bringen. Zwischen einem einfachen Einstiegssatz und einer individuell angepassten Ausrüstung liegt eine grosse Bandbreite. Körpergrösse, Kraft, Beweglichkeit, Schwunggeschwindigkeit und Treffqualität beeinflussen, welche Schläger sinnvoll sind. Dazu kommen Bälle, Schuhe, Handschuh, Bag, Wetterschutz und kleinere Hilfsmittel. Eine gute Ausrüstung wächst deshalb mit dem Spiel und wird regelmässig überprüft, statt nach einem einzigen Einkauf als abgeschlossen zu gelten.

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Golfplätze verstehen: Aufbau, Architektur, Pflege und Nachhaltigkeit

Ein Golfplatz ist Spielfeld, gestaltete Landschaft und intensiv betreute Grünanlage zugleich. Abschläge, Fairways, Roughs, Bunker, Penalty Areas und Grüns bilden eine Folge strategischer Aufgaben, deren Schwierigkeit weit über die reine Länge hinausgeht. Geländeformen, Boden, Vegetation, Wind, Wasser und Pflegezustand beeinflussen, welche Schläge möglich sind und wie unterschiedlich sich dieselbe Anlage von Tag zu Tag spielt. Hinter einer gepflegten Spielfläche steht ein komplexer Betrieb aus Platzarchitektur, Greenkeeping, Bewässerung, Drainage, Maschinen, Sicherheitsplanung und Naturschutz. In der Schweiz kommen grosse Höhenunterschiede, regional verschiedene Klimabedingungen und kurze Vegetationsperioden hinzu. Wer den Aufbau und Unterhalt eines Golfplatzes versteht, erkennt deshalb mehr als makellosen Rasen: sichtbar wird eine Kulturlandschaft, die sportliche Qualität, wirtschaftliche Tragfähigkeit und ökologische Verantwortung miteinander verbinden muss.

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Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot aller Zeiten

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton? Beide besitzen sieben Weltmeistertitel, doch bei einem Vergleich der wichtigsten messbaren Erfolgswerte gibt es einen Sieger: Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot der Geschichte. Der Brite führt Schumacher bei Siegen, Pole-Positions und Podestplätzen deutlich an und hat seine Rekorde 2026 im Ferrari sogar nochmals ausgebaut. Die Zahlen sind aussergewöhnlich: Hamilton steht nach dem Grossen Preis von Aserbaidschan 2026 bei 106 Grand-Prix-Siegen, 104 Pole-Positions und 207 Podestplätzen. Schumacher beendete seine Formel-1-Karriere mit 91 Siegen, 68 Pole-Positions und 155 Podien. Bei der wichtigsten Einzelwertung herrscht dagegen Gleichstand: Beide wurden siebenmal Weltmeister. Ganz so einfach ist die Frage trotzdem nicht. Schumacher besitzt Argumente, die sich in den absoluten Rekordzahlen nur teilweise widerspiegeln. Er gewann fünf Weltmeisterschaften hintereinander, führte Ferrari nach einer langen Durststrecke zurück an die Spitze und dominierte insbesondere die Jahre 2000 bis 2004. Wer jedoch "erfolgreichster" möglichst objektiv über die grossen Karrierekennzahlen definiert, kommt 2026 an Hamilton nicht vorbei.

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Golfturniere verstehen: Spielformen, Handicap und der Weg zum ersten Start

Golfturniere machen aus einer Runde auf dem Platz einen sportlichen Wettbewerb mit verbindlichen Regeln. Wer Spielformen, Handicap und Turnierablauf versteht, kann Ergebnisse besser einordnen, typische Fehler vermeiden und den eigenen Einstieg gezielt vorbereiten. Zwischen einem entspannten Clubturnier und einem internationalen Profi-Wettbewerb liegen grosse Unterschiede. Die gemeinsame Grundlage bleibt jedoch dieselbe: Ein Ball soll mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag ins Loch gelangen. Wie daraus ein Turnierergebnis entsteht, hängt von der ausgeschriebenen Spielform und der jeweiligen Wertung ab.

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Küng und Schmid starten überraschend an der Rad-EM

Das Schweizer Team erhält für die Rad-Europameisterschaften in Slowenien kurzfristig prominente Verstärkung. Stefan Küng und Mauro Schmid werden am Mittwoch, 7. Oktober, das Einzelzeitfahren der Elite-Männer bestreiten. Ursprünglich war dieser EM-Start nicht vorgesehen, nach ihren starken Auftritten an der WM in Montréal haben sich beide nun gemeinsam mit Nationaltrainer Michael Schär für einen Start entschieden. Der Kampf gegen die Uhr führt über 22 Kilometer rund um Šenčur und ist mit 367 Höhenmetern deutlich anspruchsvoller als ein klassischer flacher Zeitfahrkurs. Küng bringt enorme Erfahrung mit: Der 32-Jährige wurde 2020 und 2021 Europameister im Einzelzeitfahren und gewann erst im September das Zeitfahren der Vuelta a España. Schmid tritt dagegen erstmals bei einer Elite-EM im Einzelzeitfahren an. Die Schweizer reisen mit Rückenwind aus Kanada nach Slowenien. Küng und Schmid gehörten zusammen mit Stefan Bissegger zum Männer-Trio, das an der WM in Montréal trotz eines frühen Defekts von Küng den Grundstein für Bronze in der Mixed-Staffel legte. Die Rad-EM beginnt am Freitag und dauert bis Mittwoch, das Zeitfahren der Elite-Männer bildet am letzten Wettkampftag den Abschluss.

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Warum Le Mans nach der Formel 1 das wichtigste Autorennen der Welt ist

Wenn von den grössten Autorennen der Welt die Rede ist, führt ausserhalb der Formel 1 kaum ein Weg an den 24 Stunden von Le Mans vorbei. Das Langstreckenrennen in Frankreich verbindet seit 1923 Geschwindigkeit, Technik, Strategie und Zuverlässigkeit auf eine Weise, die im Motorsport einzigartig ist. Für viele Hersteller ist ein Sieg in Le Mans deshalb mindestens so prestigeträchtig wie ein Erfolg in einer ganzen Rennserie. Le Mans ist das Herzstück der FIA World Endurance Championship. Gefahren wird auf dem 13,626 Kilometer langen Circuit de la Sarthe, der aus permanenten Rennstreckenabschnitten und öffentlichen Strassen besteht. Moderne Hypercars erreichen dort Geschwindigkeiten von rund 340 km/h, gleichzeitig müssen Fahrer und Technik 24 Stunden lang nahezu ohne Unterbruch funktionieren. Seine aussergewöhnliche Stellung verdankt Le Mans aber nicht nur der Länge des Rennens. Zusammen mit dem Grand Prix von Monaco und dem Indianapolis 500 bildet es die berühmte "Triple Crown" des Motorsports. Wer Le Mans gewinnt, trägt sich deshalb in eine Siegerliste ein, die für Hersteller und Fahrer seit mehr als einem Jahrhundert enorme Bedeutung besitzt.

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Nationalrat sagt Ja zu 200 Millionen für Olympia 2038

Die Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 hat im Parlament eine wichtige Hürde genommen. Der Nationalrat hat dem geplanten Bundesbeitrag von maximal 200 Millionen Franken mit 137 zu 40 Stimmen bei 14 Enthaltungen zugestimmt. Über die Vorlage muss nun noch der Ständerat entscheiden. Die finanzielle Unterstützung des Bundes ist an klare Bedingungen geknüpft. Kantone und Gemeinden müssen zusammen mindestens ebenfalls 200 Millionen Franken beisteuern. Der Bund übernimmt zudem keine Defizitgarantie für die Spiele. Sicherheitskosten sind im vorgesehenen Beitrag von 200 Millionen Franken nicht enthalten und würden zusätzlich anfallen. Für Diskussionen sorgte im Nationalrat auch die Frage einer Volksabstimmung. Ein Antrag, den Bundesbeschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen, scheiterte mit 78 zu 106 Stimmen. Damit ist auf Bundesebene derzeit keine Abstimmung über diesen Planungsbeschluss vorgesehen. Lokale und kantonale Entscheide an Austragungsorten bleiben davon unberührt.

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Steffi Häberlin wechselt zu Canyon-SRAM

Steffi Häberlin setzt ihre Karriere ab 2027 bei Canyon-SRAM fort. Die 28-jährige Schweizer Strassenmeisterin verlässt SD Worx-Protime nach zwei Jahren und unterschreibt beim deutschen WorldTour-Team einen Vertrag über zwei Saisons. Häberlin hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der stärksten Schweizer Rundfahrerinnen entwickelt und erhält nun die nächste grosse Chance. Die Thurgauerin kommt aus dem Mountainbike und bestreitet erst seit 2025 regelmässig Strassenrennen auf höchstem Niveau. Trotzdem etablierte sie sich schnell in der WorldTour. 2026 verteidigte sie ihren Schweizer Meistertitel im Strassenrennen, wurde Sechste der Tour de Suisse Women und Zweite beim Festival Elsy Jacobs in Luxemburg. Hinzu kam ihr erster internationaler Profisieg bei der Tour de Gatineau. Bei Canyon-SRAM trifft Häberlin unter anderem auf ihre Schweizer Landsfrau Jasmin Liechti sowie auf das britische Toptalent Zoe Bäckstedt. Für Häberlin ist der Wechsel gleichzeitig ein weiterer Schritt in Richtung vollständiger Konzentration auf den Profisport: Im kommenden Sommer will sie ihr Medizinstudium abschliessen und sich danach ganz dem Radsport widmen.

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Golfsport und Profigolf verstehen: Regeln, Touren und Spielstrategie

Golfsport verbindet präzise Bewegung, taktische Entscheidungen und den kontrollierten Umgang mit wechselnden Bedingungen. Jeder Schlag verändert die Ausgangslage für den nächsten, während Wind, Gelände, Balllage und Platzarchitektur laufend neue Lösungen verlangen. Im Profigolf verdichtet sich diese Herausforderung zu einem internationalen Leistungssport, in dem wenige Schläge über Titel, Weltranglistenpunkte, Preisgeld und die weitere Karriere entscheiden können. Der Einstieg in die Golfwelt wird durch zahlreiche Begriffe, Turnierserien und Wertungssysteme erschwert. Par, Birdie, Cut, Handicap, Major oder Tourkarte bezeichnen jeweils unterschiedliche Ebenen des Sports. Wer die Grundstruktur einer Spielbahn, die wichtigsten Regeln und die Organisation des professionellen Turnierbetriebs kennt, kann eine Golfrunde ebenso besser einordnen wie die Entscheidungen der Spitzenspieler an einem entscheidenden Turniersonntag.

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Tsitsipas kommt nach Basel – Swiss Indoors erhalten weiteren prominenten Namen

Die Swiss Indoors Basel erhalten weiteren prominenten Zuwachs: Stefanos Tsitsipas wird beim ATP-500-Turnier in der St. Jakobshalle antreten. Der 28-jährige Grieche, frühere Weltranglistendritte und zweifache Grand-Slam-Finalist, gehört damit zum hochkarätigen Teilnehmerfeld der diesjährigen Ausgabe. Für Tsitsipas ist es zugleich die Rückkehr in die Schweiz nach seinem Turniersieg im Sommer in Gstaad. Tsitsipas hat sich nach einer schwierigen Phase in dieser Saison wieder deutlich nach vorne gearbeitet. Im Juli gewann er das ATP-250-Turnier in Gstaad und holte dort seinen ersten Titel seit fast eineinhalb Jahren. Ende September wurde der Grieche wieder auf Rang 44 der ATP-Weltrangliste geführt. Neben ihm wurden für Basel inzwischen auch Alexander Bublik, Hubert Hurkacz und Alejandro Davidovich Fokina als weitere Teilnehmer bekannt. Für die Swiss Indoors ist die Zusage ein zusätzlicher sportlicher Gewinn. Bereits zuvor standen unter anderem Ben Shelton, Félix Auger-Aliassime, Taylor Fritz, Arthur Fils, Holger Rune, Casper Ruud, Jiří Lehečka und Vorjahressieger João Fonseca im Aufgebot. Aus Schweizer Sicht wird die Ausgabe 2026 zudem durch den Abschied von Stan Wawrinka geprägt, der in Basel einen seiner letzten grossen Auftritte als Profi bestreiten wird.

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Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon. Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

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Basel kämpft weiter um die Schwimm-EM 2027

Basel will die Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 in die Schweiz holen – doch ausgerechnet jetzt fällt die entscheidende Phase der Finanzierung an. Swiss Aquatics hat für die Elite- und Masters-EM im Dezember 2027 bereits den Zuschlag unter Auflagen erhalten. Ob der Grossanlass in der St. Jakobshalle tatsächlich stattfinden kann, hängt nun davon ab, ob die noch offene Finanzierung rechtzeitig gesichert wird. Der Verband verfolgt das Basler Projekt seit längerem. Bereits 2024 wurden Gespräche mit einer hochrangigen Basler Delegation geführt, später entstand eine eigene Organisationsstruktur für internationale Meisterschaften. Laut Swiss Aquatics wurde im September 2025 der Zuschlag unter Auflagen erteilt. Als Austragungsort ist die St. Jakobshalle vorgesehen, die für die Meisterschaften zur temporären Schwimmarena umgebaut werden müsste. Sportlich wäre eine Heim-EM für die Schweiz aussergewöhnlich reizvoll. Mit Noè Ponti und Roman Mityukov verfügt Swiss Aquatics über zwei international etablierte Aushängeschilder, zudem erlebt der Schweizer Schwimmsport seit mehreren Jahren eine seiner erfolgreichsten Phasen. Gleichzeitig bleibt jedoch genau jene finanzielle Frage offen, die bereits Mitte September für erhebliche Unsicherheit gesorgt hatte.

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Laurin Fuhrer drängt bei den Lakers Richtung Profiteam

Laurin Fuhrer gehört bei den Rapperswil-Jona Lakers zu den spannendsten jungen Verteidigern auf dem Weg Richtung National League. Der 18-Jährige spielt aktuell vor allem für die U21-Elit, hat sich dort aber bereits mit konstanten Leistungen und offensiver Produktion in den Vordergrund gearbeitet. Ein fixer Transfer nach Rapperswil ist es allerdings nicht – Fuhrer gehört bereits zur Lakers-Organisation. Der am 12. Januar 2008 in Herisau geborene Verteidiger läuft in dieser Saison regelmässig für die U21 der Lakers auf. Nach neun Einsätzen steht Fuhrer aktuell bei einem Tor und drei Assists und damit bei vier Skorerpunkten. Für einen Verteidiger seines Alters ist das ein guter Wert, zumal er gleichzeitig in einer wichtigen Rolle eingesetzt wird. Auch international hat Fuhrer bereits Erfahrung gesammelt. Im Frühjahr gehörte er zum Schweizer U18-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft. Dort wurde der Linksschütze als Verteidiger eingesetzt und gehörte damit zu jenem Jahrgang, der sich nun Schritt für Schritt Richtung Profihockey entwickeln soll.

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Kein Winterschlaf im Sägemehl – so bereiten sich die Schwinger auf 2027 vor

Die grossen Schwingfeste des Jahres 2026 sind vorbei, doch für die Schwinger beginnt jetzt keineswegs eine lange Pause. Der Winter ist die wichtigste Aufbauphase der Saison: Kraft, Explosivität, Technik und Regeneration stehen im Zentrum, während in den Schwingkellern bereits an der Form für 2027 gearbeitet wird. Nach dem Kilchberger Schwinget Anfang September und den letzten Herbstschwinget verlagert sich der Schwerpunkt vom Wettkampf auf das Training. Die meisten Spitzenschwinger reduzieren zunächst die Belastung, lassen kleinere Blessuren behandeln und steigen danach wieder strukturiert in den Aufbau ein. Gerade Rücken, Beine, Rumpf und Griffkraft werden während der Wintermonate intensiv trainiert. Ganz ohne Sägemehl geht es trotzdem nicht. In zahlreichen Schwingklubs wird auch im Winter regelmässig im Schwingkeller trainiert. Technik, Konter, Schwungvarianten und kurze intensive Einheiten bleiben wichtig. Wer die Regeln und Eigenheiten des Nationalsports nochmals auffrischen möchte, findet hier unsere Übersicht zu Regeln, Noten und Schlussgang im Schwingsport.

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Girrbach vor grossem Test in St Andrews – wichtige Punkte im Kampf um Tourkarte

Joel Girrbach steht ab Donnerstag beim traditionsreichen Alfred Dunhill Links Championship in Schottland am Abschlag. Der Thurgauer trifft auf dem Old Course in St Andrews sowie in Carnoustie und Kingsbarns auf ein stark besetztes Feld mit zahlreichen Major-Siegern und Ryder-Cup-Stars. Für Girrbach geht es dabei nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um die volle Spielberechtigung für die Saison 2027. Girrbach reist als aktuelle Nummer 91 im Race to Dubai nach Schottland. Der 33-Jährige hat in dieser Saison 28 Turniere bestritten und 527 Punkte gesammelt. Zuletzt zeigte seine Formkurve mehrfach nach oben: Beim Omega European Masters in Crans-Montana wurde er geteilter Neunter und verbesserte damit seine Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich. Das Turnier in Schottland gehört zu den besonderen Wochen auf der DP World Tour. Gespielt wird über drei verschiedene Links-Plätze, ehe die Entscheidung am Sonntag auf dem Old Course in St Andrews fällt. Girrbach trifft dabei unter anderem auf Titelverteidiger Robert MacIntyre, Tyrrell Hatton, Tommy Fleetwood, Justin Rose, Matt Fitzpatrick, Brooks Koepka, Bubba Watson und Cameron Smith. Bereits beim European Masters in Crans-Montana überzeugte Girrbach mit einem starken neunten Rang.

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Pogačar wieder draussen auf dem Rad – Saison 2026 bleibt trotzdem beendet

Tadej Pogačar macht nach seinem schweren Vuelta-Sturz weitere Fortschritte. Der Slowene sass am 26. September erstmals seit seiner Operation wieder draussen auf dem Rennrad und zeigte dabei auch die Narbe seines gebrochenen Schlüsselbeins. An der Entscheidung seines Teams ändert das nichts: Pogačar wird 2026 definitiv kein Rennen mehr bestreiten. UAE Team Emirates-XRG stellte dies nochmals ausdrücklich klar, nachdem Pogačars Name zwischenzeitlich auf einer provisorischen slowenischen Liste für die Europameisterschaften aufgetaucht war. Ein Comeback ist nicht vorgesehen. Der 27-Jährige soll sich vollständig von seiner Gehirnerschütterung, dem stabilen Bruch des siebten Halswirbels und dem offenen Bruch des linken Schlüsselbeins erholen. Damit geht eine aussergewöhnliche Saison vorzeitig zu Ende. Pogačar sammelte 2026 insgesamt 16 Siege und gewann unter anderem Mailand–Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich sowie erneut die Tour de France. Bereits vor wenigen Tagen hatten wir über Pogačars erste kontrollierte Einheiten auf der Rolle und das geplante Comeback 2027 berichtet. Nun folgte der nächste Schritt zurück auf die Strasse.

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Basel gewinnt auch in Chur – fünfter Sieg in Serie für den Tabellenführer

Der EHC Basel setzt seinen starken Saisonstart in der Swiss League fort. Die Basler gewinnen auswärts beim EHC Chur mit 3:1 und feiern damit bereits den fünften Sieg in Folge. David Hamr, Dario Kummer und Gianluca Barbei erzielen die Treffer für den Tabellenführer. Basel erwischt im Thomas Domenig Stadion den besseren Start. Hamr bringt die Gäste bereits in der 3. Minute mit 1:0 in Führung. Chur reagiert zwar und gleicht in der 15. Minute durch Luca Wyss zum 1:1 aus, doch nach der ersten Pause übernimmt Basel wieder das Kommando. Kummer trifft in der 22. Minute zum 2:1, Barbei erhöht in der 36. Minute auf 3:1. Damit setzt Basel seine beeindruckende Serie fort. Schon beim 4:2 im zweiten Belchen-Derby gegen Olten hatten die Basler ihren vierten Sieg hintereinander gefeiert. Nur zwei Tage später folgt in Graubünden der nächste Erfolg.

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La Chaux-de-Fonds schlägt Thurgau 6:2 – Gil Antenen macht den Deckel drauf

Der HC La Chaux-de-Fonds meldet sich in der Swiss League mit einem 6:2-Heimsieg gegen den HC Thurgau zurück. Nach einem ausgeglichenen Startdrittel ziehen die Neuenburger im Mittelabschnitt davon und lassen sich auch vom zwischenzeitlichen Thurgauer Anschlusstreffer nicht mehr aus der Ruhe bringen. Yanick Gil Antenen entscheidet die Partie mit einem Doppelpack im Schlussdrittel endgültig. Jason Akeson bringt den HCC in der 11. Minute mit 1:0 in Führung, doch Thurgau antwortet umgehend: Livio Truog gleicht im Powerplay zum 1:1 aus. Im Mitteldrittel übernehmen die Gastgeber die Kontrolle. Toms Andersons trifft in der 26. Minute zum 2:1, Riley Damiani erhöht gut sechs Minuten später auf 3:1. Nach 40 Minuten besitzt La Chaux-de-Fonds damit erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung. Für den HCC ist der Erfolg nach zwei Niederlagen in Folge besonders wichtig. Die Neuenburger hatten zuletzt zuhause 2:5 gegen Arosa und danach 3:4 in Basel verloren. Bereits vor der Partie war deshalb klar, dass eine Reaktion nötig war – die Ausgangslage hatten wir in der Vorschau auf La Chaux-de-Fonds gegen Thurgau eingeordnet.

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