International

Juventus bietet 30 Millionen für Tresoldi

Juventus Turin will Nicolò Tresoldi vom Club Brügge verpflichten. Nach Informationen von soccer.ch laufen bereits Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen. Die Italiener bieten 30 Millionen Euro für den 22-jährigen Stürmer, während der belgische Spitzenclub eine Ablöse von 50 Millionen Euro verlangt. Zwischen den finanziellen Vorstellungen liegen damit noch 20 Millionen Euro. Tresoldi wechselte erst im Sommer 2025 von Hannover 96 nach Belgien und entwickelte sich beim Club Brügge zu einem wichtigen Offensivspieler. In der Saison 2025/26 erzielte der deutsche U21-Nationalspieler in 40 Pflichtspielen 19 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Sein Vertrag läuft bis Sommer 2029. Diese langfristige Bindung stärkt die Verhandlungsposition der Belgier erheblich. Für Juventus wäre der Transfer eine bedeutende Investition in die Zukunft des Angriffs. Besonders interessant ist Tresoldis Verbindung zu Italien: Der in Cagliari geborene Stürmer besitzt neben der deutschen und argentinischen auch die italienische Staatsangehörigkeit. Seine Entscheidung über die künftige A-Nationalmannschaft steht weiterhin aus.

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Seedorf (50) übernimmt Corinthians – Rückkehr nach sieben Jahren

Clarence Seedorf kehrt überraschend auf die Trainerbank zurück. Der frühere Weltklassespieler von Ajax, Real Madrid und AC Milan übernimmt den brasilianischen Traditionsverein Corinthians São Paulo. Der 50-jährige Niederländer unterschreibt einen Vertrag bis Ende 2027. Seine wichtigste Aufgabe ist es, den abstiegsbedrohten Klub wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Corinthians bestätigte die Verpflichtung am Sonntag, 11. Oktober 2026. Seedorf folgt auf Fernando Diniz, der nach einer Serie von Niederlagen entlassen wurde. Der Klub steht in der brasilianischen Série A auf dem 16. Tabellenplatz und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Für Seedorf ist es die erste Trainerstation seit seinem Abschied von der Nationalmannschaft Kameruns im Sommer 2019. Für den ehemaligen niederländischen Nationalspieler bedeutet das Engagement zugleich eine Rückkehr nach Brasilien. Bereits zwischen 2012 und 2013 spielte er für Botafogo in Rio de Janeiro und beendete dort seine aktive Karriere. Nun kehrt einer der erfolgreichsten Mittelfeldspieler seiner Generation mit einer neuen Aufgabe in den brasilianischen Fussball zurück.

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Olympiakos gewinnt Derby dank Freuler-Vorlage

Olympiakos Piräus gewinnt das griechische Derby gegen Panathinaikos Athen mit 1:0. Panagiotis Retsos erzielt in der 34. Minute das entscheidende Tor nach einer Kopfballvorlage von Remo Freuler. Trotz eines Platzverweises gegen Manolis Saliakas verteidigen die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum Schluss. Der Titelkampf in der Super League bleibt damit spannend. Im Georgios-Karaiskakis-Stadion übernimmt Olympiakos früh die Initiative. Freuler steht im zentralen Mittelfeld in der Startformation und ist beim Führungstreffer entscheidend beteiligt. Nach dem Seitenwechsel drängt Panathinaikos auf den Ausgleich. Als Saliakas in der 66. Minute Gelb-Rot sieht, müssen die Gastgeber die Schlussphase mit zehn Spielern bestreiten. Für den Schweizer Nationalspieler Freuler ist die Torvorlage ein besonderer Erfolg im prestigeträchtigen Stadtderby. Olympiakos verbessert sich durch den Sieg auf 13 Punkte und liegt nur noch zwei Zähler hinter Tabellenführer Panathinaikos. AEK Athen steht mit 14 Punkten dazwischen, während PAOK Saloniki noch ein Spiel weniger absolviert hat.

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Elf Tore in einer Halbzeit – Wahnsinn in Schweden

Ein Fussballspiel für die Geschichtsbücher: AIK Solna und IF Brommapojkarna liefern sich am Samstag in der schwedischen Allsvenskan einen unglaublichen Schlagabtausch. Nach einer torlosen ersten Halbzeit fallen innerhalb des zweiten Durchgangs elf Treffer. Die Gäste gewinnen mit 6:5 – dank eines Siegtreffers in der neunten Minute der Nachspielzeit. Brommapojkarna führt in der Strawberry Arena nach 70 Minuten bereits mit 5:1. Doch AIK startet eine spektakuläre Aufholjagd. Vier Tore bringen die Gastgeber bis zur siebten Minute der Nachspielzeit auf 5:5 heran. Als alles auf ein Unentschieden hindeutet, erzielt Mads Hansen praktisch mit der letzten Aktion den entscheidenden Treffer zum 6:5. Die Begegnung der 23. Runde stellt einen neuen Allsvenskan-Rekord für die meisten Tore innerhalb einer Halbzeit auf. Während Brommapojkarna drei wichtige Punkte holt, bleibt AIK trotz seiner eindrucksvollen Aufholjagd mit leeren Händen zurück.

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Portugal suspendiert Cristiano Ronaldo – Verfahren eröffnet

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fussballverband FPF vorläufig suspendiert worden. Der Disziplinarrat hat gegen den 41-jährigen Nationalmannschaftskapitän ein offizielles Verfahren eröffnet. Hintergrund ist Ronaldos eigenmächtige Abreise aus dem Nationalteam am 30. September nach einem Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus. Die Untersuchung wurde als dringlich eingestuft und könnte weitreichende Folgen für Ronaldos Zukunft in der Nationalmannschaft haben. Der Disziplinarrat beschloss die Verfahrenseröffnung am 9. Oktober. Einen Tag später wurde der Fall an die Untersuchungskommission des Verbandes weitergeleitet. Ronaldo unterlag nach seiner Abreise bereits einer automatischen vorläufigen Sperre. Diese wurde nun durch eine ausdrücklich angeordnete vorsorgliche Suspendierung ersetzt. Die endgültige Sanktion steht noch aus. Die Entscheidung trifft Portugals Rekordnationalspieler in einer heiklen Phase. Ronaldo hatte sich für seine Abreise entschuldigt, Nationaltrainer Jorge Jesus aber gleichzeitig vorgeworfen, persönliche Absprachen nicht eingehalten zu haben. Verbandspräsident Pedro Proença spricht sich inzwischen für eine Rückkehr des Captains aus. Über die sportlichen Konsequenzen entscheidet jedoch das laufende Disziplinarverfahren.

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Historischer Spieltag: Zwei Frauen leiten Spiele in Spaniens zweiter Liga

Der spanische Profifussball erlebt am Samstag, 10. Oktober 2026, einen besonderen Spieltag. Erstmals in dieser Saison werden in der Segunda División zwei Begegnungen am selben Tag von Schiedsrichterinnen geleitet. Olatz Rivera und Marta Huerta de Aza übernehmen zwei der drei angesetzten Partien. Damit setzt das spanische Schiedsrichterwesen ein deutliches Zeichen für die weitere Integration von Frauen in den professionellen Männerfussball. Die 30-jährige Olatz Rivera leitet um 16.15 Uhr die Partie zwischen AD Ceuta und CE Sabadell. Um 18.30 Uhr folgt Marta Huerta de Aza beim Aufeinandertreffen von CD Eldense und Córdoba CF. Beide Schiedsrichterinnen gehören zur spanischen Elite im Frauen-Schiedsrichterwesen und haben sich über ihre Leistungen für Einsätze im Männerprofifussball qualifiziert. Auch für den Schweizer Fussball besitzt die Entwicklung Bedeutung. Mit Désirée Blanco verfügte die Schweiz über eine international erfahrene Schiedsrichterin, die regelmässig Partien der Super League leitete. Die Einsätze in Spanien zeigen, wie sich die Möglichkeiten für Schiedsrichterinnen im europäischen Spitzenfussball weiterentwickeln.

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Ronaldo verspottet Simon Jordan wegen Botox

Cristiano Ronaldo hat im Streit mit dem britischen Fussballexperten Simon Jordan für einen überraschenden Seitenhieb gesorgt. Der 41-jährige Portugiese machte sich über das Aussehen des früheren Besitzers von Crystal Palace lustig. Auslöser waren Jordans kritische Aussagen über Ronaldos Verhalten gegenüber Nationaltrainer Jorge Jesus. Der britische Moderator Piers Morgan berichtete in seiner Sendung Football Uncensored von einer persönlichen Nachricht des Superstars. Nachdem Morgan seinem Freund Ronaldo einen Ausschnitt seiner Diskussion mit Jordan geschickt hatte, soll dieser geantwortet haben: "Sag dem Blonden, er soll mit dem Botox aufhören. Er sieht aus wie ein Apfel." Die Bemerkung sorgte bei den Gästen der Sendung für Gelächter. Hinter dem Wortwechsel steckt der anhaltende Konflikt um Ronaldos vorzeitige Abreise aus dem portugiesischen Nationalteam. Jordan hatte das Verhalten des Stürmers öffentlich kritisiert und Morgan vorgeworfen, den Superstar grundsätzlich in Schutz zu nehmen. Die Auseinandersetzung beschäftigt inzwischen auch die internationale Fussballöffentlichkeit.

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Türkei entlässt Nationaltrainer Vincenzo Montella

Die Türkei hat Nationaltrainer Vincenzo Montella entlassen. Der türkische Fussballverband TFF bestätigte am Freitag, 9. Oktober 2026, das Ende der Zusammenarbeit mit dem 52-jährigen Italiener. Ausschlaggebend waren vier Niederlagen in den ersten vier Spielen der Nations League und das enttäuschende Abschneiden bei der Weltmeisterschaft 2026. Nach drei Jahren endet damit Montellas Amtszeit. Die Entscheidung fiel bei einer Sitzung des TFF-Vorstands. Die Türkei steht in der Nations League mit null Punkten und einem Torverhältnis von 2:11 am Tabellenende der Gruppe A1. Zuletzt verlor die Mannschaft in Bologna mit 1:3 gegen Italien. Bereits zuvor hatten die Türken gegen Frankreich, Belgien und im ersten Duell mit Italien Niederlagen kassiert. Der Trainerwechsel betrifft eine Mannschaft mit international bekannten Spielern wie Arda Güler, Kenan Yıldız und Hakan Çalhanoğlu. Während sich die Schweizer Nationalmannschaft in ihrer Nations-League-Gruppe eine ausgezeichnete Ausgangslage erarbeitet hat, steckt die Türkei in einer sportlichen Krise. Als möglicher Nachfolger Montellas wird der frühere türkische Nationalspieler Arda Turan gehandelt.

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Maradonas Tod: Anklage fordert zwölf Jahre Haft

Fast sechs Jahre nach dem Tod von Diego Maradona steht der Prozess gegen seine medizinischen Betreuer vor einer entscheidenden Phase. Die argentinische Staatsanwaltschaft fordert bis zu zwölf Jahre Haft für sechs Angeklagte. Im Zentrum stehen schwere Vorwürfe gegen die Verantwortlichen für die medizinische Versorgung der Fussballlegende vor seinem Tod am 25. November 2020. Die Staatsanwälte Patricio Ferrari und Cosme Iribarren präsentierten am Donnerstag, 8. Oktober 2026, ihre Strafanträge vor dem Gericht in San Isidro. Für den Neurochirurgen Leopoldo Luque fordern sie zwölf Jahre Gefängnis, für die medizinische Koordinatorin Nancy Forlini zehn und für die Psychiaterin Agustina Cosachov acht Jahre. Drei weitere Betreuer sollen vier beziehungsweise fünf Jahre Haft erhalten. Für den siebten Angeklagten wird ein Freispruch beantragt. Der Tod des argentinischen Weltmeisters von 1986 hatte weltweit Bestürzung ausgelöst. Seither beschäftigt die Frage, ob Maradona bei angemessener medizinischer Betreuung hätte überleben können, die Justiz. Der erste Prozess wurde 2025 wegen eines Justizskandals aufgehoben. Seit April 2026 wird der Fall vor einem neu besetzten Gericht verhandelt.

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Ceferin tritt 2027 erneut zur UEFA-Wahl an

Aleksander Ceferin stellt sich 2027 erneut zur Wahl als UEFA-Präsident. Der Slowene hat damit seine frühere Ankündigung, nach Ablauf der aktuellen Amtszeit nicht mehr kandidieren zu wollen, revidiert. Nach Angaben der UEFA baten ihn alle 55 europäischen Nationalverbände einstimmig darum, für eine letzte Amtszeit anzutreten. Ceferin bestätigte seinen Entscheid am Donnerstag bei einem Treffen der Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA-Mitgliedsverbände in Berlin. Die Wahl findet am 22. April 2027 beim 51. Ordentlichen UEFA-Kongress in Astana in Kasachstan statt. Der 58-Jährige führt den europäischen Fussballverband seit September 2016. Die Personalentscheidung fällt in eine politisch hochbrisante Phase des Weltfussballs. UEFA und ihre europäischen Mitgliedsverbände erhöhen gleichzeitig den Druck auf die Führung der FIFA und verlangen tiefgreifende Reformen. Auch der asiatische Fussballverband AFC sucht inzwischen das Gespräch über Veränderungen bei der FIFA-Führung.

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Tresoldi lässt Klopp und Mancini warten

Nicolò Tresoldi bleibt im Tauziehen zwischen Deutschland und Italien vorerst bei seiner Linie. Der 22-jährige Stürmer des FC Brügge bestätigte Gespräche mit Jürgen Klopp und Roberto Mancini, will sich aber erst nach der U21-EM 2027 endgültig für eine A-Nationalmannschaft entscheiden. Bis dahin konzentriert er sich vollständig auf Deutschlands U21. Tresoldi bezeichnet sein Verhältnis zu beiden Ländern als ausgeglichen. Er wurde in Cagliari geboren, wuchs bis zu seinem 13. Lebensjahr in Italien auf und wechselte danach nach Deutschland. Seit 2022 durchlief er mehrere deutsche Nachwuchsauswahlen. Weil er noch kein Pflichtspiel für eine A-Nationalmannschaft bestritten hat, bleibt eine spätere Entscheidung zwischen Deutschland und Italien weiterhin möglich. Sowohl Klopp als auch Mancini haben bereits persönlich mit ihm gesprochen. Deutschland sieht in Tresoldi einen Kandidaten für die Zukunft des A-Teams, Italien möchte den Angreifer ebenfalls gewinnen. Mancini sucht im Rahmen seines Neuaufbaus der italienischen Nationalmannschaft gezielt nach jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial.

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Ronaldo würdigt Messi nach dessen Nati-Abschied

Cristiano Ronaldo hat nach Lionel Messis Abschied aus der argentinischen Nationalmannschaft öffentlich Respekt gezollt. Unter Messis emotionalem Abschiedspost schrieb der Portugiese, dass dessen Geschichte mit Argentinien für immer bleiben werde. Nach fast zwei Jahrzehnten sportlicher Rivalität ist die Botschaft ein bemerkenswertes Zeichen gegenseitiger Anerkennung. Messi hatte einen Tag nach seinem letzten Länderspiel nochmals ausführlich auf seine Zeit mit der Albiceleste zurückgeblickt. Er erklärte, dass sich der Rücktritt für ihn richtig anfühle, und bedankte sich bei seiner Familie, seinen Mitspielern, Trainern, den Fans und auch bei Diego Maradona. Im letzten Spiel gegen Benin verabschiedete sich der 39-Jährige mit einem Tor und zwei Assists beim 3:0 im Monumental. Ronaldo reagierte darauf mit einer kurzen, aber klaren Botschaft. Er würdigte Messis lange Karriere für Argentinien und schrieb, dieser habe seinen ganzen Respekt für das, was er mit der Nationalmannschaft erreicht habe. Messis Abschied im Monumental war bereits am Vorabend zu einem der emotionalsten Momente des Fussballjahres geworden.

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Sneijder über Van Persie: Auf dem Platz Freunde, privat nicht

Wesley Sneijder hat überraschend offen über sein Verhältnis zu Robin van Persie während der gemeinsamen Zeit in der niederländischen Nationalmannschaft gesprochen. Auf dem Platz hätten beide hervorragend funktioniert, privat sei von Freundschaft dagegen keine Rede gewesen. Sneijder erklärte sogar, dass er ausserhalb des Fussballs praktisch nicht mit Van Persie gesprochen habe. Sportlich bildeten die beiden über viele Jahre eine der wichtigsten Achsen der niederländischen Nationalmannschaft. Sneijder agierte meist als offensiver Mittelfeldspieler hinter Mittelstürmer Van Persie. Der frühere Inter-Star beschreibt das Verhältnis deshalb als rein professionell: Beide hätten gewusst, dass sie sich auf dem Platz brauchten, um Spiele zu gewinnen. Persönliche Nähe sei dafür nicht nötig gewesen. Sneijder betont, dass beide ihre Distanz akzeptiert hätten und trotzdem gemeinsam für Oranje funktionierten. Der ehemalige niederländische Rekordnationalspieler steht sinnbildlich für eine Generation, die 2010 bis in den WM-Final vorstiess. Die heutige Nationalmannschaft befindet sich dagegen längst in einer neuen Ära und wird inzwischen von Xavi Hernández geführt.

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David Silva kehrt mit 40 Jahren zurück

David Silva schnürt mit 40 Jahren nochmals die Fussballschuhe. Der frühere spanische Welt- und Europameister hat beim Supreme Sha Tin in der Hong Kong Premier League unterschrieben und kehrt damit mehr als drei Jahre nach seinem Karriereende in den Profifussball zurück. Der Klub bestätigte den spektakulären Transfer offiziell. Silva hatte seine Karriere im Juli 2023 beendet, nachdem er sich in der Vorbereitung mit Real Sociedad einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Nun wagt der frühere Mittelfeldstar von Valencia und Manchester City ein überraschendes Comeback in Asien. Supreme Sha Tin kündigte an, dass Silva in Kürze in Hongkong eintreffen, sich einer Fitnessbeurteilung unterziehen und danach ins Mannschaftstraining einsteigen soll. Für den Aufsteiger ist die Verpflichtung ein aussergewöhnlicher Coup. Supreme Sha Tin liegt nach vier Meisterschaftsspielen mit drei Punkten auf Rang acht. Silva soll dem Klub sportlich und international zusätzliche Strahlkraft verleihen. Seine erfolgreichste Klubzeit verbrachte er bei Manchester City, wo er zwischen 2010 und 2020 zu den prägenden Figuren gehörte. Der englische Spitzenklub steht aktuell vor ganz anderen Herausforderungen, doch Silvas sportliches Erbe bei City bleibt unbestritten.

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Asienverband sucht Gespräch mit Infantino

In der Debatte um die Führung der FIFA schlägt der asiatische Fussballverband AFC einen versöhnlicheren Kurs gegenüber Gianni Infantino ein. AFC-Präsident Salman bin Ibrahim Al Khalifa hat dem FIFA-Präsidenten vorgeschlagen, gemeinsam über Reformen der Governance-Strukturen zu beraten. Konkret bringt er eine interne Arbeitsgruppe ins Spiel, die mögliche Veränderungen innerhalb der bestehenden FIFA-Strukturen prüfen soll. Damit reagiert die AFC auf die seit Wochen anhaltende Auseinandersetzung um die Entscheidungsprozesse beim Weltverband. Auslöser war insbesondere das inzwischen aufgegebene Projekt FIFA Forward Enterprise, mit dem die kommerziellen Aktivitäten der FIFA neu organisiert und teilweise für private Investoren geöffnet werden sollten. Mehrere Verbände und Konföderationen hatten die Abläufe scharf kritisiert. Salman schlägt nun einen anderen Weg vor als jene Stimmen, die eine externe Überprüfung verlangen. Nach Informationen von The Athletic vertritt der AFC-Präsident die Auffassung, dass innerhalb der FIFA genügend Erfahrung vorhanden sei, um mögliche Reformen selbst zu erarbeiten. Damit entsteht unmittelbar vor der nächsten Sitzung des FIFA-Councils am 15. Oktober in Zürich eine neue Gesprächsbasis. Infantino selbst hatte zuvor eine unabhängige externe Prüfung der FIFA-Governance vorgeschlagen.

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Arda Turan soll Montella als Türkei-Coach beerben

In der Türkei zeichnet sich ein Trainerwechsel ab. Nach Medienberichten soll der türkische Fussballverband die Trennung von Vincenzo Montella bereits beschlossen haben, als Favorit auf dessen Nachfolge gilt Arda Turan. Offiziell bestätigt hat die TFF weder Montellas Entlassung noch eine Einigung mit Turan. Der 39-Jährige steht derzeit bei Schachtar Donezk unter Vertrag und besitzt dort einen Kontrakt bis Sommer 2027. Türkische und italienische Medien berichten dennoch übereinstimmend, dass Turan ganz oben auf der Kandidatenliste des Verbandes steht. Diskutiert wird sogar eine ungewöhnliche Lösung, bei der er zunächst gleichzeitig Schachtar und die türkische Nationalmannschaft betreuen könnte. Der mögliche Wechsel wäre die direkte Konsequenz aus der sportlichen Krise unter Montella. Die Türkei verlor alle vier bisherigen Nations-League-Spiele und steht mit null Punkten am Tabellenende der Gruppe A1. Bereits nach dem 0:3 gegen Belgien war der Druck auf Montella massiv gestiegen, das anschliessende 1:3 gegen Italien verschärfte die Situation nochmals.

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Ramon Vega will FIFA-Präsident werden

Ramon Vega greift nach dem höchsten Amt im Weltfussball. Der frühere Schweizer Nationalspieler hat angekündigt, bei der FIFA-Präsidentenwahl 2027 gegen Amtsinhaber Gianni Infantino anzutreten. Damit meldet sich erstmals öffentlich ein Herausforderer für die Wahl vom 18. März 2027 in Rabat. Der 55-Jährige verbindet seine Kandidatur mit einem umfassenden Reformprogramm. Vega fordert mehr Transparenz, stärkere unabhängige Kontrollen und eine weniger stark auf den Präsidenten zugeschnittene Machtstruktur. Sein Ziel sei es, die Glaubwürdigkeit der FIFA wiederherzustellen und die verschiedenen Interessengruppen des Weltfussballs stärker einzubeziehen. Aus Schweizer Sicht erhält die Ankündigung zusätzliche Brisanz: Vega und Infantino sind Schweizer, gleichzeitig ist auch die Haltung des Schweizerischen Fussballverbandes noch offen. Der SFV überprüft seine bisherige Unterstützung für Infantino und hat für die Wahl im kommenden März noch keinen endgültigen Entscheid bekannt gegeben.

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Türkei soll Trennung von Montella beschlossen haben

Die Amtszeit von Vincenzo Montella als türkischer Nationaltrainer steht offenbar unmittelbar vor dem Ende. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll TFF-Präsident İbrahim Hacıosmanoğlu gemeinsam mit der Verbandsspitze die Trennung vom Italiener beschlossen haben. Offiziell bestätigt hat der türkische Fussballverband den Trainerwechsel bislang allerdings noch nicht. Auslöser ist die sportliche Talfahrt der vergangenen Monate. Nach dem Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft verlor die Türkei auch alle vier bisherigen Spiele der Nations League. Auf das 0:1 gegen Frankreich folgten das 1:4 gegen Italien, das 0:3 in Belgien und zuletzt die 1:3-Niederlage in Bologna gegen die Italiener. Mit null Punkten und 2:11 Toren steht die Türkei abgeschlagen am Tabellenende der Gruppe A1. Damit handelt es sich gegenüber den bisherigen Diskussionen um Montellas Zukunft um eine neue Entwicklung. Nach dem 0:3 in Belgien war der Druck auf Montella bereits massiv gestiegen, nun soll die TFF-Führung laut der türkischen Zeitung Milliyet die Konsequenzen beschlossen haben. Solange die offizielle Bestätigung des Verbandes fehlt, bleibt Montella formell jedoch Nationaltrainer.

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