Klopps Start spaltet die deutsche Presse
Jürgen Klopps erste vier Spiele als deutscher Bundestrainer haben in Deutschland noch keine Euphorie ausgelöst. Ein Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage bedeuten lediglich fünf Punkte in der Nations League. Während die Resultate deutlich kritisiert werden, erkennen mehrere deutsche Medien bereits Fortschritte in Spielweise, Intensität und Mannschaftsstruktur. Besonders der 2:0-Sieg gegen Serbien hatte die Stimmung kurzfristig gedreht. Deutschland dominierte in München, führte zur Pause durch Tom Bischof und legte durch Florian Wirtz nach. Das aggressive Gegenpressing und die hohe Intensität erinnerten erstmals deutlich an den Fussball, für den Klopp während seiner Klubkarriere bekannt geworden ist. Das anschliessende 0:0 in Griechenland bremste die aufkommende Euphorie allerdings sofort wieder. Die Bilanz bleibt damit durchwachsen. Nach dem 1:1 in den Niederlanden und der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland folgten der Sieg gegen Serbien und die torlose Revanche in Thessaloniki. Deutschland steht mit fünf Punkten lediglich auf Rang drei der Gruppe A2 und muss im November um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen.
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