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Union Berlin hat Daniel Mikolajewski im Visier

Daniel Mikolajewski hat mit seinen Leistungen beim FC Luzern das Interesse des 1. FC Union Berlin geweckt. Der 20-jährige polnische Stürmer gehört Parma Calcio und spielt in dieser Saison leihweise in der Schweizer Super League. Bei den Berlinern könnte der Angreifer zu einer interessanten Verstärkung für die Offensive werden. Besonders spannend: Mit Mauro Lustrinelli steht ein Schweizer Trainer an der Seitenlinie des Bundesligisten. Mikolajewski hat sich nach seinem Wechsel aus Italien schnell einen Namen gemacht. Der Mittelstürmer überzeugte in seinen ersten sieben Meisterschaftsspielen mit vier Toren und drei Assists, darunter ein Hattrick gegen die Grasshoppers. Neben Union Berlin beschäftigen sich auch Vereine aus Italien und Belgien mit seiner Entwicklung. Die mögliche Bundesliga-Perspektive verleiht seinen Auftritten beim FC Luzern zusätzliche Bedeutung. Parma hat den Polen bis zum 30. Juni 2027 an die Innerschweizer ausgeliehen und besitzt weiterhin seine Transferrechte. Der italienische Klub bewertet sein Talent hoch und dürfte bei einer möglichen späteren Verpflichtung eine erhebliche Ablösesumme verlangen.

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Ambri verleiht Hedlund an Servette und Forget an Bellinzona

Der HC Ambri-Piotta gibt zwei junge Stürmer vorübergehend an andere Schweizer Klubs ab. William Hedlund (Jahrgang 2002) wechselt per sofort leihweise zu Genève-Servette HC, während Jordan Forget (Jahrgang 2006) für die kommenden Spiele bei den GDT Bellinzona Snakes eingesetzt wird. Beide Wechsel wurden am Freitag, 9. Oktober 2026, vom Tessiner Klub bekannt gegeben. Mit den beiden Leihgeschäften möchte Ambri seinen jungen Spielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten verschaffen. Hedlund soll in Genf weitere Erfahrungen auf National-League-Niveau sammeln. Forget erhält bei Bellinzona die Gelegenheit, sich in der Swiss League weiterzuentwickeln. Für beide Angreifer besitzt Ambri ein jederzeitiges Rückrufrecht. Für die Leventiner sind die Vereinbarungen Teil der sportlichen Kaderplanung. Trainer Jussi Tapola benötigt genügend Alternativen für den laufenden Meisterschaftsbetrieb, während die jüngeren Spieler regelmässige Einsätze benötigen. Die Leihen ermöglichen zusätzliche Spielpraxis, ohne die beiden Stürmer dauerhaft aus Ambris Kaderplanung zu nehmen.

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SCL Tigers verlängern mit Captain Flavio Schmutz bis 2030

Die SCL Tigers setzen ein deutliches Zeichen für Kontinuität. Captain Flavio Schmutz hat seinen im Frühjahr 2027 auslaufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum Ende der Saison 2029/30 verlängert. Der 32-jährige Schweizer Center bleibt damit langfristig eine zentrale Figur der Langnauer Mannschaft. Schmutz spielt seit 2020 für die SCL Tigers und absolviert bereits seine siebte Saison im Emmental. In bislang 286 National-League-Partien für die Tigers erzielte er 48 Tore und bereitete 75 weitere Treffer vor. Insgesamt kommt der Stürmer damit auf 123 Skorerpunkte. Erst am Donnerstag feierte er seinen 32. Geburtstag. Die Vertragsverlängerung besitzt für Langnau auch über das Eis hinaus grosse Bedeutung. Schmutz gehört seit der Saison 2021/22 zum Führungsteam und trägt seit August 2026 erstmals das Captain-C. Die Emmentaler sichern sich damit einen erfahrenen Schweizer Stürmer, der sportliche Verantwortung übernimmt und die Identität des Vereins verkörpert.

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EHC Kloten: Saison für Raphael Prassl beendet

Schwerer Rückschlag für den EHC Kloten: Raphael Prassl fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 28-jährige Schweizer Center erlitt bei der 2:6-Niederlage gegen die SCL Tigers vom 3. Oktober einen Kreuzbandriss im Knie. Für die Zürcher Unterländer ist der langfristige Ausfall besonders bitter, weil Prassl erst im Sommer vom Lausanne HC verpflichtet wurde. Die Knieverletzung bedeutet für den Angreifer das vorzeitige Saisonende. Weitere medizinische Untersuchungen sollen zeigen, ob neben dem Kreuzband zusätzliche Strukturen im Kniegelenk betroffen sind. Prassl hatte erst im September seine erste Meisterschaft mit Kloten begonnen und sollte auf der Centerposition eine tragende Rolle übernehmen. Der Zeitpunkt ist für den EHC Kloten denkbar ungünstig. Nach neun Meisterschaftsspielen liegen die Zürcher Unterländer mit sechs Punkten auf dem letzten Platz der National League. Immerhin gibt es auch positive Personalnachrichten: Torhüter Reto Berra steht nach seiner Erkrankung wieder zur Verfügung, und der schwedische Stürmer Pontus Åberg kehrt ebenfalls zurück.

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Schweizer Frauen-Nati gewinnt Torfestival gegen Israel mit 7:3

Die Schweizer Frauen-Nati startet mit einem spektakulären 7:3-Auswärtssieg gegen Israel in die Playoffs zur Weltmeisterschaft 2027. Im ungarischen Mezőkövesd liefern sich beide Mannschaften einen torreichen Schlagabtausch, ehe die Schweizerinnen in der zweiten Halbzeit den Unterschied machen. Riola Xhemaili und Lia Kamber treffen jeweils doppelt und verschaffen der Schweiz eine hervorragende Ausgangslage für das Rückspiel in Sitten. Die Equipe von Nationaltrainer Rafel Navarro geht durch Géraldine Reuteler früh in Führung, gerät nach zwei Gegentreffern von Talia Sommer aber mit 1:2 in Rückstand. Iman Beney gleicht unmittelbar vor der Pause aus. Nach dem Seitenwechsel bringt Sydney Schertenleib die Schweiz erneut in Führung, doch Sommer antwortet mit ihrem dritten Treffer. Erst Xhemailis Doppelpack und zwei späte Tore von Kamber sorgen für das deutliche Endresultat. Der Sieg bringt die Schweizerinnen ihrem nächsten Etappenziel auf dem Weg zur WM in Brasilien näher. Am Dienstag, 13. Oktober, empfängt die Nati Israel im Stade de Tourbillon in Sitten. Trotz des komfortablen Vorsprungs bleibt die defensive Leistung ein Thema: Drei Gegentreffer gegen die Aussenseiterinnen zeigen, dass sich die Schweiz vor den nächsten Aufgaben steigern muss.

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Marco Pfyl beendet mit 28 Jahren seine Karriere

Der Schweizer Kunstturner Marco Pfyl beendet mit 28 Jahren seine Spitzensportkarriere. Der Schwyzer zieht nach mehr als 20 Jahren im Kunstturnen einen Schlussstrich. Ausschlaggebend sind anhaltende Schulter- und Rückenprobleme, die eine konsequente Vorbereitung auf internationale Wettkämpfe zunehmend verhinderten. Seit 2017 gehörte Pfyl dem Nationalkader des Schweizerischen Turnverbandes an. Seine Spezialgeräte waren Reck und Barren. Noch 2025 schaffte er nach mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Jakarta. In der laufenden Saison wollte er nochmals angreifen, musste jedoch erkennen, dass sein Körper die Belastungen nicht mehr ausreichend verkraftete. Mit Pfyl verliert das Schweizer Kunstturnen einen langjährigen Nationalmannschaftsturner. Zu seinen Höhepunkten gehörten die Heim-Europameisterschaften 2021 in Basel und der vierte Mannschaftsrang an der EM 2022 in München. Sein Rücktritt erfolgt wenige Tage vor der Kunstturn-WM 2026 in Rotterdam, für die bereits eine neue Schweizer Mannschaft nominiert wurde.

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Daniel Eich scheitert an Judo-WM in Runde zwei

Für Daniel Eich ist die Judo-Weltmeisterschaft in Baku bereits nach dem zweiten Kampf beendet. Der 26-jährige Aargauer unterlag am Freitag, 9. Oktober 2026, in der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm dem italienischen Europameister und Weltranglisten-Ersten Gennaro Pirelli. Damit bleibt die Schweizer Delegation bei den Einzelwettbewerben ohne Medaille. Dabei hatte Eich den Wettkampftag erfolgreich eröffnet. Gegen den Zyprer Georgios Kroussaniotakis setzte sich der Schweizer mit einer Waza-ari-Wertung durch. In der anschliessenden Runde der letzten 32 wartete jedoch mit Pirelli einer der grössten Titelanwärter. Der Italiener bestätigte seine Favoritenrolle und beendete Eichs Hoffnungen auf einen weiteren Vorstoss. Für Swiss Judo ist das Ausscheiden besonders enttäuschend, weil Eich als letzte Schweizer Medaillenhoffnung in den Einzelwettbewerben galt. Das beste Schweizer Ergebnis erzielte der Genfer Aurélien Bonferroni, der in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm den Achtelfinal erreichte. Damit endet die Einzel-WM für die Schweiz ohne Podestplatz.

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Stéphane Leite übernimmt Basketball-Nati

Die Schweizer Basketball-Frauen haben einen neuen Nationaltrainer. Der 38-jährige Franzose Stéphane Leite übernimmt die Mannschaft im November 2026 und tritt die Nachfolge von François Gomez an. Swiss Basketball bestätigte die Verpflichtung am Freitag, 9. Oktober 2026. Mit dem neuen Trainerstab soll die Qualifikation für die Europameisterschaft 2029 gelingen. Leite bringt umfangreiche Erfahrung aus dem französischen Frauenbasketball mit. Seit 2022 trainiert er Charnay Basket Bourgogne Sud und führte den Verein 2023 in die höchste französische Liga. Auch international ist er erfahren: 2025 betreute er die Frauen-Nationalmannschaft der Elfenbeinküste beim AfroBasket. Der neue Trainerstab ist bis Juni 2030 verpflichtet. Für die Schweizerinnen beginnt ein neuer Abschnitt nach der erfolgreichen, zuletzt aber schwierigen Amtszeit von François Gomez. Unter dessen Führung qualifizierte sich die Schweiz 2025 erstmals seit 69 Jahren wieder für eine Frauen-Europameisterschaft. Die EM 2027 wurde dagegen verpasst. Leite soll die Entwicklung fortsetzen und die Nationalmannschaft langfristig stärken.

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Ambri: Bachmann zurück, Heed fehlt gegen Bern

Der HC Ambri-Piotta erhält vor dem Heimspiel gegen den SC Bern am Samstag, 10. Oktober 2026, Verstärkung in der Defensive. Luc Bachmann steht vor seinem Comeback, während Tim Heed weiterhin ausfällt. Für die Leventiner geht es nach dem Auswärtssieg in Freiburg auch darum, ihre schwache Heimbilanz zu verbessern. Trainer Jussi Tapola kann nach einer spielfreien Woche wieder mit Bachmann planen. Der Verteidiger trainierte am Freitag an der Seite von William Worge Kreü. Jesse Virtanen stand ebenfalls auf dem Eis, dürfte gegen Bern aber noch nicht einsatzbereit sein. Heed fehlte weiterhin im Mannschaftstraining. Im Angriff kehrt Nathan Borradori nach seiner Sperre zurück. Ambri belegt vor den Freitagsspielen mit 14 Punkten aus neun Partien den fünften Tabellenplatz der National League. Nur drei Punkte holten die Tessiner bisher in der heimischen Gottardo Arena. Mit Bern gastiert nun ein Gegner in der Leventina, der seinerseits dringend Punkte benötigt.

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Tim Heed vor Ambri-Abschied – zwei Klubs interessiert

Dem HC Ambri-Piotta droht auf die kommende Saison hin der Verlust eines seiner erfahrensten Verteidiger. Tim Heed könnte die Leventiner im Frühjahr 2027 verlassen und in seine schwedische Heimat zurückkehren. Mit Södertälje SK und Djurgårdens IF interessieren sich zwei traditionsreiche Klubs für den 35-jährigen Rechtsschützen. Wie das schwedische Expressen berichtet, steht Heed bei beiden Vereinen auf der Wunschliste für die Saison 2027/28. Besonders Södertälje strebt offenbar eine Rückkehr des Verteidigers an. Der Klub möchte ihn unabhängig davon verpflichten, ob der Aufstieg in die höchste schwedische Liga gelingt. Auch Djurgården beschäftigt sich mit dem erfahrenen Offensivverteidiger. Für Ambri kommt die Entwicklung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Heeds Vertrag läuft nach der laufenden National-League-Saison aus. Gleichzeitig beschäftigt sich der Klub bereits mit der Zusammensetzung seiner künftigen Defensive. Bei der Kaderplanung mit Noah Meier und Benjamin Quinn zeichnet sich ab, dass die Leventiner auf mehreren Verteidigerpositionen Veränderungen vornehmen könnten.

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Sierre greift nach Scherwey und Grassi

Der HC Sierre treibt seine Zukunftsplanung mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die National League voran. Nach Informationen von swisshockey.ch aus dem Umfeld der Walliser stehen Tristan Scherwey vom SC Bern und Daniele Grassi vom HC Ambri-Piotta für die Saison 2027/28 im Fokus. Während Scherweys Vertrag in Bern ausläuft, gestaltet sich die Situation bei Grassi deutlich komplizierter. Scherwey ist beim SC Bern noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gebunden. Der mittlerweile 35-jährige Stürmer hatte 2019 einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Damit könnte er im kommenden Sommer grundsätzlich ablösefrei wechseln. Für Sierre wäre der ehemalige Nationalspieler mit seiner Erfahrung, Physis und Führungsqualität eine bedeutende Verstärkung. Noch bemerkenswerter ist das Interesse an Daniele Grassi. Der Captain von Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2025 bis zum Ende der Saison 2029/30. Aus dem Umfeld der Walliser ist jedoch zu vernehmen, dass ein vorzeitiger Abgang nach dieser Saison trotz des langfristigen Vertrags möglich sein könnte. Sierre beschäftigt sich damit mit zwei Spielern, die unterschiedliche Voraussetzungen für einen möglichen Wechsel mitbringen.

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ZSC bindet Robin Zumbühl langfristig

Die ZSC Lions setzen auf Kontinuität im Tor und verlängern den Vertrag mit Robin Zumbühl vorzeitig um zwei weitere Jahre. Der 27-jährige Goalie bleibt damit bis und mit Saison 2028/29 bei den Zürchern. Zumbühl hat sich als verlässlicher Backup von Simon Hrubec etabliert und überzeugte auch in seinen bisherigen Einsätzen der laufenden Saison. Das ZSC-Eigengewächs besitzt seit der Saison 2024/25 einen Profivertrag und hat inzwischen 47 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der Lions bestritten. Dabei werden Einsätze in der National League und in der Champions Hockey League berücksichtigt. In der laufenden Meisterschaft stand Zumbühl bei den Siegen gegen Genève-Servette und Ambri-Piotta zwischen den Pfosten. Für die Zürcher ist die Vertragsverlängerung deshalb mehr als eine Absicherung auf der Torhüterposition. Zumbühl kennt die Organisation seit Jahren, absolvierte bereits 121 Pflichtspiele für die GCK Lions und hat sich beim ZSC Schritt für Schritt als zuverlässige Nummer zwei etabliert. Mit den Lions wurde er 2024 und 2025 Schweizermeister und gewann 2025 zudem die Champions Hockey League.

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Gottéron schiesst Ajoie mit 7:2 ab

Fribourg-Gottéron hat den HC Ajoie am Donnerstagabend deutlich mit 7:2 besiegt. Der Schweizer Meister entschied die Partie in der BCF Arena vor allem im Mitteldrittel, als drei Tore innerhalb von knapp zwei Minuten die Weichen endgültig stellten. Mit dem Erfolg rückt Gottéron in der National League auf Rang drei vor. Besonders brutal für Ajoie verlief die Phase im zweiten Drittel. Richardson, Henrik Borgström und Marcus Sörensen erhöhten in kurzer Folge auf 4:0 und nahmen den Jurassiern damit praktisch jede Hoffnung auf eine Wende. Gottéron nutzte die sich bietenden Räume konsequent und kontrollierte die Partie danach souverän. Noch vor dem Spiel hatten beide Mannschaften punktgleich bei 14 Zählern gelegen, Ajoie auf Rang fünf und Gottéron direkt dahinter. Die Ausgangslage versprach eigentlich ein enges Duell zweier direkter Konkurrenten. Davon war im Spielverlauf aber immer weniger zu sehen.

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Granit Xhaka verurteilt – Nati-Zukunft erneut im Fokus

Granit Xhaka ist im Zusammenhang mit einem gefälschten Covid-Zertifikat verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Luzern sprach gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 3000 Franken aus – insgesamt 150'000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Xhaka hat den Entscheid akzeptiert. Der 34-Jährige bestätigte die Verurteilung am Donnerstag selbst. Er erklärte, bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt, die Verfahrenskosten bereits bezahlt und das Urteil angenommen zu haben. Hintergrund ist ein gefälschtes Covid-Zertifikat, das Xhaka nach eigenen Angaben im Jahr 2022 gekauft hatte. Sportlich ist die Angelegenheit damit noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Schweizerische Fussballverband nahm den Entscheid zur Kenntnis und erklärte, dass nun die bereits angekündigten Gespräche über die gemeinsame Zukunft geführt werden können. Noch im September war gegen Xhaka wegen des Covid-Zertifikats ein Strafverfahren eröffnet worden.

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Nyonnais gegen Aarau: Schlusslicht fordert den FCA

Der FC Stade Nyonnais empfängt am Freitagabend den FC Aarau im Centre sportif de Colovray. Die Ausgangslage ist deutlich: Nyonnais steht nach neun Runden mit lediglich zwei Punkten am Tabellenende und wartet noch auf den ersten Saisonsieg, während Aarau mit zwölf Punkten auf Rang fünf liegt. Für den FCA ist ein Auswärtserfolg wichtig, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Aarau geht nach einer 1:2-Niederlage beim FC Winterthur in die Partie. Die Aargauer hielten dort lange dagegen, mussten nach einer Gelb-Roten Karte gegen David Acquah aber mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Serge Müller hatte per Penalty zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen, ehe Théo Golliard Winterthur in der 76. Minute den Sieg sicherte. Nyonnais steckt derweil tief in einer sportlichen Krise. Nach neun Spielen stehen zwei Unentschieden und sieben Niederlagen zu Buche, das Torverhältnis lautet 6:23. Zuletzt setzte es beim FC Wil eine deutliche 0:5-Niederlage. Aarau musste sich vor der Pause im Spitzenspiel beim FC Winterthur knapp mit 1:2 geschlagen geben.

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Carouge empfängt Yverdon: Abascal vor Meisterschaftsdebüt

Étoile Carouge empfängt am Freitagabend Yverdon Sport im Stade de la Fontenette. Während die Genfer nach neun Runden mit neun Punkten auf Rang acht stehen, reist Yverdon als Tabellendritter mit 16 Zählern an. Besonders im Fokus steht Guillermo Abascal: Der neue Yverdon-Trainer bestreitet in Carouge sein erstes Meisterschaftsspiel mit den Waadtländern. Die Formkurven unterscheiden sich deutlich. Carouge wartet seit vier Meisterschaftsspielen auf einen Sieg und musste sich unmittelbar vor der Pause beim SC Kriens mit 1:4 geschlagen geben. Yverdon verlor dagegen erst eine seiner neun Ligapartien und holte zuletzt beim 0:0 gegen Leader Stade-Lausanne-Ouchy einen Punkt. Das erste Direktduell der laufenden Saison endete Ende Juli in Yverdon 1:1. Seither haben sich die Waadtländer in der Spitzengruppe etabliert. Beim 0:0 gegen Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy verpasste Yverdon trotz langer Überzahl allerdings die Chance, noch näher an die Spitze heranzurücken.

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Xamax empfängt Winterthur: Druck trifft auf Aufstiegsform

Neuchâtel Xamax empfängt am Freitagabend den FC Winterthur in der Maladière. Während die Neuenburger nach fünf Niederlagen aus den letzten sechs Meisterschaftsspielen dringend eine Reaktion benötigen, reist Winterthur als Tabellen-Zweiter und mit drei Liga-Siegen in Serie an. Anpfiff der Partie der 10. Challenge-League-Runde ist um 19.30 Uhr. Xamax steht nach neun Spielen bei zwölf Punkten und auf Rang sechs. Der Saisonstart war vielversprechend, danach verlor die Mannschaft von Bruno Berner jedoch deutlich an Schwung. Besonders das 0:3 zuhause gegen Rapperswil-Jona unmittelbar vor der längeren Pause hinterliess Spuren. Winterthur steht dagegen bei 18 Punkten und ist erster Verfolger von Leader Stade-Lausanne-Ouchy. Auch der direkte Vergleich dieser Saison spricht für die Zürcher. Am 4. September gewann Winterthur auf der Schützenwiese gleich mit 4:0 gegen Xamax. Seither hat sich der FCW weiter gesteigert und zuletzt auch das Spitzenspiel gegen Aarau gewonnen. Beim 2:1 gegen Aarau bestätigte Winterthur seine starke Position in der Spitzengruppe.

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Rapperswil-Jona fordert ungeschlagenen Leader SLO

Der FC Rapperswil-Jona empfängt am Freitagabend den ungeschlagenen Tabellenführer Stade-Lausanne-Ouchy im Sportstadion Grünfeld. Die Waadtländer führen die Challenge League nach neun Runden mit 21 Punkten an und haben erst drei Gegentore kassiert. Rapperswil-Jona kommt jedoch mit Rückenwind und will dem Leader vor eigenem Publikum die erste Niederlage zufügen. Die St. Galler stehen nach neun Spielen bei zehn Punkten und weisen ein Torverhältnis von 15:16 auf. Besonders der jüngste 3:0-Auswärtssieg bei Neuchâtel Xamax war ein Ausrufezeichen. Zuvor hatte Rapperswil-Jona bereits Yverdon mit 2:0 bezwungen und damit gezeigt, dass die Mannschaft auch gegen Teams aus der oberen Tabellenregion bestehen kann. Stade-Lausanne-Ouchy reist mit einer beeindruckenden Bilanz ins Grünfeld. Sechs Siege und drei Unentschieden bedeuten Rang eins und weiterhin keine Niederlage. Zuletzt verteidigte SLO seine Ungeschlagenheit beim 0:0 gegen Yverdon sogar während einer langen Phase in Unterzahl.

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