Turniere

Medvedev nach Ball ins Publikum disqualifiziert

Daniil Medvedev ist im Halbfinal der China Open in Peking gegen Novak Djokovic disqualifiziert worden. Beim Stand von 5:7, 3:5 schlug der Russe nach einem verlorenen Punkt einen Ball in Richtung Tribüne und traf dabei einen Zuschauer im Bereich des Auges. Die Partie wurde daraufhin beendet, Djokovic steht kampflos im Final. Der Vorfall ereignete sich beim Stand von 15:15 im neunten Game des zweiten Satzes. Medvedev verlor den Punkt, reagierte frustriert und schlug den Ball weg. Der Ball flog in die Zuschauerränge und traf einen Fan, der unmittelbar medizinisch betreut wurde und die Tribüne anschliessend verliess. Zu diesem Zeitpunkt hatte Djokovic den ersten Satz bereits mit 7:5 gewonnen und führte im zweiten Durchgang mit 5:3. Nach der Disqualifikation zieht der Serbe in den Final ein und trifft dort auf Alex de Minaur. Für Medvedev endet ein starkes Turnier dagegen auf ungewöhnliche und bittere Weise.

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Bencic scheitert in Peking erneut an Ann Li

Für Belinda Bencic ist das WTA-1000-Turnier in Peking in der dritten Runde beendet. Die Schweizer Weltnummer 12 unterliegt der Amerikanerin Ann Li mit 4:6, 3:6 und verpasst damit den Einzug in den Achtelfinal. Nach 1:19 Stunden steht die zweite Niederlage im zweiten Direktduell mit Li fest. Bencic erwischte einen schwierigen Start und lag nach nur zwölf Minuten bereits 0:3 zurück. Die 29-Jährige kämpfte sich im ersten Satz noch einmal auf 4:4 heran, gab danach jedoch erneut ihren Aufschlag ab. Li nutzte die Gelegenheit und holte den ersten Durchgang mit 6:4. Im zweiten Satz konnte Bencic den Druck auf den Aufschlag ihrer Gegnerin nicht mehr entscheidend erhöhen. Li schaffte im vierten Game das Break und liess sich den Vorsprung nicht mehr nehmen. Die als Nummer 21 gesetzte Amerikanerin verwertete ihre Breakchancen konsequent und beendete den Schweizer Lauf in Peking in zwei Sätzen.

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Djokovic dreht das Spiel gegen Zverev und bleibt in Peking unbesiegt

Novak Djokovic hat seine unglaubliche Siegesserie bei den China Open fortgesetzt. Der 39-jährige Serbe bezwang Alexander Zverev im Viertelfinal nach Satzrückstand mit 4:6, 6:4 und 6:4 und steht damit im Halbfinal. Djokovic hat nun sämtliche 32 Matches seiner Karriere in Peking gewonnen. Zverev erwischte den besseren Start und holte sich den ersten Satz mit 6:4. Djokovic liess sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Im zweiten und dritten Durchgang gelang ihm jeweils beim Stand von 5:4 das entscheidende Break. Nach 2 Stunden und 34 Minuten verwertete der Serbe seinen zweiten Matchball. Für Djokovic geht die bemerkenswerte Rückkehr nach elfjähriger Peking-Pause damit weiter. Nach Erfolgen gegen Nuno Borges und Bu Yunchaokete setzte er sich nun auch gegen die Weltnummer 2 durch. Im Halbfinal wartet mit Daniil Medvedev die nächste grosse Hürde.

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Golubic scheitert klar an Nosková

Viktorija Golubic ist beim WTA-1000-Turnier in Peking in der dritten Runde ausgeschieden. Die Schweizerin unterliegt der Weltranglisten-Sechsten Linda Nosková klar mit 2:6, 1:6. Nach zwei Siegen zum Auftakt findet Golubic gegen die formstarke Tschechin diesmal kein Mittel. Nosková übernimmt von Beginn an die Kontrolle und nimmt Golubic im ersten Satz zweimal den Aufschlag ab. Auch im zweiten Durchgang bleibt die 21-Jährige dominant und schafft drei weitere Breaks. Nach zwei Sätzen ist das Turnier für Golubic beendet. Trotz der deutlichen Niederlage kann die 33-jährige Zürcherin auf eine insgesamt positive Woche zurückblicken. Zunächst hatte sie Elvina Kalieva mit 6:3, 6:1 bezwungen, danach setzte sie sich gegen die gesetzte Peyton Stearns mit 6:4, 3:6, 6:3 durch. Gegen Nosková, die aktuell auf Rang sechs der WTA-Weltrangliste steht, war die Aufgabe dann deutlich schwieriger.

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Nishikori beendet Karriere – letzter Auftritt in Tokio

Kei Nishikori hat seine aussergewöhnliche Tennis-Karriere beendet. Der 36-jährige Japaner verlor am Donnerstag beim ATP-500-Turnier in Tokio sein letztes Profimatch gegen Frances Tiafoe mit 4:6, 4:6. Damit verabschiedet sich der ehemalige Weltranglistenvierte nach rund zwei Jahrzehnten vom internationalen Spitzentennis. Nishikori hatte bereits Ende April angekündigt, seine Karriere 2026 zu beenden. Für seinen letzten Auftritt erhielt er in Tokio eine Wildcard und durfte damit dort Abschied nehmen, wo er 2012 und 2014 triumphiert hatte. Gegen den als Nummer zwei gesetzten Tiafoe hielt Nishikori nochmals dagegen, konnte die entscheidenden Breaks des Amerikaners aber nicht verhindern. Der Japaner verlässt die Tour mit zwölf ATP-Einzeltiteln, einer Karrierebestmarke von Weltranglistenplatz vier und dem Finaleinzug bei den US Open 2014. Dort schrieb Nishikori Geschichte, als er als erster asiatischer Mann einen Grand-Slam-Final im Einzel erreichte. Hinzu kommt die olympische Bronzemedaille von Rio 2016.

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Tsitsipas kommt nach Basel – Swiss Indoors erhalten weiteren prominenten Namen

Die Swiss Indoors Basel erhalten weiteren prominenten Zuwachs: Stefanos Tsitsipas wird beim ATP-500-Turnier in der St. Jakobshalle antreten. Der 28-jährige Grieche, frühere Weltranglistendritte und zweifache Grand-Slam-Finalist, gehört damit zum hochkarätigen Teilnehmerfeld der diesjährigen Ausgabe. Für Tsitsipas ist es zugleich die Rückkehr in die Schweiz nach seinem Turniersieg im Sommer in Gstaad. Tsitsipas hat sich nach einer schwierigen Phase in dieser Saison wieder deutlich nach vorne gearbeitet. Im Juli gewann er das ATP-250-Turnier in Gstaad und holte dort seinen ersten Titel seit fast eineinhalb Jahren. Ende September wurde der Grieche wieder auf Rang 44 der ATP-Weltrangliste geführt. Neben ihm wurden für Basel inzwischen auch Alexander Bublik, Hubert Hurkacz und Alejandro Davidovich Fokina als weitere Teilnehmer bekannt. Für die Swiss Indoors ist die Zusage ein zusätzlicher sportlicher Gewinn. Bereits zuvor standen unter anderem Ben Shelton, Félix Auger-Aliassime, Taylor Fritz, Arthur Fils, Holger Rune, Casper Ruud, Jiří Lehečka und Vorjahressieger João Fonseca im Aufgebot. Aus Schweizer Sicht wird die Ausgabe 2026 zudem durch den Abschied von Stan Wawrinka geprägt, der in Basel einen seiner letzten grossen Auftritte als Profi bestreiten wird.

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Medvedev schlägt Rublev im Final – Titel Nummer 24 in Hangzhou

Daniil Medvedev hat das ATP-250-Turnier in Hangzhou gewonnen. Der frühere Weltranglistenerste setzte sich im russischen Finalduell gegen Andrey Rublev mit 7:5 und 6:4 durch und holte damit seinen dritten Titel der Saison 2026. Für Medvedev ist es bereits der 24. ATP-Titel seiner Karriere. Der Final zwischen den beiden topgesetzten Spielern verlief lange ausgeglichen. Im ersten Satz entschied Medvedev die entscheidende Phase kurz vor dem Tiebreak für sich und nahm Rublev beim Stand von 5:5 den Aufschlag ab. Im zweiten Durchgang gelang ihm gleich zu Beginn ein weiteres Break, das er bis zum Schluss verteidigte. Für Medvedev ist der Erfolg in China auch sportlich ein wichtiges Signal. Noch Anfang September war der 30-Jährige bei den US Open im Achtelfinal ausgeschieden, nachdem Frances Tiafoe ihn in drei Sätzen aus dem Turnier geworfen hatte. In Hangzhou fand Medvedev nun zurück in die Erfolgsspur und verbesserte zugleich seine Ausgangslage im Rennen um die ATP Finals.

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