St.Gallen

Steffi Häberlin wechselt zu Canyon-SRAM

Steffi Häberlin setzt ihre Karriere ab 2027 bei Canyon-SRAM fort. Die 28-jährige Schweizer Strassenmeisterin verlässt SD Worx-Protime nach zwei Jahren und unterschreibt beim deutschen WorldTour-Team einen Vertrag über zwei Saisons. Häberlin hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einer der stärksten Schweizer Rundfahrerinnen entwickelt und erhält nun die nächste grosse Chance. Die Thurgauerin kommt aus dem Mountainbike und bestreitet erst seit 2025 regelmässig Strassenrennen auf höchstem Niveau. Trotzdem etablierte sie sich schnell in der WorldTour. 2026 verteidigte sie ihren Schweizer Meistertitel im Strassenrennen, wurde Sechste der Tour de Suisse Women und Zweite beim Festival Elsy Jacobs in Luxemburg. Hinzu kam ihr erster internationaler Profisieg bei der Tour de Gatineau. Bei Canyon-SRAM trifft Häberlin unter anderem auf ihre Schweizer Landsfrau Jasmin Liechti sowie auf das britische Toptalent Zoe Bäckstedt. Für Häberlin ist der Wechsel gleichzeitig ein weiterer Schritt in Richtung vollständiger Konzentration auf den Profisport: Im kommenden Sommer will sie ihr Medizinstudium abschliessen und sich danach ganz dem Radsport widmen.

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Golfsport und Profigolf verstehen: Regeln, Touren und Spielstrategie

Golfsport verbindet präzise Bewegung, taktische Entscheidungen und den kontrollierten Umgang mit wechselnden Bedingungen. Jeder Schlag verändert die Ausgangslage für den nächsten, während Wind, Gelände, Balllage und Platzarchitektur laufend neue Lösungen verlangen. Im Profigolf verdichtet sich diese Herausforderung zu einem internationalen Leistungssport, in dem wenige Schläge über Titel, Weltranglistenpunkte, Preisgeld und die weitere Karriere entscheiden können. Der Einstieg in die Golfwelt wird durch zahlreiche Begriffe, Turnierserien und Wertungssysteme erschwert. Par, Birdie, Cut, Handicap, Major oder Tourkarte bezeichnen jeweils unterschiedliche Ebenen des Sports. Wer die Grundstruktur einer Spielbahn, die wichtigsten Regeln und die Organisation des professionellen Turnierbetriebs kennt, kann eine Golfrunde ebenso besser einordnen wie die Entscheidungen der Spitzenspieler an einem entscheidenden Turniersonntag.

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Kadetten starten gegen CSM Bucuresti in die European League

Die Kadetten Schaffhausen sind mit einem überzeugenden Heimsieg in die neue Saison der EHF European League gestartet. Das Team von Trainer Jonas Wille setzte sich in der BBC Arena gegen CSM Bucuresti mit 39:32 durch und sicherte sich damit zum Auftakt zwei wichtige Punkte. Besonders nach der Pause zogen die Schaffhauser deutlich davon. Die Kadetten lagen gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner nur einmal kurz zurück. Beim Stand von 2:3 gerieten die Gastgeber ins Hintertreffen, fanden danach aber immer besser in die Partie und übernahmen die Kontrolle. In der zweiten Hälfte setzte sich der Schweizer Cupsieger entscheidend ab und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. Mit dem 39:32 übernimmt Schaffhausen nach dem ersten Spieltag aufgrund der besseren Tordifferenz die Führung in Gruppe C vor HC Izvidac. Die Kroaten hatten zum Auftakt Chambéry Savoie Mont Blanc Handball knapp mit 34:33 bezwungen. Für die Kadetten geht es bereits am 6. Oktober mit dem nächsten Heimspiel gegen Izvidac weiter.

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Basel kämpft weiter um die Schwimm-EM 2027

Basel will die Kurzbahn-Europameisterschaften 2027 in die Schweiz holen – doch ausgerechnet jetzt fällt die entscheidende Phase der Finanzierung an. Swiss Aquatics hat für die Elite- und Masters-EM im Dezember 2027 bereits den Zuschlag unter Auflagen erhalten. Ob der Grossanlass in der St. Jakobshalle tatsächlich stattfinden kann, hängt nun davon ab, ob die noch offene Finanzierung rechtzeitig gesichert wird. Der Verband verfolgt das Basler Projekt seit längerem. Bereits 2024 wurden Gespräche mit einer hochrangigen Basler Delegation geführt, später entstand eine eigene Organisationsstruktur für internationale Meisterschaften. Laut Swiss Aquatics wurde im September 2025 der Zuschlag unter Auflagen erteilt. Als Austragungsort ist die St. Jakobshalle vorgesehen, die für die Meisterschaften zur temporären Schwimmarena umgebaut werden müsste. Sportlich wäre eine Heim-EM für die Schweiz aussergewöhnlich reizvoll. Mit Noè Ponti und Roman Mityukov verfügt Swiss Aquatics über zwei international etablierte Aushängeschilder, zudem erlebt der Schweizer Schwimmsport seit mehreren Jahren eine seiner erfolgreichsten Phasen. Gleichzeitig bleibt jedoch genau jene finanzielle Frage offen, die bereits Mitte September für erhebliche Unsicherheit gesorgt hatte.

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Laurin Fuhrer drängt bei den Lakers Richtung Profiteam

Laurin Fuhrer gehört bei den Rapperswil-Jona Lakers zu den spannendsten jungen Verteidigern auf dem Weg Richtung National League. Der 18-Jährige spielt aktuell vor allem für die U21-Elit, hat sich dort aber bereits mit konstanten Leistungen und offensiver Produktion in den Vordergrund gearbeitet. Ein fixer Transfer nach Rapperswil ist es allerdings nicht – Fuhrer gehört bereits zur Lakers-Organisation. Der am 12. Januar 2008 in Herisau geborene Verteidiger läuft in dieser Saison regelmässig für die U21 der Lakers auf. Nach neun Einsätzen steht Fuhrer aktuell bei einem Tor und drei Assists und damit bei vier Skorerpunkten. Für einen Verteidiger seines Alters ist das ein guter Wert, zumal er gleichzeitig in einer wichtigen Rolle eingesetzt wird. Auch international hat Fuhrer bereits Erfahrung gesammelt. Im Frühjahr gehörte er zum Schweizer U18-Nationalteam bei der Weltmeisterschaft. Dort wurde der Linksschütze als Verteidiger eingesetzt und gehörte damit zu jenem Jahrgang, der sich nun Schritt für Schritt Richtung Profihockey entwickeln soll.

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Kein Winterschlaf im Sägemehl – so bereiten sich die Schwinger auf 2027 vor

Die grossen Schwingfeste des Jahres 2026 sind vorbei, doch für die Schwinger beginnt jetzt keineswegs eine lange Pause. Der Winter ist die wichtigste Aufbauphase der Saison: Kraft, Explosivität, Technik und Regeneration stehen im Zentrum, während in den Schwingkellern bereits an der Form für 2027 gearbeitet wird. Nach dem Kilchberger Schwinget Anfang September und den letzten Herbstschwinget verlagert sich der Schwerpunkt vom Wettkampf auf das Training. Die meisten Spitzenschwinger reduzieren zunächst die Belastung, lassen kleinere Blessuren behandeln und steigen danach wieder strukturiert in den Aufbau ein. Gerade Rücken, Beine, Rumpf und Griffkraft werden während der Wintermonate intensiv trainiert. Ganz ohne Sägemehl geht es trotzdem nicht. In zahlreichen Schwingklubs wird auch im Winter regelmässig im Schwingkeller trainiert. Technik, Konter, Schwungvarianten und kurze intensive Einheiten bleiben wichtig. Wer die Regeln und Eigenheiten des Nationalsports nochmals auffrischen möchte, findet hier unsere Übersicht zu Regeln, Noten und Schlussgang im Schwingsport.

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Girrbach vor grossem Test in St Andrews – wichtige Punkte im Kampf um Tourkarte

Joel Girrbach steht ab Donnerstag beim traditionsreichen Alfred Dunhill Links Championship in Schottland am Abschlag. Der Thurgauer trifft auf dem Old Course in St Andrews sowie in Carnoustie und Kingsbarns auf ein stark besetztes Feld mit zahlreichen Major-Siegern und Ryder-Cup-Stars. Für Girrbach geht es dabei nicht nur um Prestige, sondern auch um wichtige Punkte im Kampf um die volle Spielberechtigung für die Saison 2027. Girrbach reist als aktuelle Nummer 91 im Race to Dubai nach Schottland. Der 33-Jährige hat in dieser Saison 28 Turniere bestritten und 527 Punkte gesammelt. Zuletzt zeigte seine Formkurve mehrfach nach oben: Beim Omega European Masters in Crans-Montana wurde er geteilter Neunter und verbesserte damit seine Ausgangslage im Saisonendspurt deutlich. Das Turnier in Schottland gehört zu den besonderen Wochen auf der DP World Tour. Gespielt wird über drei verschiedene Links-Plätze, ehe die Entscheidung am Sonntag auf dem Old Course in St Andrews fällt. Girrbach trifft dabei unter anderem auf Titelverteidiger Robert MacIntyre, Tyrrell Hatton, Tommy Fleetwood, Justin Rose, Matt Fitzpatrick, Brooks Koepka, Bubba Watson und Cameron Smith. Bereits beim European Masters in Crans-Montana überzeugte Girrbach mit einem starken neunten Rang.

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Pogačar wieder draussen auf dem Rad – Saison 2026 bleibt trotzdem beendet

Tadej Pogačar macht nach seinem schweren Vuelta-Sturz weitere Fortschritte. Der Slowene sass am 26. September erstmals seit seiner Operation wieder draussen auf dem Rennrad und zeigte dabei auch die Narbe seines gebrochenen Schlüsselbeins. An der Entscheidung seines Teams ändert das nichts: Pogačar wird 2026 definitiv kein Rennen mehr bestreiten. UAE Team Emirates-XRG stellte dies nochmals ausdrücklich klar, nachdem Pogačars Name zwischenzeitlich auf einer provisorischen slowenischen Liste für die Europameisterschaften aufgetaucht war. Ein Comeback ist nicht vorgesehen. Der 27-Jährige soll sich vollständig von seiner Gehirnerschütterung, dem stabilen Bruch des siebten Halswirbels und dem offenen Bruch des linken Schlüsselbeins erholen. Damit geht eine aussergewöhnliche Saison vorzeitig zu Ende. Pogačar sammelte 2026 insgesamt 16 Siege und gewann unter anderem Mailand–Sanremo, die Flandern-Rundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich sowie erneut die Tour de France. Bereits vor wenigen Tagen hatten wir über Pogačars erste kontrollierte Einheiten auf der Rolle und das geplante Comeback 2027 berichtet. Nun folgte der nächste Schritt zurück auf die Strasse.

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Zug überrollt die Lakers im Mitteldrittel – EVZ gewinnt 5:2

Der EV Zug findet nach zwei Niederlagen zurück auf die Siegerstrasse und gewinnt auswärts bei den Rapperswil-Jona Lakers mit 5:2. Die Zentralschweizer entscheiden die Partie mit einem furiosen Mitteldrittel, in dem sie vier Treffer erzielen. Besonders bitter für die Lakers: Gleich mehrfach schlägt Zug kurz vor der zweiten Pause zu. Jacob Moverare bringt den EVZ im ersten Drittel in Führung. Im Mittelabschnitt erhöht Jan Kovar auf 2:0, ehe Gian-Marco Wetter im Powerplay auf 1:2 verkürzt. Danach folgt die entscheidende Phase: Sven Senteler, Nik Petrovic und Gregory Hofmann bauen den Vorsprung bis eine Sekunde vor der zweiten Sirene auf 5:1 aus. Kevin Labanc kann im Schlussdrittel nur noch Resultatkosmetik betreiben. Für Zug ist der Sieg eine wichtige Reaktion nach dem 3:5 in Langnau. Die Ausgangslage vor dem Spiel hatten wir bereits im Vorbericht zum Duell zwischen den Lakers und dem EV Zug beleuchtet. Rapperswil wiederum verpasst nach den Erfolgen gegen Davos und Ajoie den dritten Sieg in Serie.

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Laufevent planen: So werden Strecke, Verpflegung und Betreuung gut koordiniert

Ein Laufevent wirkt am Veranstaltungstag leicht und dynamisch. Hinter dieser Leichtigkeit steht jedoch eine präzise Organisation: Die Strecke muss bewilligt, verständlich markiert und an kritischen Stellen gesichert sein, während Verpflegung, medizinische Betreuung und Helfereinsätze ineinandergreifen. Wer früh mit einem realistischen Streckenkonzept beginnt, schafft die Grundlage für einen sicheren Ablauf und ein positives Erlebnis für Teilnehmende, Helfende und Publikum. Ob Quartierlauf, Firmenlauf oder Halbmarathon: Die Planung richtet sich nach Distanz, Gelände, erwarteter Teilnehmerzahl und örtlichen Verhältnissen. Eine überschaubare Runde kann organisatorisch anspruchsvoller sein als eine längere Strecke, wenn sie stark befahrene Strassen kreuzt oder wiederholt durch den Start- und Zielbereich führt. Entscheidend ist deshalb ein Gesamtkonzept, das sportliche Attraktivität, Sicherheit, Logistik und Betreuung gemeinsam betrachtet.

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NBA greift hart durch: Clippers müssen 30 Millionen Dollar zahlen – fünf Draftpicks weg

Die NBA verhängt eine der härtesten Strafen der jüngeren Ligageschichte gegen die Los Angeles Clippers. Wegen unerlaubter Umgehung der Gehaltsobergrenze muss die Franchise 30 Millionen Dollar Busse bezahlen und verliert fünf Erstrunden-Draftpicks. Auch Superstar Kawhi Leonard wird mit 700'000 Dollar gebüsst. Betroffen ist damit auch der Club des Schweizer Centers Yanic Konan Niederhäuser – gegen ihn selbst richten sich die Vorwürfe allerdings nicht. Der Entscheid ist das Ergebnis einer fast einjährigen unabhängigen Untersuchung. Nach Angaben der NBA fanden die Ermittler ein Muster mehrerer schwerwiegender Verstösse gegen die Regeln zur Spielerentschädigung.

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