St.Gallen

Winter: So bleiben Velo und E-Bike fit

Dunkelheit, Regen, Frost und Schnee sind kein Grund, das Rad monatelang in den Keller zu stellen. Wie gut Winterradeln funktionieren kann, zeigt die finnische Stadt Oulu. Dort ist auch in den Wintermonaten rund jeder achte Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrrad unterwegs. Möglich machen das beleuchtete Radwege, ein Winterdienst rund um die Uhr und Radwege, die vom Autoverkehr getrennt sind. „Radfahren ist keine Frage des Wetters, sondern eine Frage der Infrastruktur und der richtigen Vorbereitung“, sagt Thomas Eichentopf von Diamantrad. Der Hersteller, einer der ältesten Fahrradmarken Deutschlands, veröffentlicht jetzt eine umfassende Checkliste, mit der Fahrräder und E-Bikes winterfest werden.

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Historisch! Kriens-Luzern schlägt Kolstad 34:32

Der HC Kriens-Luzern hat den ersten Champions-League-Sieg seiner Klubgeschichte gefeiert. Der Schweizer Meister bezwang den norwegischen Titelhalter Kolstad Håndball in der Pilatus Arena mit 34:32 und holte damit im dritten Gruppenspiel die ersten Punkte auf Europas höchster Klubstufe. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist das Team von Andy Schmid endgültig in der Champions League angekommen. Kriens-Luzern kontrollierte die Partie über weite Strecken, musste in einer dramatischen Schlussphase aber nochmals um den historischen Erfolg zittern. Rund fünf Minuten vor dem Ende gelang Kolstad der Ausgleich zum 30:30. Die Innerschweizer reagierten jedoch stark: Lukas Herburger brachte den HCKL wieder in Führung, Justin Müller stellte anschliessend den Vorsprung von zwei Toren wieder her. Für den Schweizer Meister ist das 34:32 weit mehr als ein gewöhnlicher Heimsieg. Kriens-Luzern bestreitet in dieser Saison erstmals überhaupt die EHF Champions League und hatte zuvor beim polnischen Spitzenklub Industria Kielce nur knapp mit 29:30 verloren sowie das erste Heimspiel gegen den SC Magdeburg mit 29:39 abgegeben. Im dritten Anlauf folgte nun der historische erste Sieg.

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Russell muss in Singapur von ganz hinten starten

George Russell erhält beim Formel-1-Grand-Prix von Singapur den nächsten schweren Rückschlag. Nach seinem Ausfall in Sepang muss Mercedes Komponenten der Antriebseinheit wechseln, womit der Brite das erlaubte Saisonkontingent überschreitet. Teamchef Toto Wolff bestätigte, dass Russell den Grand Prix am Sonntag vom Ende der Startaufstellung in Angriff nehmen muss. Der Defekt traf Russell beim Bahrain-GP in Malaysia besonders hart: Wenige Runden vor Schluss lag er auf Kurs zu Rang drei, musste seinen Mercedes während einer Safety-Car-Phase aber mit einem Problem an der Power Unit abstellen. Weil die beschädigte Einheit nicht weiterverwendet werden kann, zieht Mercedes den ursprünglich für einen späteren Zeitpunkt geplanten Motorwechsel vor. Die genaue Anzahl der ausgetauschten Komponenten entscheidet über das formelle Strafmass, Mercedes geht jedoch bereits von einem Start am Ende des Feldes aus. Auch im WM-Kampf sind die Folgen erheblich. Russell liegt nach seinem Nuller in Sepang mit 236 Punkten bereits 84 Zähler hinter Teamkollege Kimi Antonelli, der mit 320 Punkten führt. In Singapur wartet zudem ausgerechnet ein enger Stadtkurs, auf dem Überholmanöver schwieriger sind als auf vielen permanenten Rennstrecken. Die Strafe gilt allerdings nur für den Grand Prix am Sonntag – im Sprint am Samstag kann Russell normal um Punkte kämpfen.

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Reusser holt fünften EM-Titel im Zeitfahren

Marlen Reusser ist erneut Europameisterin im Einzelzeitfahren. Die Schweizerin setzte sich am Mittwoch in Šenčur über 22,1 Kilometer souverän durch und gewann in 31:30,84 Minuten vor Demi Vollering. Mit ihrem fünften EM-Titel im Kampf gegen die Uhr ist Reusser nun alleinige Rekordsiegerin dieser Disziplin. Reusser kontrollierte das Rennen von Beginn an und lag bereits an den Zwischenzeiten vorne. Im Ziel betrug ihr Vorsprung auf Vollering 23,33 Sekunden. Bronze ging an die Französin Juliette Berthet, die 1:10,13 Minuten auf die Schweizerin verlor. Reusser bewältigte die anspruchsvolle Strecke mit dem steilen Anstieg nach Možjanca mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 41,89 km/h. Für die Schweiz war es der nächste grosse Erfolg durch Reusser innerhalb weniger Wochen. Erst am 20. September hatte sie in Montréal ihren WM-Titel im Einzelzeitfahren erfolgreich verteidigt. An der EM in Slowenien gewann sie zudem bereits Bronze im Strassenrennen. Steffi Häberlin, die zweite Schweizerin im Zeitfahren, klassierte sich auf Rang 15.

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„Ich sehe die Welt durch seine Augen“: Molly Burke erlebt die Niederlande auf zwei Rädern

Die kanadische Content Creatorin Molly Burke ist blind. Trotzdem oder gerade deshalb erlebt sie Reisen mit einer Intensität, die Sehenden oft entgeht. Gerade ist sie rund 700 Kilometer auf einem Spezial-Tandem von Deutschland quer durch die Niederlande gefahren. Es ist eine Reise über Freiheit, Vertrauen und die Frage, wie eine Welt aussehen könnte, die wirklich für alle gemacht ist. Plötzlich wird es ganz still. Brendan Grant nimmt Tempo heraus, Molly Burke hört auf zu treten. Das Tandem rollt nur noch im Schritttempo weiter. Drei Kilometer pro Stunde vielleicht. Langsam genug, dass das Surren der Pedale verstummt und andere Geräusche hervortreten. „Ich konnte die Bewegungen von Schafen hören. Ich hörte ihre Füsse. Ich konnte sogar hören, wie sie frassen“, erzählt Molly später. Für einen Moment gibt es nur sie, die Geräusche und Gerüche der Landschaft. Und das Fahrrad, das beinahe lautlos an ihnen hindurchgleitet. Dann lacht Molly. „Ich konnte definitiv auch riechen, wenn sie gekackt hatten.“ So klingt eine Reise durch die Niederlande, wenn man sie nicht mit den Augen erlebt.

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3000 Franken Busse für Zürcher Schwingerverband

Der Zürcher Kantonale Schwingerverband ist vom Zentralvorstand des Eidgenössischen Schwingerverbandes mit einer Busse von 3000 Franken sanktioniert worden. Auslöser ist eine unzulässige nachträgliche Notenkorrektur am Zürcher Kantonalschwingfest vom 17. Mai 2026 in Mettmenstetten. Die Änderung beeinflusste die Rangliste und führte dazu, dass drei zusätzliche Kränze vergeben werden konnten. Konkret wurde nach Abschluss des Wettkampfs die bereits festgesetzte Note eines Schwingers von 10,00 auf 9,75 Punkte reduziert. Dadurch wurde der 7. Rang mit 56,50 Punkten kranzberechtigt. Der Eidgenössische Schwingerverband hält fest, dass für diese Korrektur kein sachlicher Grund bestanden habe und auch das Einverständnis des betroffenen Schwingers die Änderung nicht rechtfertige. Der ESV beurteilt den Verstoss als schwer und vorsätzlich. Bei der Festlegung der Busse wurde allerdings berücksichtigt, dass der Zürcher Kantonalverband den Vorfall selbst gemeldet, eingeräumt und bedauert hat. Gegen den Entscheid kann gemäss den Statuten des Eidgenössischen Schwingerverbandes Rekurs erhoben werden.

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Jets feiern ersten Saisonsieg – Niederreiter bleibt ohne Punkt

Die Winnipeg Jets haben im zweiten Saisonspiel ihren ersten Sieg eingefahren. Das Team mit Nino Niederreiter setzt sich auswärts bei den Detroit Red Wings mit 3:2 durch. Der Schweizer bleibt in 11:15 Minuten Eiszeit zwar ohne Skorerpunkt, darf sich aber über den ersten Erfolg der neuen NHL-Saison freuen. Winnipeg legt den Grundstein bereits im ersten Drittel. Cole Perfetti trifft nach 13:04 Minuten im Powerplay zum 1:0, nur 92 Sekunden später erhöht Kyle Connor ebenfalls in Überzahl auf 2:0. Im Mitteldrittel gelingt Connor mit seinem zweiten Treffer sogar das 3:0. Detroit gibt sich allerdings nicht geschlagen. Viktor Arvidsson verkürzt noch im zweiten Drittel auf 1:3, Emmitt Finnie bringt die Red Wings zu Beginn des Schlussabschnitts auf 2:3 heran. Goalie Stuart Skinner hält den knappen Vorsprung mit insgesamt 33 Paraden fest und feiert damit seinen ersten Sieg im Trikot der Jets.

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Schwimmen zur Erholung: So lassen sich Bewegung und Entspannung verbinden

Schwimmen verbindet rhythmische Bewegung mit dem besonderen Widerstand und Auftrieb des Wassers. Dadurch lässt sich der Kreislauf anregen, ohne dass jeder Zug auf maximale Leistung ausgerichtet sein muss. Entscheidend für die erholsame Wirkung sind ein kontrolliertes Tempo, eine ruhige Atmung und eine Schwimmtechnik, die nicht zu Verspannungen führt. Ob eine Einheit tatsächlich entlastet, hängt von der vorausgegangenen Beanspruchung, der Trainingsintensität und der persönlichen Schwimmfähigkeit ab. Nach einem langen Arbeitstag kann gleichmässiges Bahnenziehen einen wohltuenden Gegenpol bilden, während nach hartem Sport lediglich sehr lockere Bewegung sinnvoll ist. Erholung entsteht deshalb nicht automatisch durch den Aufenthalt im Wasser, sondern durch eine bewusst dosierte Belastung.

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Evenepoel krönt Comeback mit erstem EM-Titel

Remco Evenepoel ist erstmals Strassen-Europameister. Der Belgier gewinnt das 196,3 Kilometer lange EM-Rennen von Ljubljana nach Šenčur nach einem dramatischen Finale im Foto-Finish gegen Giulio Ciccone. Besonders bemerkenswert: Evenepoel musste rund 36 Kilometer vor dem Ziel einen Sturz verkraften und kämpfte sich dennoch zurück an die Spitze. Evenepoel und Ciccone erreichten nach 4:16:37 Stunden gemeinsam die Zielgerade. Erst das Zielfoto brachte die Entscheidung zugunsten des 26-jährigen Belgiers. Christian Scaroni komplettierte als Zweiter Italiener auf dem Podest die Medaillenränge und erreichte das Ziel 59 Sekunden hinter dem Sieger. Für Evenepoel ist der Triumph eine eindrucksvolle Reaktion auf die Strassen-WM in Montreal. Dort hatte der vierfache Zeitfahr-Weltmeister im Strassenrennen lediglich Rang zwölf belegt. Nur eine Woche später holt er nun jenen bedeutenden internationalen Strassentitel, der ihm in seiner umfangreichen Sammlung bislang noch gefehlt hatte.

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Verstappen gewinnt Regen-Chaos von Sepang

Max Verstappen hat beim aussergewöhnlichen Bahrain-Grand-Prix in Malaysia seinen ersten Formel-1-Sieg der Saison 2026 gefeiert. Der Red-Bull-Pilot setzte sich auf dem Sepang International Circuit vor WM-Leader Kimi Antonelli und Lewis Hamilton durch. Heftiger Regen, technische Probleme und mehrere Unterbrechungen machten das Rennen zu einem der turbulentesten des Jahres. Verstappen war von der Poleposition gestartet, verlor die Führung unter schwierigen Bedingungen zunächst jedoch an Antonelli. Nach einem Safety-Car-Neustart schlug der Niederländer zurück, überholte den Mercedes-Piloten und setzte sich anschliessend an der Spitze fest. Für Verstappen ist es der 72. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und der erste seit Abu Dhabi 2025. Während Verstappen und Red Bull endlich ihren ersten Saisonsieg feiern, machte Antonelli im WM-Kampf einen gewaltigen Schritt. Sein Mercedes-Teamkollege George Russell musste wenige Runden vor Schluss mit einem technischen Problem aufgeben. Antonelli führt die Fahrer-WM nun mit 320 Punkten und 84 Zählern Vorsprung auf Russell an.

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Gesunde Haut nach dem Sport: Reinigung, Feuchtigkeit und Sonnenschutz für Aktive

Nach dem Training bleibt oft mehr als Schweiss auf der Haut: Sonnenschutz, Talg und Rückstände von Pflegeprodukten treffen auf feuchte Kleidung und Reibung. Eine passende Hautpflege entfernt diese Belastungen, ohne die Haut durch heisses Wasser, kräftiges Rubbeln oder aggressive Reinigung zusätzlich zu reizen. Entscheidend sind wenige Schritte, die zum Hautzustand und zur Sportart passen. Ob nach einer Laufrunde, dem Krafttraining oder dem Schwimmen: Die Haut braucht keine aufwendige Spezialbehandlung. Sinnvoll sind frische Kleidung, eine schonende Reinigung und eine verträgliche Pflege. Trockene Stellen, Unreinheiten und wiederkehrende Rötungen verlangen dabei unterschiedliche Aufmerksamkeit. Auch der Sonnenschutz gehört zur Routine, wenn nach dem Duschen weitere Zeit im Freien folgt.

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Lakers schlagen Bern 4:3 nach Verlängerung

Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben den SC Bern in einem umkämpften National-League-Spiel mit 4:3 nach Verlängerung bezwungen. Dominic Lammer erzielte für die St. Galler einen Hattrick, ehe Tyler Moy in der Overtime den entscheidenden Treffer markierte. Bern rettete sich nach dreimaligem Rückstand noch in die Verlängerung, musste sich dort aber erneut geschlagen geben. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Dario Rohrbach den SC Bern im Powerplay in Führung. Rapperswil reagierte jedoch stark: Lammer glich ebenfalls in Überzahl aus und traf wenig später erneut zur erstmaligen Lakers-Führung. Noch vor der zweiten Pause stellte Miro Aaltonen auf 2:2. Auch im Schlussdrittel blieb die Partie offen. Lammer komplettierte seinen Hattrick und brachte Rapperswil zum dritten Mal in Führung. Emil Bemström antwortete für Bern mit dem 3:3 und erzwang damit die Verlängerung. Dort entschied Moy die Begegnung zugunsten der Lakers.

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Lugano reagiert eindrücklich und schlägt die Lakers 5:2

Der HC Lugano meldet sich mit einem überzeugenden Auftritt zurück. Die Tessiner schlagen die Rapperswil-Jona Lakers in der Cornèr Arena mit 5:2 und feiern damit den dritten Saisonsieg. Olli Lycksell bringt Lugano früh in Führung, danach sorgen Lassi Thomson, Zach Sanford, Ramon Tanner und Jere Innala für die weiteren Treffer. Lugano erwischte den perfekten Start. Bereits nach 1:50 Minuten traf Olli Lycksell im Powerplay nach Vorarbeit von Luca Fazzini zum 1:0. Im Mitteldrittel erhöhten Lassi Thomson und Zach Sanford innerhalb von gut vier Minuten auf 3:0. Marlon Graf brachte die Lakers zwar wieder heran, doch Ramon Tanner stellte noch vor der zweiten Pause den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Im Schlussdrittel verkürzte Fabian Maier noch auf 4:2. Lugano liess sich davon aber nicht mehr aus dem Konzept bringen. Als Rapperswil in der Schlussphase den Torhüter vom Eis nahm, traf Jere Innala nach Vorarbeit von Nick Shore und Carl Dahlström zum 5:2 ins leere Tor und sorgte damit für den Schlusspunkt.

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Automobilslalom verstehen: So entscheiden Linienwahl, Bremsen und Technik

Automobilslalom verdichtet den Rennsport auf wenige entscheidende Minuten. Eine mit Toren und Markierungen vorgegebene Strecke verlangt präzises Bremsen, kontrollierte Lastwechsel und eine Linie, die kurze Wege mit möglichst wenig Geschwindigkeitsverlust verbindet. Gefahren wird einzeln gegen die Uhr, doch der eigentliche Wettbewerb findet zwischen Fahrzeug, Strecke und fahrerischer Konsequenz statt. In der Schweiz reicht das Spektrum vom seriennahen Tourenwagen bis zum leistungsstarken Rennsportfahrzeug. Unterschiedliche Klassen schaffen eine sportliche Vergleichbarkeit, während Trainings- und Wertungsläufe einen klar gegliederten Veranstaltungstag ergeben. Der Einstieg wirkt zugänglicher als in vielen anderen Motorsportdisziplinen, verlangt aber eine sorgfältige Vorbereitung, ein regelkonformes Fahrzeug und grossen Respekt vor Geschwindigkeit und Streckenbegrenzung.

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Historischer Motorsport: Renntechnik, Originalität und lebendiges Erbe

Historischer Motorsport bringt Rennwagen vergangener Epochen zurück auf jene Strecken, für die sie einst konstruiert wurden. Dabei geht es um weit mehr als nostalgische Formen, Motorenklang und berühmte Marken. Fahrzeuge müssen ihrer zeitgenössischen technischen Ausführung entsprechen, zuverlässig vorbereitet und mit angemessener Sicherheitsausrüstung bewegt werden – schnell genug, um ihren Charakter erlebbar zu machen, aber mit Respekt vor unwiederbringlicher Substanz. Das Spektrum reicht von Vorkriegsrennwagen über klassische GT- und Tourenwagen bis zu Formelautos, Sportprototypen und Rallyefahrzeugen jüngerer Jahrzehnte. Originale Wettbewerbsfahrzeuge treten neben sorgfältig aufgebauten Fahrzeugen an, die einer historischen Spezifikation entsprechen. Reglemente, technische Pässe und belegbare Fahrzeuggeschichten schaffen dabei die Grundlage für faire Klasseneinteilungen und eine nachvollziehbare Authentizität.

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Renntechnik verstehen: Wie ein Rennwagen als Gesamtsystem funktioniert

Renntechnik ist die Kunst, widersprüchliche Anforderungen in ein schnelles, berechenbares und belastbares Fahrzeug zu übersetzen. Reifen benötigen ein passendes Temperaturfenster, Aerodynamik verlangt eine kontrollierte Fahrzeughöhe, Bremsen müssen enorme Wärmemengen aufnehmen und der Antrieb soll seine Leistung möglichst verlustarm auf die Strecke bringen. Erst wenn diese Bereiche zusammenarbeiten, entsteht aus leistungsfähigen Einzelteilen ein konkurrenzfähiger Rennwagen. Die technische Lösung hängt von Rennklasse, Reglement, Strecke und Einsatzdauer ab. Ein Formelwagen folgt anderen Prioritäten als ein Rallyefahrzeug, ein Tourenwagen oder ein Langstreckenprototyp. Dennoch beruhen alle Konzepte auf denselben Grundlagen: Kräfte müssen übertragen, Bewegungen kontrolliert, Energieflüsse gesteuert und Veränderungen messbar gemacht werden. Renntechnik beginnt deshalb nicht beim spektakulärsten Bauteil, sondern beim Verständnis des gesamten Systems.

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Karting verstehen: Technik, Fahrkunst und der Einstieg in den Rennsport

Karting bringt die Grundlagen des Motorsports auf engem Raum zusammen: Bremsen, Lenken, Beschleunigen und Zweikämpfe. Hinter den kleinen Fahrzeugen steckt eine anspruchsvolle Disziplin, in der saubere Bewegungen, technische Abstimmung und konstante Rundenzeiten entscheidend sind. Der Einstieg kann mit einer Mietkartfahrt beginnen und bis zum internationalen Wettbewerb führen. Dazwischen liegen unterschiedliche Fahrzeuge, Klassen und Organisationsformen. Dieser Einführungsartikel erklärt ihre Zusammenhänge, die wichtigsten Fahrprinzipien und den Weg in den Schweizer Kartsport. Angaben zu Reglementen beziehen sich auf den Stand Oktober 2026.

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Nachwuchs im Autosport: Einstieg, Ausbildung und Wege in den Rennsport

Nachwuchs im Autosport beginnt mit Begeisterung, entwickelt sich aber durch systematisches Lernen. Junge Fahrer müssen Fahrzeuge beherrschen, Regeln verstehen, mit anderen zusammenarbeiten und unter Druck Entscheidungen treffen. Ob daraus engagierter Breitensport oder eine berufliche Rennkarriere entsteht, hängt neben dem Talent auch von Betreuung, Finanzierung und passenden Entwicklungsschritten ab. Karting ist ein verbreiteter Einstieg, doch Nachwuchsförderung reicht weit über die Suche nach künftigen Formel-1-Piloten hinaus. Rundstrecke, Rallye, Slalom und Langstrecke verlangen unterschiedliche Fähigkeiten und eröffnen verschiedene Laufbahnen. Für Schweizer Nachwuchstalente kommt hinzu, dass Lizenzierung, Ausbildung und internationale Rennprogramme früh aufeinander abgestimmt werden müssen.

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