Zukunft der Champions Hockey League nach 2028 offen
Die Champions Hockey League steht vor einer wichtigen Entscheidung. Der Vertrag mit Vermarktungspartner Infront läuft 2028 aus, eine erste Offerte für eine Verlängerung wurde von den CHL-Verantwortlichen abgelehnt. Laut einem Bericht der NZZ liegt das neue Angebot wirtschaftlich deutlich unter den bisherigen Konditionen. Damit stellt sich die Frage, wie der europäische Klubwettbewerb langfristig finanziert und organisiert werden soll. Im Raum steht eine Reduktion der finanziellen Leistungen von Infront um rund 50 Prozent. Die Verantwortlichen der Champions Hockey League und ihre Aktionäre wollen spätestens bis zum kommenden Sommer über die weitere Ausrichtung entscheiden. Der bestehende Vertrag und die Aktionärsvereinbarung sichern den Wettbewerb bis 2028 ab. Für das Schweizer Eishockey ist die Entwicklung besonders relevant. Die National League gehört zu den sechs Gründungsligen der CHL und stellt in dieser Saison mit Fribourg-Gottéron, dem HC Davos und Genève-Servette drei Teilnehmer. Schweizer Klubs spielten zuletzt eine wichtige Rolle: Servette gewann 2024 den Titel, die ZSC Lions folgten 2025.
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