Schweiz

Julie Derron holt WM-Bronze auf Hawaii

Julie Derron sorgt bei der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii für einen Schweizer Medaillenerfolg. Die 30-jährige Zürcherin erkämpft sich bei ihrem ersten Start in Kona den dritten Platz und gewinnt WM-Bronze. Trotz einer Dreiminutenstrafe auf der Radstrecke zeigt sie einen starken Marathon und arbeitet sich vom achten Zwischenrang bis aufs Podest vor. Den Weltmeistertitel sichert sich die Amerikanerin Taylor Knibb. Derron absolviert die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und den abschliessenden Marathon in 8:46:25 Stunden. Damit verliert sie 9:56 Minuten auf Siegerin Knibb, die nach 8:36:29 Stunden das Ziel erreicht. Silber geht an die Deutsche Laura Philipp in 8:39:34 Stunden. Im dramatischen Finale bricht Titelverteidigerin Solveig Løvseth kurz vor dem Ziel ein und fällt vom ersten auf den achten Rang zurück. Auch aus Schweizer Sicht ist das Rennen bemerkenswert. Die Genferin Imogen Simmonds erreicht in 8:51:44 Stunden den fünften Platz. Damit klassieren sich gleich zwei Schweizerinnen unter den besten fünf Athletinnen der Welt. Für Derron folgt WM-Bronze nur vier Wochen nach ihrer Silbermedaille bei der Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza.

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Noah Meier: Jetzt mischt auch Fribourg mit

Im Rennen um Noah Meier zeichnet sich ein Dreikampf ab. Nachdem swisshockey.ch bereits am 1. Oktober 2026 exklusiv über das Interesse des HC Ambri-Piotta am Verteidiger der SCL Tigers berichtet hatte, kommt nun Fribourg-Gottéron hinzu. Laut der Berner Zeitung interessieren sich auch die Freiburger für den 24-jährigen Schweizer. Langnau möchte seinen Leistungsträger allerdings halten. Meiers Vertrag bei den SCL Tigers läuft nach der Saison 2026/27 aus. Der bewegliche Linksschütze gehört zu den interessanten Schweizer Verteidigern auf dem Transfermarkt. Ambri beschäftigt sich mit ihm im Hinblick auf die Neuausrichtung seiner Defensive. Fribourg prüft laut Berner Zeitung ebenfalls eine Verpflichtung. Die Tigers wollen dagegen mit Meier verlängern. Für den Zürcher könnte in den kommenden Wochen eine wegweisende Entscheidung anstehen. Seit seinem Wechsel von den ZSC Lions nach Langnau im Jahr 2023 hat er sich im Emmental kontinuierlich weiterentwickelt. Sein Profil macht ihn für unterschiedliche sportliche Konzepte attraktiv.

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Hischier trifft doppelt und erreicht 200-Tore-Marke

Nico Hischier ist der überragende Mann beim 4:1-Heimsieg der New Jersey Devils gegen die Vancouver Canucks. Der Schweizer Captain erzielt zwei Tore, bereitet einen weiteren Treffer vor und erreicht einen besonderen Meilenstein. Mit seinem ersten Tor des Abends knackt der Walliser die Marke von 200 Treffern in der NHL. Beide Tore erzielt der 27-Jährige im Powerplay. Die Devils geraten im Prudential Center von Newark zunächst in Rückstand. Linus Karlsson bringt Vancouver in der sechsten Minute in Führung, doch Hischier gleicht wenig später aus. Jesper Boqvist dreht die Partie noch im ersten Drittel. Im Mittelabschnitt bauen Jesper Bratt und erneut Hischier den Vorsprung auf 4:1 aus. New Jersey verwertet drei seiner vier Überzahlmöglichkeiten. Für Hischier ist es ein besonderer Abend. Der Schweizer benötigt 613 NHL-Spiele für seine ersten 200 Tore und erreicht die Marke als fünfter Schweizer Spieler. Gleichzeitig gewinnen die Devils nach zwei Niederlagen wieder ein Spiel. Torhüter Jake Allen feiert bei seinem 500. NHL-Einsatz ebenfalls ein Jubiläum.

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ZSC Lions schreiben Geschichte – zehnter Sieg zum Start

Die ZSC Lions schreiben Schweizer Eishockeygeschichte. Mit einem dramatischen 5:4-Heimsieg nach Verlängerung gegen Meister Fribourg-Gottéron gewinnen die Zürcher auch ihr zehntes Meisterschaftsspiel und stellen einen neuen Saisonstartrekord der National League auf. Juho Lammikko erzielt 32 Sekunden vor Ende der Verlängerung den entscheidenden Treffer. Zuvor hatte Fribourg durch Lucas Hedlund erst 42 Sekunden vor der Schlusssirene ausgeglichen. Vor 11'644 Zuschauern in der Swiss Life Arena entwickelt sich ein intensiver Schlagabtausch. Die ZSC Lions gehen viermal in Führung, doch Gottéron findet immer wieder eine Antwort. Jesper Frödén trifft doppelt, Thierry Bader und Chris Baltisberger erzielen die weiteren Zürcher Tore der regulären Spielzeit. Fribourg hält durch Nathan Marchon, Anthony Richard, Christoph Bertschy und Hedlund dagegen. Mit dem zehnten Erfolg übertreffen die Zürcher die bisherigen Startrekorde von Genève-Servette aus der Saison 2012/13 und Davos aus der Saison 2025/26. Die Lions führen die Tabelle mit 27 Punkten an. Für Fribourg bleibt trotz der Niederlage ein wichtiger Auswärtspunkt beim ungeschlagenen Leader.

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Lausanne dreht gegen die Lakers die Partie

Der Lausanne HC gewinnt bei den SC Rapperswil-Jona Lakers mit 4:1 und entscheidet die Partie mit einem eindrucksvollen Mitteldrittel. Nach einem 0:1-Rückstand erzielen die Waadtländer innerhalb von gut elf Minuten vier Tore. Fabian Heldner, Yannick Zehnder, Axel Simic und Drake Caggiula treffen für die Mannschaft von Geoff Ward. Für die Lakers ist es die zweite Niederlage an diesem Wochenende. Nicklas Jensen bringt die St. Galler bereits in der fünften Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt gleicht Heldner nach 28:20 Minuten aus. Zehnder dreht das Spiel, Simic erhöht in Überzahl und Caggiula erzielt sechs Sekunden vor der zweiten Pause das 4:1. Im Schlussdrittel fällt kein weiteres Tor mehr. Lausanne verbessert sich nach elf Meisterschaftsspielen auf 15 Punkte und belegt Rang sieben. Die Lakers bleiben mit elf Punkten auf Platz elf. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg angesichts mehrerer Ausfälle in der Lausanner Defensive, darunter Erik Brännström und Andrea Glauser Fora. Die Waadtländer finden trotz ihrer Personalprobleme zu einer überzeugenden Auswärtsleistung.

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Innala schiesst Lugano zum 3:2-Sieg in Biel

Der HC Lugano gewinnt beim EHC Biel-Bienne mit 3:2 und sichert sich drei wichtige Punkte in der National League. Jere Innala wird mit zwei Treffern zum Matchwinner, während Torhüter Robert Mayer bei seinem ersten Einsatz für die Tessiner überzeugt. Die Entscheidung fällt in der 51. Minute. Für Biel ist es nach der Niederlage im Kantonsderby gegen Bern der zweite Rückschlag innerhalb von 24 Stunden. Jeff Skinner bringt die Seeländer im Mitteldrittel in Führung. Innala und Ramon Tanner drehen die Partie innerhalb von weniger als zwei Minuten, ehe Mark Sever kurz vor der zweiten Pause zum 2:2 ausgleicht. Im Schlussabschnitt erzielt Innala nach einem Abpraller den entscheidenden Treffer zum 3:2. Biel drängt anschliessend auf den Ausgleich, scheitert aber am aufmerksamen Mayer. Lugano verbessert sich mit dem vierten Sieg nach regulärer Spielzeit auf 15 Punkte und belegt nach zehn Begegnungen den sechsten Tabellenplatz. Biel bleibt mit zehn Zählern auf Rang 13. Für die Mannschaft von Christian Dubé wird es zunehmend wichtig, ihre Heimspiele erfolgreicher zu gestalten und den Anschluss an die direkte Playoff-Konkurrenz nicht zu verlieren.

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Ajoie dreht 1:4 gegen die Tigers und siegt 5:4

Der HC Ajoie schafft gegen die SCL Tigers eine spektakuläre Aufholjagd und gewinnt mit 5:4 nach Verlängerung. Die Jurassier liegen nach dem ersten Drittel mit 0:3 und nach 25 Minuten sogar mit 1:4 zurück. Im Schlussdrittel erzwingen sie mit drei Treffern den Ausgleich, ehe Anttoni Honka in der 63. Minute den Sieg perfekt macht. Für Langnau endet damit eine Serie von vier Erfolgen hintereinander. Julian Schmutz, Noah Meier und Marc Nussbaumer schiessen die Tigers früh mit 3:0 in Führung. Daniel Carr verkürzt, doch Saku Mäenalanen stellt in Unterzahl den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel treffen Julius Nättinen, Jerry Turkulainen und Julius Honka für Ajoie. In der Verlängerung entscheidet Anttoni Honka das Spiel. Vor 4'810 Zuschauern in der Raiffeisen Arena feiern die Gastgeber damit den nächsten bemerkenswerten Heimsieg. Erst sechs Tage zuvor hatte Ajoie gegen Lugano einen 1:3-Rückstand noch in einen 5:4-Erfolg verwandelt. Die Jurassier verbessern sich auf 16 Punkte und Rang fünf. Langnau bleibt trotz der Niederlage mit 19 Zählern Dritter.

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Bern im Glück: Heims Tor aberkannt, Abols trifft

Der SC Bern gewinnt beim HC Ambri-Piotta mit 2:1 nach Verlängerung und profitiert von einer dramatischen Entscheidung in der Schlussminute. André Heim trifft in der 65. Minute zum vermeintlichen Ambri-Sieg, doch die Schiedsrichter annullieren das Tor nach Videokontrolle wegen eines knappen Offsides. Nur 21 Sekunden später erzielt Rodrigo Abols den Berner Siegtreffer. Die Leventiner verlieren damit zum vierten Mal hintereinander in der Gottardo Arena. Michael Joly bringt Ambri im Mitteldrittel bei doppelter Überzahl in Führung. Waltteri Merelä gleicht ebenfalls im Powerplay für Bern aus. Danach bleibt die Begegnung bis in die Schlussphase der Verlängerung offen. Beim Stand von 1:1 jubeln die 6'667 Zuschauer bereits über Heims vermeintlichen Siegtreffer, bevor die Videokontrolle die Szene entscheidend verändert. Besonders bemerkenswert ist Ambris Leistung angesichts der personellen Probleme. Mit Tim Heed und Jesse Virtanen fehlen Trainer Jussi Tapola zwei seiner wichtigsten ausländischen Verteidiger. Trotzdem gewinnen die Tessiner das Schussduell mit 34:29 und setzen Bern über weite Strecken unter Druck. Am Ende bleibt ihnen lediglich ein Punkt.

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Leipzig zerlegt Frankfurt 6:0 – Nkunku mit historischem Hattrick

RB Leipzig feiert in der Bundesliga einen eindrucksvollen 6:0-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt. Christopher Nkunku überragt mit drei Toren innerhalb der ersten Halbzeit und erzielt den ersten lupenreinen Bundesliga-Hattrick der Leipziger Vereinsgeschichte. Die Mannschaft von Martin Demichelis führt bereits zur Pause mit 4:0 und lässt den Hessen auch danach keine Chance. Ezechiel Banzuzi eröffnet den Torreigen bereits in der ersten Minute. Nkunku trifft in der 5., 41. und 44. Minute, ehe Antonio Nusa (54.) und Tidiam Gomis (89.) den Kantersieg perfekt machen. Frankfurt findet gegen die schnellen Angriffe der Gastgeber kaum Lösungen. Torhüter Marten Vandevoordt verhindert mit mehreren Paraden einen Gegentreffer. Leipzig verbessert sich mit dem dritten Saisonsieg auf neun Punkte und rückt auf Rang fünf vor. Frankfurt fällt mit fünf Zählern auf den 13. Tabellenplatz zurück. Für Eintracht-Trainer Adi Hütter, der einst die Young Boys zum Schweizer Meistertitel führte, ist die deutliche Niederlage ein empfindlicher Rückschlag.

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Portugal suspendiert Cristiano Ronaldo – Verfahren eröffnet

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fussballverband FPF vorläufig suspendiert worden. Der Disziplinarrat hat gegen den 41-jährigen Nationalmannschaftskapitän ein offizielles Verfahren eröffnet. Hintergrund ist Ronaldos eigenmächtige Abreise aus dem Nationalteam am 30. September nach einem Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus. Die Untersuchung wurde als dringlich eingestuft und könnte weitreichende Folgen für Ronaldos Zukunft in der Nationalmannschaft haben. Der Disziplinarrat beschloss die Verfahrenseröffnung am 9. Oktober. Einen Tag später wurde der Fall an die Untersuchungskommission des Verbandes weitergeleitet. Ronaldo unterlag nach seiner Abreise bereits einer automatischen vorläufigen Sperre. Diese wurde nun durch eine ausdrücklich angeordnete vorsorgliche Suspendierung ersetzt. Die endgültige Sanktion steht noch aus. Die Entscheidung trifft Portugals Rekordnationalspieler in einer heiklen Phase. Ronaldo hatte sich für seine Abreise entschuldigt, Nationaltrainer Jorge Jesus aber gleichzeitig vorgeworfen, persönliche Absprachen nicht eingehalten zu haben. Verbandspräsident Pedro Proença spricht sich inzwischen für eine Rückkehr des Captains aus. Über die sportlichen Konsequenzen entscheidet jedoch das laufende Disziplinarverfahren.

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Manzambi glänzt mit Assist – Villa verspielt Sieg

Johan Manzambi überzeugt bei Aston Villa erneut mit einer Torvorlage. Der 20-jährige Schweizer Nationalspieler bereitet beim 2:2 gegen Brentford in der 77. Minute den Führungstreffer von Captain John McGinn vor. Doch nur zwei Minuten später gleicht Kristoffer Ajer für die Gäste aus. Damit verpasst die Mannschaft von Unai Emery einen wichtigen Heimsieg in der Premier League. Brentford geht im Villa Park bereits in der zehnten Minute durch Yehor Yarmoliuk in Führung. Nicolas Jackson gleicht praktisch im Gegenzug aus. In der zweiten Halbzeit bringt McGinn die Gastgeber nach Manzambis Zuspiel erstmals in Führung, ehe Ajer den Endstand herstellt. Der Schweizer spielt von Beginn an und wird in der 86. Minute ausgewechselt. Für Manzambi ist es nach seinem Tor und Assist beim Auswärtssieg gegen Tottenham ein weiterer überzeugender Auftritt. Aston Villa hat nach sechs Meisterschaftsspielen allerdings erst einmal gewonnen und bleibt in der unteren Tabellenhälfte. Brentford behauptet mit dem Unentschieden seine Position in der Spitzengruppe und ist weiterhin ungeschlagen.

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Barcelona makellos: Acht Spiele, acht Siege

Der FC Barcelona bleibt in der spanischen Meisterschaft unaufhaltsam. Die Mannschaft von Hansi Flick gewinnt gegen Getafe mit 3:0 und feiert den achten Sieg im achten Ligaspiel. Anthony Gordon, Gabriel Jesus und Jules Koundé erzielen die Treffer. Mit 24 Punkten aus acht Begegnungen egalisieren die Katalanen ihren besten Saisonstart der Vereinsgeschichte. Bereits in der zweiten Minute bringt Gordon Barcelona in Führung. Gabriel Jesus erhöht nach einer halben Stunde auf 2:0. Nach der Pause macht Koundé mit seinem Treffer in der 73. Minute alles klar. Getafe findet gegen den spielbestimmenden Tabellenführer kaum Mittel und reist ohne Punkte aus dem Spotify Camp Nou ab. Barcelona führt La Liga mit fünf Punkten Vorsprung auf Atlético Madrid an. Besonders beeindruckend ist die offensive Bilanz: 34 Tore in acht Spielen stehen lediglich sieben Gegentreffern gegenüber. Für Flick und seine Mannschaft beginnt nun eine anspruchsvolle Phase mit Champions-League-Spielen und dem bevorstehenden Clásico gegen Real Madrid.

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Sierre dreht 0:2 Rückstand mit fünf Toren im Schlussdrittel

Der HC Sierre bleibt in der Sky Swiss League ungeschlagen und feiert beim EHC Chur einen spektakulären 5:2-Auswärtssieg. Die Bündner führen nach 40 Minuten noch mit 2:0, ehe die Walliser im Schlussdrittel fünf Treffer erzielen und die Begegnung vollständig drehen. Für die Mannschaft von Chris McSorley ist es der siebte Sieg im siebten Meisterschaftsspiel. Sierre rückt damit bis auf einen Punkt an Tabellenführer Basel heran. Chur erwischt den besseren Start und geht mit einer 1:0-Führung in die erste Pause. Im Mitteldrittel erhöhen die Gastgeber auf 2:0. Zu diesem Zeitpunkt deutet vieles auf die erste Saisonniederlage der Walliser hin. Doch im Schlussabschnitt findet Sierre plötzlich zu seiner offensiven Stärke zurück und gewinnt das letzte Drittel mit 5:0. Die Walliser stehen nach sieben Spielen bei 20 Punkten und einer Tordifferenz von +25. Basel führt die Tabelle mit 21 Punkten an, hat allerdings bereits neun Begegnungen absolviert. Für Chur ist die Niederlage besonders bitter: Nach zwei Siegen gegen Arosa und La Chaux-de-Fonds müssen die Bündner trotz einer Zwei-Tore-Führung einen Rückschlag hinnehmen.

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Thurgau dreht Rückstand und schlägt GCK Lions in Verlängerung

Der HC Thurgau gewinnt in der Sky Swiss League gegen die GCK Lions mit 2:1 nach Verlängerung und feiert den zweiten Sieg hintereinander. Die Ostschweizer geraten im ersten Drittel in Rückstand, gleichen im Mittelabschnitt aus und sichern sich in der Verlängerung den entscheidenden Zusatzpunkt. Nach einem schwierigen Saisonstart verbessert sich die Mannschaft damit auf acht Punkte. Die GCK Lions erwischen in der Güttingersreuti den besseren Start und gehen im ersten Drittel mit 1:0 in Führung. Thurgau reagiert im zweiten Abschnitt mit dem Ausgleich. Weil das Schlussdrittel torlos bleibt, muss die Verlängerung entscheiden. Dort setzen sich die Gastgeber durch und gewinnen die Begegnung mit 2:1. Für die Thurgauer ist der Erfolg besonders wertvoll. Bereits am Dienstag hatte die Mannschaft bei den Bellinzona Snakes mit 4:2 gewonnen. Nun folgen zwei weitere Punkte gegen die Zürcher. Die GCK Lions können sich mit dem Punkt aus der Verlängerungsniederlage zumindest etwas Luft im unteren Tabellenbereich verschaffen.

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Basel bezwingt Arosa mit 5:2 und bleibt an der Spitze

Der EHC Basel findet nach der spektakulären 6:9-Niederlage gegen Sierre zurück auf die Siegerstrasse. Die Basler gewinnen am Samstagabend gegen den EHC Arosa mit 5:2 und verteidigen ihre Spitzenposition in der Sky Swiss League. Bereits nach dem ersten Drittel führt die Mannschaft von Eric Himelfarb mit 3:1. Die Bündner können den Rückstand danach nicht mehr entscheidend verkürzen. In der St. Jakob-Arena legt Basel den Grundstein für den Heimsieg mit einem überzeugenden Startabschnitt. Drei Treffer in den ersten 20 Minuten bringen die Gastgeber auf Kurs. Im Mitteldrittel treffen beide Mannschaften einmal, sodass Basel mit einer 4:2-Führung in die zweite Pause geht. Im Schlussdrittel gelingt den Baslern das einzige Tor. Mit dem siebten Sieg im neunten Saisonspiel erhöht Basel sein Punktekonto auf 21 Zähler. Der HC Sierre bleibt nach dem 5:2-Auswärtssieg in Chur mit 20 Punkten der erste Verfolger. Für Arosa ist die Niederlage ein Rückschlag nach dem jüngsten Erfolg gegen die GCK Lions. Die Bündner stehen mit sechs Punkten aus sieben Spielen weiterhin am Tabellenende.

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Wil holt Punkt in Kriens – Schreiber gleicht aus

Der SC Kriens und der FC Wil trennen sich in der zehnten Runde der Challenge League mit 1:1. Die Innerschweizer gehen nach einer torlosen ersten Halbzeit durch Martin François in Führung. Nur neun Minuten später gelingt Loris Schreiber der Ausgleich. Damit verpasst Kriens den fünften Saisonsieg, während Wil nach einem Rückstand einen wichtigen Auswärtspunkt gewinnt. Vor 1'350 Zuschauern im Stadion Kleinfeld entwickelt sich eine ausgeglichene Begegnung. Wil besitzt mehr Ballbesitz, Kriens kommt kurz vor der Pause durch Nico Siegrist zu einer guten Möglichkeit. Nach dem Seitenwechsel trifft François in der 61. Minute zum 1:0. Schreiber antwortet in der 70. Minute mit einem platzierten Linksschuss. Kriens bleibt als Aufsteiger mit 15 Punkten aus zehn Spielen auf dem vierten Tabellenplatz. Wil verbessert sich auf zehn Punkte und liegt auf Rang acht. Beide Mannschaften müssen ihre nächsten Aufgaben im Schweizer Cup bestreiten. Für den SC Kriens bleibt das Unentschieden dennoch ein weiterer Beleg für den konkurrenzfähigen Saisonstart.

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Servette lässt Sion im Rhône-Derby keine Chance

Servette FC gewinnt das Rhône-Derby gegen den FC Sion mit 3:0 und setzt in der Super League ein deutliches Zeichen. Houboulang Mendes und Jarell Simo bringen die Genfer innerhalb der ersten 18 Minuten mit 2:0 in Führung. Kingstone Mutandwa entscheidet die Begegnung nach der Pause mit einem verwandelten Penalty. Für die Walliser endet damit eine Serie von fünf Meisterschaftsspielen ohne Niederlage. Die Gastgeber erwischen im Stade de Genève einen ausgezeichneten Start. Mendes nutzt in der elften Minute eine missglückte Befreiungsaktion der Sittener, sieben Minuten später erhöht Simo mit einem Distanzschuss. Sion findet nur schwer ins Spiel. Die beste Möglichkeit der Gäste vergibt Winsley Boteli kurz vor der Pause, als er allein vor Torhüter Edvinas Gertmonas scheitert. Mit dem vierten Saisonsieg verbessert sich Servette auf 13 Punkte und vorläufig auf Rang fünf. Sion bleibt mit 19 Zählern Dritter, verpasst jedoch die Gelegenheit, im Kampf um die vorderen Tabellenplätze nachzulegen. Besonders bemerkenswert ist die anhaltende Genfer Erfolgsserie im direkten Duell mit den Wallisern.

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FC Zürich schlägt Meister Thun mit 4:2

Der FC Zürich gewinnt im Letzigrund gegen den amtierenden Meister FC Thun mit 4:2. Nach einem frühen Rückstand drehen Kevin Spadanuda und Bledian Krasniqi die Begegnung noch vor der Pause. Doron Lichtenstein und Philippe Kény bauen den Vorsprung nach dem Seitenwechsel aus. Für Thun ist es bereits die sechste Niederlage im zehnten Meisterschaftsspiel. Simon Lengen bringt die Berner Oberländer nach einem Eckball in der 16. Minute in Führung. Spadanuda gleicht nach einer halben Stunde aus, Krasniqi erzielt sieben Minuten später das 2:1. Lichtenstein erhöht in der 64. Minute auf 3:1, ehe Thuns Jan Bamert nach einem VAR-Eingriff die Rote Karte sieht. Kény trifft zum 4:1, Dorian Derbaci verkürzt kurz vor Schluss. Damit setzt sich die unterschiedliche Entwicklung der beiden Mannschaften fort. Zürich verbessert sich mit 14 Punkten vorläufig auf Rang vier. Der Schweizer Meister bleibt dagegen bei zehn Punkten und steckt nach dem überraschenden Titelgewinn der vergangenen Saison weiterhin in Schwierigkeiten.

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