Nations League

Spanien will gegen Tschechien den dritten Sieg

Spanien will seine makellose Nations-League-Bilanz am Samstagabend gegen Tschechien fortsetzen. Der Weltmeister führt die Gruppe A3 nach Siegen gegen England und Kroatien mit sechs Punkten an und kann in Oviedo den dritten Erfolg im dritten Spiel feiern. Tschechien steht dagegen nach zwei Niederlagen bereits erheblich unter Druck. Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Spanien gewann zum Auftakt 3:2 in England und legte anschliessend zuhause ein deutliches 4:1 gegen Kroatien nach. Tschechien verlor dagegen zunächst 1:2 gegen Kroatien und danach 0:2 gegen England. Damit treffen im Estadio Carlos Tartiere der Tabellenführer und das bislang punktlose Schlusslicht der Gruppe aufeinander. Anpfiff in Oviedo ist am Samstag um 20.45 Uhr. Luis de la Fuente kann erneut auf zahlreiche Weltklassespieler zurückgreifen. Lamine Yamal trägt die Nummer 19 und steht nach seinem starken Auftritt gegen Kroatien besonders im Fokus. Der 19-Jährige erzielte beim 4:1 zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor.

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Island will gegen Bulgarien Rang eins festigen

Island geht als Tabellenführer der Nations-League-Gruppe C4 in das Heimspiel gegen Bulgarien. Nach dem 1:1 gegen Estland und dem klaren 3:0-Sieg in Luxemburg steht die Mannschaft von Arnar Gunnlaugsson bei vier Punkten. Bulgarien wartet dagegen nach zwei Spielen noch auf den ersten Sieg und reist mit nur einem Zähler nach Reykjavík. Besonders im Fokus steht Andri Guðjohnsen. Der Stürmer von Blackburn Rovers hat in beiden bisherigen Nations-League-Partien getroffen: beim 1:1 gegen Estland sowie beim 3:0 in Luxemburg. Mit zwei Treffern ist er aktuell Islands gefährlichster Angreifer in diesem Wettbewerb und soll auch gegen Bulgarien für die entscheidenden Momente sorgen. Anpfiff im Laugardalsvöllur ist am Samstag um 18.00 Uhr Schweizer Zeit. Für Island bietet sich die Chance, die Tabellenführung vor den nächsten Spielen weiter auszubauen. Bulgarien steht dagegen bereits unter Zugzwang: Nach dem 1:2 gegen Luxemburg und dem 0:0 gegen Estland droht bei einer weiteren Niederlage der frühe Anschluss an die Spitze verloren zu gehen.

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Kroatien gegen England – Verfolgerduell in Rijeka

In Rijeka wartet am Samstagabend ein richtungsweisendes Nations-League-Duell. Kroatien und England stehen nach zwei Spielen bei jeweils drei Punkten und kämpfen damit direkt um Rang zwei hinter dem makellosen Tabellenführer Spanien. Für beide Teams gilt: Wer verliert, gerät in der Gruppe früh erheblich unter Druck. Kroatien startete mit einem 2:1-Auswärtssieg in Tschechien in die Kampagne, musste danach beim 1:4 in Spanien aber einen deutlichen Rückschlag hinnehmen. England verlor zum Auftakt zuhause mit 2:3 gegen Spanien, reagierte anschliessend jedoch mit einem 2:0-Sieg in Prag. Anthony Gordon und Harry Kane haben in beiden bisherigen Nations-League-Partien getroffen und sind damit die auffälligsten Offensivspieler der Three Lions. Anpfiff im Stadion HNK Rijeka ist am Samstag um 18.00 Uhr Schweizer Zeit. England geht personell fast vollständig in die Partie: Lediglich Nico O'Reilly hat das Camp verlassen und ist zur weiteren Behandlung zu Manchester City zurückgekehrt. Kroatien steht dagegen vor allem nach der klaren Niederlage gegen Spanien unter Zugzwang und braucht vor eigenem Publikum eine Reaktion.

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Finnland gegen Albanien – Duell um die Tabellenführung

In Helsinki steigt am Samstagnachmittag das Spitzenspiel der Nations-League-Gruppe C1. Albanien reist mit sechs Punkten aus zwei Spielen als Tabellenführer nach Finnland, die Gastgeber folgen mit vier Zählern unmittelbar dahinter. Besonders bemerkenswert: Beide Mannschaften haben in dieser Nations-League-Kampagne noch kein einziges Gegentor kassiert. Albanien startete mit einem 2:0-Heimsieg gegen Belarus und legte anschliessend beim 3:0 in San Marino nach. Finnland eröffnete die Kampagne sogar mit einem 7:0-Kantersieg in San Marino, kam drei Tage später zuhause gegen Belarus allerdings nicht über ein 0:0 hinaus. Damit stehen vor dem direkten Duell fünf albanische und sieben finnische Tore auf der einen Seite sowie jeweils eine makellose Defensive auf der anderen. Anpfiff im Olympiastadion von Helsinki ist am Samstag um 15.00 Uhr Schweizer Zeit. Für Albanien ist es laut UEFA der bislang schwierigste Test dieser Nations-League-Saison. Mit einem dritten Sieg würde die Mannschaft von Nationaltrainer Rolando Maran ihren Vorsprung an der Spitze deutlich ausbauen. Finnland kann dagegen mit einem Heimsieg selbst Rang eins übernehmen.

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Ukraine geht gegen Nordirland 0:3 unter

Die Ukraine erleidet in der Nations League einen schweren Rückschlag. Das Team verliert sein Heimspiel im slowakischen Trnava gegen Nordirland klar mit 0:3 und fällt damit in Gruppe B2 hinter Ungarn auf Rang drei zurück. Ciaron Brown trifft doppelt, Isaac Price erzielt den zweiten nordirischen Treffer. Nordirland erwischte den besseren Start und ging bereits in der 9. Minute in Führung. Nach einer Ecke von Trai Hume köpfte Ruairi McConville den Ball Richtung Tor, Brown stand am richtigen Ort und drückte ihn über die Linie. In der 22. Minute erhöhte Price nach einem schnellen Gegenstoss per Kopf auf 2:0. Die Ukraine versuchte danach zwar, mehr Druck aufzubauen, fand gegen die kompakte nordirische Defensive aber kaum ein Mittel. Kurz nach der Pause verfehlte Mykola Matviyenko das Tor knapp, ehe Brown in der 61. Minute nach einem weiten Freistoss von Pierce Charles zum 3:0 traf. Damit war die Partie praktisch entschieden.

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Džeko verabschiedet sich mit Remis gegen Schweden

Edin Džeko beendet seine fast 20-jährige Karriere im Nationalteam von Bosnien und Herzegowina mit einem 1:1 gegen Schweden. Viktor Gyökeres bringt den Gruppenleader in der 61. Minute in Führung, Kerim Alajbegović gleicht in der 80. Minute aus. Džeko selbst verlässt das Feld nach 63 Minuten unter grossem Applaus und beendet seine Länderspielkarriere mit 152 Einsätzen und 73 Toren. Bosnien hielt gegen Schweden von Beginn an gut mit und hatte in der ersten Halbzeit sogar Pech, dass Džekos vermeintlicher Treffer in der Nachspielzeit nicht zählte. Zuvor war bereits ein schwedisches Tor von Gyökeres wegen Handspiels aberkannt worden. Nach der Pause nutzte Schweden einen Ballgewinn im Mittelfeld zur Führung, ehe Alajbegović mit einer missglückten Flanke, die an Freund und Feind vorbeiging, noch den Ausgleich erzielte. Mit dem Punkt bleibt Bosnien in der Gruppe B4 auf Rang zwei und damit mitten im Rennen um die Spitzenplätze. Schweden führt nach drei Spielen mit sieben Punkten, Bosnien folgt mit fünf Zählern, Polen hat vier Punkte. Rumänien steht nach der 0:6-Niederlage gegen Polen weiterhin ohne Punkt da.

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Türkei geht in Belgien unter – Montella immer stärker unter Druck

Die Türkei steckt in der Nations League tief in der Krise. Das Team von Vincenzo Montella verliert auswärts in Lüttich gegen Belgien klar mit 0:3 und bleibt nach drei Gruppenspielen ohne einzigen Punkt. Kevin De Bruyne entscheidet die Partie mit zwei Treffern praktisch im Alleingang, Romelu Lukaku setzt in der Schlussphase den Schlusspunkt. Belgien ging bereits in der 10. Minute in Führung. De Bruyne traf von der Strafraumgrenze zum 1:0 und stellte die türkische Defensive früh vor Probleme. Dodi Lukébakio traf danach zweimal Aluminium. Die Türkei hatte durch Arda Güler zwar einige gute Aktionen, brachte Belgiens Torhüter Senne Lammens insgesamt aber zu selten ernsthaft in Bedrängnis. Nach einer Stunde schlug De Bruyne erneut zu. Der belgische Captain traf mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 2:0. In der 76. Minute erhöhte der eingewechselte Romelu Lukaku aus kurzer Distanz auf 3:0. Damit war die dritte türkische Niederlage im dritten Nations-League-Spiel endgültig besiegelt.

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Lewandowski zerlegt Rumänien – Polen gewinnt 6:0

Polen meldet sich in der Nations League eindrücklich zurück. Die Mannschaft von Jan Urban schlägt Rumänien im PGE Narodowy in Warschau mit 6:0, Robert Lewandowski erzielt in seinem 170. Länderspiel einen Hattrick. Für Rumänien wird die Lage nach der dritten Niederlage im dritten Gruppenspiel immer bedrohlicher. Die Partie kippte in der 22. Minute, als Radu Drăgușin wegen eines taktischen Fouls die Rote Karte sah. Zwei Minuten später verwandelte Lewandowski den fälligen Penalty zur polnischen Führung. Nach der Pause dauerte es nur zwei Minuten bis zum nächsten Treffer des Captains. Ein Eigentor von Virgil Ghiță, Tore von Piotr Zieliński und Jan Bednarek sowie Lewandowskis dritter Treffer sorgten schliesslich für das 6:0. Für Polen war es nach dem 0:0 gegen Bosnien und Herzegowina und dem 1:3 in Schweden der dringend benötigte erste Sieg dieser Nations-League-Kampagne. Die Weiss-Roten stehen nach drei Partien nun bei vier Punkten und bleiben damit im Rennen um die vorderen Plätze der Gruppe B4. Rumänien dagegen ist nach drei Niederlagen weiterhin punktelos.

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Italien besteht Härtetest in Paris – 1:1 gegen Frankreich

Italien setzt seinen Aufwärtstrend unter Roberto Mancini fort. Die Azzurri holen im Stade de France ein 1:1 gegen Frankreich und bestehen damit den bislang schwierigsten Test der neuen Nations-League-Kampagne. Michael Olise brachte die Franzosen in der 55. Minute in Führung, Alessandro Bastoni glich in der 68. Minute aus. Frankreich bestimmte über weite Strecken den Ballbesitz, doch Italien hatte bereits vor der Pause die klareren Möglichkeiten. Moise Kean scheiterte an Mike Maignan, Davide Frattesi kam ebenfalls gefährlich zum Abschluss. Nach dem Seitenwechsel wurde Frankreich stärker, Gianluigi Donnarumma rückte mit mehreren Paraden in den Mittelpunkt und musste sich erst bei einem präzisen Freistoss von Olise geschlagen geben. Italien reagierte jedoch stark. Bastoni eroberte weit vorne den Ball gegen Lucas Da Cunha und traf zum 1:1. In der Schlussphase sah Dayot Upamecano nach einem Foul an Kean die zweite Gelbe Karte. Italien drückte in Überzahl sogar noch auf den Sieg, musste sich am Ende aber mit einem Punkt begnügen. Nach dem 4:1 in der Türkei ist das Remis in Paris dennoch der nächste wichtige Schritt.

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Woltemade unter Druck – Deutschland sucht weiter die Nummer 9

Deutschland feiert beim 2:0 gegen Serbien den ersten Sieg unter Jürgen Klopp, doch bei Nick Woltemade bleibt ein bitterer Moment hängen. Der Mittelstürmer vergab in der 59. Minute aus wenigen Metern eine riesige Chance und geriet danach in der deutschen Presse deutlich in die Kritik. Damit flammt gleichzeitig eine alte Diskussion wieder auf: Wer ist Deutschlands verlässliche Nummer 9? Philipp Treu brachte den Ball von rechts präzise vor das serbische Tor, Woltemade stand nur wenige Meter vor dem praktisch leeren Gehäuse – und setzte den Abschluss über die Latte. Selbst der 24-Jährige konnte die Szene kaum fassen. Zwei Minuten später erzielte Florian Wirtz das 2:0 und nahm Woltemades Fehlschuss damit zumindest sportlich die unmittelbare Bedeutung. Doch die Szene beschäftigt die deutschen Medien. Der "Kicker" sprach von einer kolossalen Gelegenheit, auch andere deutsche Medien kritisierten Woltemades fehlende Konsequenz im Abschluss. Dabei war sein Auftritt keineswegs komplett schwach: Der Stürmer beteiligte sich am Kombinationsspiel und bereitete unter anderem eine gute Möglichkeit für Serge Gnabry vor. Vor dem Tor fehlte ihm jedoch erneut die Effizienz, die von einer deutschen Nummer 9 erwartet wird.

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Ronaldo-Streit eskaliert – Polizei greift bei Portugals Ankunft ein

Der Streit zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus sorgt nun auch ausserhalb des Platzes für heftige Szenen. Bei der Ankunft der portugiesischen Nationalmannschaft am Flughafen Francisco Sá Carneiro in Porto wurde Jesus von einem Anhänger massiv beschimpft. Als anschliessend auch unter den wartenden Fans ein Streit ausbrach, musste die Polizei eingreifen und die Beteiligten voneinander trennen. Portugal war nach dem 4:2-Sieg gegen Dänemark nach Porto gereist, wo sich die Mannschaft auf das Nations-League-Heimspiel gegen Norwegen vorbereitet. Beim Verlassen des Terminals richtete ein Ronaldo-Anhänger eine ganze Serie von Beschimpfungen gegen Jesus. Er warf dem Nationaltrainer unter anderem ein übergrosses Ego vor und erklärte lautstark, Jesus sei im Vergleich mit Cristiano Ronaldo "nichts wert". Zu einem bestätigten körperlichen Angriff auf den Trainer kam es jedoch nicht. Die Stimmung verschärfte sich zusätzlich, als sich andere Anhänger in die Diskussion einmischten und unterschiedliche Positionen zum Konflikt zwischen Ronaldo und Jesus vertraten. Beamte der PSP trennten die Beteiligten und sorgten dafür, dass die portugiesische Delegation sicher zum Mannschaftsbus gelangte. Die neue Eskalation folgt nur einen Tag nach Cristiano Ronaldos spektakulärer Abreise aus dem Nationalteam.

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Jesus blockt Ronaldo-Fragen ab – Portugal antwortet auf dem Platz

Portugal hat nach dem Wirbel um Cristiano Ronaldo die sportlich deutlichste Antwort gegeben: Die Seleção gewann in Kopenhagen 4:2 gegen Dänemark und steht nach drei Nations-League-Spielen bei der maximalen Ausbeute von neun Punkten. Nationaltrainer Jorge Jesus wollte nach der Partie kaum noch über den abgereisten Captain sprechen. Für ihn stand die Leistung seiner Mannschaft klar im Vordergrund. João Cancelo, Gonçalo Ramos, Vitinha und João Félix erzielten die portugiesischen Treffer. Dänemark kam durch Mikkel Damsgaard und Rasmus Højlund zweimal zum Ausgleich, doch Portugal blieb ruhig und setzte sich in der zweiten Halbzeit entscheidend ab. Jesus bezeichnete die Vorstellung als die beste unter seiner Leitung und hob vor allem hervor, wie konsequent seine Mannschaft die zuvor trainierten Abläufe umgesetzt habe. Die Fragen zu Ronaldo verschwanden damit trotzdem nicht. Der Superstar hatte die portugiesische Auswahl nach dem Konflikt um seine sportliche Rolle vorzeitig verlassen. Seine Abreise hatte bereits am Flughafen für weitere Aufregung gesorgt. Jesus vermied nach dem 4:2 jedoch jede neue Eskalation und wiederholte lediglich seinen Grundsatz: Spieler könnten unterschiedliche Rollen und unterschiedlichen Status besitzen, die Regeln seien aber für alle gleich.

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Yakin warnt vor Slowenien – Nati will dritten Sieg

Die Schweizer Nationalmannschaft geht mit zwei Siegen und 6:0 Toren in das Nations-League-Heimspiel gegen Slowenien. Murat Yakin verlangt am Samstagabend in Luzern dennoch volle Konzentration und einen starken Auftritt. Von einer möglichen frühen Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg will der Nationaltrainer noch nichts wissen. Die Schweiz führt die Gruppe B1 nach dem 3:0 in Nordmazedonien und dem 3:0 in Schottland mit sechs Punkten an. Slowenien folgt mit vier Zählern unmittelbar dahinter und hat ebenfalls noch kein Gegentor kassiert. Yakin kündigte an, "ein, zwei Bewegungen" speziell auf den Gegner auszurichten. Gleichzeitig betonte er, dass seine Mannschaft ihren eigenen Rhythmus finden und das Spiel kontrollieren wolle. Für die Nati ist es das erste Heimspiel dieser Nations-League-Kampagne. Anpfiff ist am Samstag um 20.45 Uhr in der thermoplan arena in Luzern. Die Ausgangslage ist ausgezeichnet, trotzdem bleibt Yakin bei seiner Linie von Spiel zu Spiel. Der aktuelle Länderspielblock mit den Partien gegen Slowenien und Nordmazedonien ist Teil eines kompakten Nations-League-Programms mit insgesamt sechs Gruppenspielen.

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Italien muss bei Inacio aufpassen – Brasilien bleibt im Hintergrund

Samuele Inacio steht bei Italien plötzlich im Mittelpunkt einer heiklen Personalfrage. Der 18-jährige Offensivspieler von Borussia Dortmund gehört zwar zum erweiterten Kreis von Roberto Mancini, hat in der laufenden Nations League aber noch keine Pflichtspielminute erhalten. Sollte sich daran auch gegen die Türkei am Montag nichts ändern, bleibt die Tür für Brasilien weiter offen. Inacio wurde für die Partien gegen Belgien, die Türkei und Frankreich nominiert, schaffte es bislang aber nicht in ein Pflichtspiel. Beim 0:2 gegen Belgien und beim 4:1 in der Türkei kam er nicht zum Einsatz, für das heutige Spiel gegen Frankreich reiste er gar nicht mit nach Paris. Stattdessen blieb er mit acht weiteren Spielern in Coverciano und absolvierte dort ein eigenes Trainingsprogramm. Der Fall ist deshalb brisant, weil Inacio international noch nicht endgültig an Italien gebunden ist. Zwar debütierte er am 3. Juni beim Testspielsieg in Luxemburg für die Azzurri, doch es blieb bei einer Minute in einem Freundschaftsspiel. Mancini hält grosse Stücke auf den Dortmunder und will ihn behutsam heranführen. Beim 4:1 gegen die Türkei erhielten bereits mehrere junge Italiener ihre Chance – Inacio wartet dagegen weiter.

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Ungarn gegen Georgien – für beide zählt nur der erste Sieg

Ungarn und Georgien stehen heute Abend in der Nations League bereits unter erheblichem Druck. Beide Mannschaften haben nach zwei Spielen erst einen Punkt und noch kein eigenes Tor erzielt. Um 20.45 Uhr kommt es in der Puskás Aréna in Budapest zum direkten Duell der beiden Verfolger in Gruppe B2. Ungarn startete mit einer 0:1-Heimniederlage gegen die Ukraine und holte danach beim 0:0 in Nordirland den ersten Punkt. Georgien weist exakt dieselbe Bilanz auf: Auf das 0:1 zuhause gegen Nordirland folgte ein torloses Remis gegen die Ukraine. Damit haben beide Teams nach 180 Minuten ein Torverhältnis von 0:1. Die Ausgangslage erhöht den Druck zusätzlich, weil die Ukraine und Nordirland vor dem dritten Spieltag bereits bei vier Punkten stehen. Der Sieger in Budapest würde den Anschluss an die Spitze wiederherstellen, während der Verlierer früh um den Klassenerhalt beziehungsweise die Aufstiegschancen kämpfen müsste. Die Bedeutung der Platzierungen ist in dieser Saison besonders hoch, weil die Nations League vor einer grundlegenden Reform steht und die laufende Ausgabe bereits Teil der Übergangsphase ist.

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Ukraine gegen Nordirland – Duell zweier ungeschlagener Teams

In der Nations-League-Gruppe B2 kommt es heute Abend zum direkten Duell um die Spitze. Die Ukraine und Nordirland stehen nach zwei Spielen jeweils bei vier Punkten und haben noch kein Gegentor kassiert. Gespielt wird um 20.45 Uhr Schweizer Zeit im Štadión Antona Malatinského im slowakischen Trnava. Die Ausgangslage ist nahezu spiegelbildlich. Die Ukraine gewann zum Auftakt 1:0 in Ungarn und spielte anschliessend 0:0 in Georgien. Nordirland startete mit einem 1:0-Auswärtssieg in Georgien und trennte sich danach in Belfast ebenfalls 0:0 von Ungarn. Beide Teams kommen damit nach zwei Partien auf ein Torverhältnis von 1:0. Gerade deshalb könnte die Begegnung zu einem taktisch engen Spiel werden. Die Ukraine besitzt auf dem Papier mehr individuelle Qualität, kann ihr Heimspiel wegen des russischen Angriffskrieges aber weiterhin nicht im eigenen Land austragen. Für beide Nationen besitzt die Partie zusätzlichen Wert, weil die laufende Nations League gleichzeitig Teil der Übergangsphase zur künftigen Wettbewerbsstruktur ist und Rang eins den direkten Aufstieg in Liga A bedeutet.

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Polen gegen Rumänien – verlieren verboten in Warschau

Für Polen und Rumänien wird es bereits am dritten Spieltag der Nations League ernst. Polen steht nach dem 0:0 gegen Bosnien und der 1:3-Niederlage in Schweden bei nur einem Punkt, Rumänien wartet nach zwei Niederlagen sogar noch auf den ersten Zähler. Heute Abend um 20.45 Uhr treffen beide im PGE Narodowy in Warschau direkt aufeinander. Polens Nationaltrainer Jan Urban formulierte die Ausgangslage vor der Partie entsprechend deutlich: Nur ein Sieg halte die Chance offen, in Gruppe B4 noch ganz nach vorne zu kommen. Die Weiss-Roten müssen sich dabei vor allem defensiv steigern. Beim 1:3 in Schweden offenbarte die Mannschaft Schwächen bei Standards und in der Absicherung, offensiv gelang durch Sebastian Szymański immerhin der zwischenzeitliche Ausgleich. Noch grösser ist der Druck auf Rumänien. Das Team von Gheorghe Hagi verlor zunächst 1:2 in Schweden und danach zuhause 2:4 gegen Bosnien und Herzegowina. Sechs Gegentore aus zwei Spielen zeigen, wo derzeit das grösste Problem liegt. Parallel kommt es in derselben Gruppe zum emotionalen Abschiedsspiel von Edin Džeko gegen Schweden, wodurch auch die Ausgangslage an der Tabellenspitze heute neu geordnet werden kann.

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Džekos letzter Tanz – Bosnien fordert Schweden in Zenica

Bosnien und Herzegowina empfängt heute Abend in Zenica Schweden zu einem der emotionalsten Länderspiele der jüngeren Verbandsgeschichte. Edin Džeko läuft im Stadion Bilino Polje zum letzten Mal für die Nationalmannschaft auf und beendet nach fast 20 Jahren seine internationale Karriere. Gleichzeitig geht es sportlich um die Spitze der Nations-League-Gruppe B4. Die Ausgangslage ist reizvoll. Schweden reist mit zwei Siegen und sechs Punkten als Tabellenführer an, Bosnien folgt nach dem 0:0 in Polen und dem 4:2-Auswärtssieg in Rumänien mit vier Zählern auf Rang zwei. Für die Mannschaft von Sergej Barbarez ist die Partie damit nicht nur ein Abschied für Džeko, sondern auch ein echtes Spitzenspiel. Der 40-Jährige steht vor seinem 152. und letzten Länderspiel. Mit bislang 151 Einsätzen und 73 Toren ist Džeko sowohl Rekordnationalspieler als auch Rekordtorschütze seines Landes. Seinen Rücktritt und das Abschiedsspiel gegen Schweden hatte Džeko bereits Anfang September angekündigt. Nun folgt in Zenica der endgültige Schlusspunkt.

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