Nations League

Portugal suspendiert Cristiano Ronaldo – Verfahren eröffnet

Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fussballverband FPF vorläufig suspendiert worden. Der Disziplinarrat hat gegen den 41-jährigen Nationalmannschaftskapitän ein offizielles Verfahren eröffnet. Hintergrund ist Ronaldos eigenmächtige Abreise aus dem Nationalteam am 30. September nach einem Streit mit Nationaltrainer Jorge Jesus. Die Untersuchung wurde als dringlich eingestuft und könnte weitreichende Folgen für Ronaldos Zukunft in der Nationalmannschaft haben. Der Disziplinarrat beschloss die Verfahrenseröffnung am 9. Oktober. Einen Tag später wurde der Fall an die Untersuchungskommission des Verbandes weitergeleitet. Ronaldo unterlag nach seiner Abreise bereits einer automatischen vorläufigen Sperre. Diese wurde nun durch eine ausdrücklich angeordnete vorsorgliche Suspendierung ersetzt. Die endgültige Sanktion steht noch aus. Die Entscheidung trifft Portugals Rekordnationalspieler in einer heiklen Phase. Ronaldo hatte sich für seine Abreise entschuldigt, Nationaltrainer Jorge Jesus aber gleichzeitig vorgeworfen, persönliche Absprachen nicht eingehalten zu haben. Verbandspräsident Pedro Proença spricht sich inzwischen für eine Rückkehr des Captains aus. Über die sportlichen Konsequenzen entscheidet jedoch das laufende Disziplinarverfahren.

Weiterlesen

Ronaldo verspottet Simon Jordan wegen Botox

Cristiano Ronaldo hat im Streit mit dem britischen Fussballexperten Simon Jordan für einen überraschenden Seitenhieb gesorgt. Der 41-jährige Portugiese machte sich über das Aussehen des früheren Besitzers von Crystal Palace lustig. Auslöser waren Jordans kritische Aussagen über Ronaldos Verhalten gegenüber Nationaltrainer Jorge Jesus. Der britische Moderator Piers Morgan berichtete in seiner Sendung Football Uncensored von einer persönlichen Nachricht des Superstars. Nachdem Morgan seinem Freund Ronaldo einen Ausschnitt seiner Diskussion mit Jordan geschickt hatte, soll dieser geantwortet haben: "Sag dem Blonden, er soll mit dem Botox aufhören. Er sieht aus wie ein Apfel." Die Bemerkung sorgte bei den Gästen der Sendung für Gelächter. Hinter dem Wortwechsel steckt der anhaltende Konflikt um Ronaldos vorzeitige Abreise aus dem portugiesischen Nationalteam. Jordan hatte das Verhalten des Stürmers öffentlich kritisiert und Morgan vorgeworfen, den Superstar grundsätzlich in Schutz zu nehmen. Die Auseinandersetzung beschäftigt inzwischen auch die internationale Fussballöffentlichkeit.

Weiterlesen

Türkei entlässt Nationaltrainer Vincenzo Montella

Die Türkei hat Nationaltrainer Vincenzo Montella entlassen. Der türkische Fussballverband TFF bestätigte am Freitag, 9. Oktober 2026, das Ende der Zusammenarbeit mit dem 52-jährigen Italiener. Ausschlaggebend waren vier Niederlagen in den ersten vier Spielen der Nations League und das enttäuschende Abschneiden bei der Weltmeisterschaft 2026. Nach drei Jahren endet damit Montellas Amtszeit. Die Entscheidung fiel bei einer Sitzung des TFF-Vorstands. Die Türkei steht in der Nations League mit null Punkten und einem Torverhältnis von 2:11 am Tabellenende der Gruppe A1. Zuletzt verlor die Mannschaft in Bologna mit 1:3 gegen Italien. Bereits zuvor hatten die Türken gegen Frankreich, Belgien und im ersten Duell mit Italien Niederlagen kassiert. Der Trainerwechsel betrifft eine Mannschaft mit international bekannten Spielern wie Arda Güler, Kenan Yıldız und Hakan Çalhanoğlu. Während sich die Schweizer Nationalmannschaft in ihrer Nations-League-Gruppe eine ausgezeichnete Ausgangslage erarbeitet hat, steckt die Türkei in einer sportlichen Krise. Als möglicher Nachfolger Montellas wird der frühere türkische Nationalspieler Arda Turan gehandelt.

Weiterlesen

Tresoldi lässt Klopp und Mancini warten

Nicolò Tresoldi bleibt im Tauziehen zwischen Deutschland und Italien vorerst bei seiner Linie. Der 22-jährige Stürmer des FC Brügge bestätigte Gespräche mit Jürgen Klopp und Roberto Mancini, will sich aber erst nach der U21-EM 2027 endgültig für eine A-Nationalmannschaft entscheiden. Bis dahin konzentriert er sich vollständig auf Deutschlands U21. Tresoldi bezeichnet sein Verhältnis zu beiden Ländern als ausgeglichen. Er wurde in Cagliari geboren, wuchs bis zu seinem 13. Lebensjahr in Italien auf und wechselte danach nach Deutschland. Seit 2022 durchlief er mehrere deutsche Nachwuchsauswahlen. Weil er noch kein Pflichtspiel für eine A-Nationalmannschaft bestritten hat, bleibt eine spätere Entscheidung zwischen Deutschland und Italien weiterhin möglich. Sowohl Klopp als auch Mancini haben bereits persönlich mit ihm gesprochen. Deutschland sieht in Tresoldi einen Kandidaten für die Zukunft des A-Teams, Italien möchte den Angreifer ebenfalls gewinnen. Mancini sucht im Rahmen seines Neuaufbaus der italienischen Nationalmannschaft gezielt nach jungen Spielern mit Entwicklungspotenzial.

Weiterlesen

Sneijder über Van Persie: Auf dem Platz Freunde, privat nicht

Wesley Sneijder hat überraschend offen über sein Verhältnis zu Robin van Persie während der gemeinsamen Zeit in der niederländischen Nationalmannschaft gesprochen. Auf dem Platz hätten beide hervorragend funktioniert, privat sei von Freundschaft dagegen keine Rede gewesen. Sneijder erklärte sogar, dass er ausserhalb des Fussballs praktisch nicht mit Van Persie gesprochen habe. Sportlich bildeten die beiden über viele Jahre eine der wichtigsten Achsen der niederländischen Nationalmannschaft. Sneijder agierte meist als offensiver Mittelfeldspieler hinter Mittelstürmer Van Persie. Der frühere Inter-Star beschreibt das Verhältnis deshalb als rein professionell: Beide hätten gewusst, dass sie sich auf dem Platz brauchten, um Spiele zu gewinnen. Persönliche Nähe sei dafür nicht nötig gewesen. Sneijder betont, dass beide ihre Distanz akzeptiert hätten und trotzdem gemeinsam für Oranje funktionierten. Der ehemalige niederländische Rekordnationalspieler steht sinnbildlich für eine Generation, die 2010 bis in den WM-Final vorstiess. Die heutige Nationalmannschaft befindet sich dagegen längst in einer neuen Ära und wird inzwischen von Xavi Hernández geführt.

Weiterlesen

Was Xhaka und Embolo sportlich tatsächlich droht

Granit Xhaka und Breel Embolo haben den jüngsten Zusammenzug der Schweizer Nationalmannschaft verpasst, doch eine automatische Sperre durch UEFA oder FIFA besteht nach aktuellem Stand nicht. Für beide geht es sportlich vor allem um die Frage, ob sie im November wieder für die Nati aufgeboten werden und welche Rolle sie dort übernehmen. Weitergehende Sanktionen wären nur auf einer konkreten reglementarischen Grundlage und nach einem entsprechenden Verfahren möglich. Der Schweizerische Fussballverband hat bei beiden Spielern bereits reagiert. Xhakas Verzicht auf den Zusammenzug wurde nach seinem persönlichen Statement zur Impfbestätigung gemeinsam mit der SFV-Führung beschlossen. Bei Embolo entschied der Verband nach Bekanntwerden einer Angelegenheit aus dessen Privatleben, dass er entgegen der ursprünglichen Planung nicht zur Mannschaft stossen werde. In beiden Fällen handelte es sich um Entscheide des SFV und nicht um Sperren der UEFA oder FIFA. Sportlich besitzt die Situation zusätzliche Brisanz, weil die Schweiz ohne die beiden Routiniers alle vier bisherigen Nations-League-Spiele gewonnen hat. Das Team von Murat Yakin führt die Gruppe mit zwölf Punkten souverän an und benötigt nur noch einen Punkt für den direkten Wiederaufstieg in die Liga A. Yakin betonte dennoch ausdrücklich, dass Xhaka und Embolo nicht einfach zu ersetzen seien und er im November wieder mit ihnen rechnen möchte.

Weiterlesen

Yakin hofft auf Xhaka und Embolo im November

Murat Yakin will im entscheidenden November-Zusammenzug wieder auf Granit Xhaka und Breel Embolo zählen können. Nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien machte der Schweizer Nationaltrainer deutlich, dass beide Führungsspieler trotz der erfolgreichen Nations-League-Partien ohne sie weiterhin eine zentrale Rolle besitzen. "Granit und Breel kannst du nicht ersetzen", erklärte Yakin. Die Schweiz meisterte den gesamten Herbstblock ohne Xhaka und Embolo eindrucksvoll. Vier Spiele brachten vier Siege, 12 Punkte und ein Torverhältnis von 11:1. Nach Erfolgen gegen Nordmazedonien, Schottland und Slowenien setzte sich die Nati am Dienstag in Luzern erneut mit 3:0 gegen Nordmazedonien durch. Dass die Mannschaft auch ohne zwei ihrer erfahrensten Spieler funktioniert hat, wertet Yakin positiv. Gleichzeitig will er daraus keine Wachablösung ableiten. "Ich hoffe, dass die beiden im November wieder dabei sind", sagte der 52-Jährige. Die aktuelle Ausgangslage der Nati ist ausgezeichnet: Der Schweiz fehlt nur noch ein Punkt zum direkten Wiederaufstieg in die Liga A.

Weiterlesen

Klopps Start spaltet die deutsche Presse

Jürgen Klopps erste vier Spiele als deutscher Bundestrainer haben in Deutschland noch keine Euphorie ausgelöst. Ein Sieg, zwei Unentschieden und eine Niederlage bedeuten lediglich fünf Punkte in der Nations League. Während die Resultate deutlich kritisiert werden, erkennen mehrere deutsche Medien bereits Fortschritte in Spielweise, Intensität und Mannschaftsstruktur. Besonders der 2:0-Sieg gegen Serbien hatte die Stimmung kurzfristig gedreht. Deutschland dominierte in München, führte zur Pause durch Tom Bischof und legte durch Florian Wirtz nach. Das aggressive Gegenpressing und die hohe Intensität erinnerten erstmals deutlich an den Fussball, für den Klopp während seiner Klubkarriere bekannt geworden ist. Das anschliessende 0:0 in Griechenland bremste die aufkommende Euphorie allerdings sofort wieder. Die Bilanz bleibt damit durchwachsen. Nach dem 1:1 in den Niederlanden und der 0:1-Heimniederlage gegen Griechenland folgten der Sieg gegen Serbien und die torlose Revanche in Thessaloniki. Deutschland steht mit fünf Punkten lediglich auf Rang drei der Gruppe A2 und muss im November um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen.

Weiterlesen

Ronaldo packt aus: Harte Vorwürfe gegen Jorge Jesus

Cristiano Ronaldo hat sein Schweigen im eskalierten Streit mit Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus gebrochen. In einer ausführlichen Erklärung schildert der 41-Jährige erstmals seine Version der Ereignisse, wirft Jesus gleich zweimal Wortbruch vor und entschuldigt sich gleichzeitig für seine vorzeitige Abreise aus dem Nationalteam. Eine Rückkehr zur Seleção schliesst Ronaldo ausdrücklich nicht aus. Nach Ronaldos Darstellung hatte Jesus ihm bereits vor dem Nations-League-Lehrgang einen klaren Einsatzplan zugesichert. Demnach sollte Ronaldo das erste und das letzte Spiel bestreiten, während seine Belastung dazwischen gesteuert würde. Vor der Partie in Norwegen habe Jesus dann überraschend gefragt, ob er für 30 Minuten bereit sei. Ronaldo sagte zu, wärmte sich ab der Halbzeit auf – wurde jedoch nicht eingewechselt. Für den portugiesischen Captain war dies nach eigener Darstellung der erste Bruch einer klaren Absprache. Zwei Tage später habe es ein ausführliches Gespräch zwischen Ronaldo, Jesus und Simão Coutinho gegeben. Dabei sei vereinbart worden, dass Jesus die Situation öffentlich erklären und mehrere Punkte richtigstellen werde. Ronaldo sagt, dafür sei sogar ein Dokument mit acht Punkten erstellt worden. Als Jesus bei der anschliessenden Pressekonferenz aus Ronaldos Sicht völlig anders auftrat, sei das Vertrauen endgültig zerstört gewesen. Daraufhin verliess Ronaldo das portugiesische Camp.

Weiterlesen

Slowenien dreht Partie in Glasgow und bleibt an der Schweiz dran

Slowenien hat das Nations-League-Spiel in Glasgow mit 2:1 gegen Schottland gewonnen und bleibt damit erster Verfolger der Schweiz in Gruppe B1. Ryan Christie brachte die Gastgeber in der 31. Minute in Führung, doch Aljoša Matko und Danijel Šturm drehten die Partie nach der Pause. Für Schottland ist die zweite Heimniederlage der Kampagne ein empfindlicher Rückschlag. Schottland führte zur Pause, nachdem Christie einen Angriff in der 31. Minute aus kurzer Distanz mit der Hacke abgeschlossen hatte. Slowenien war allerdings schon zuvor gefährlich geworden und erhöhte nach dem Seitenwechsel den Druck. In der 56. Minute gelang Matko der Ausgleich, ehe Šturm in der 71. Minute nach Vorarbeit von Matko das 2:1 erzielte. Das Resultat ist auch für die Schweiz wichtig. Nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien führt die Nati die Gruppe mit zwölf Punkten an, Slowenien folgt mit sieben Zählern. Schottland bleibt bei vier Punkten, Nordmazedonien ist weiterhin punktlos. Damit verhinderte Slowenien, dass die Schweiz den Wiederaufstieg in Liga A bereits am vierten Spieltag definitiv machen konnte.

Weiterlesen

Kane führt England zum nächsten klaren Sieg

England hat in der Nations League den dritten Sieg in Serie gefeiert. Die Mannschaft von Thomas Tuchel setzte sich im Wembley mit 3:0 gegen Tschechien durch und festigte damit Rang zwei in der Gruppe A3. Harry Kane stand bei seinem 125. Länderspiel besonders im Mittelpunkt: Der Captain traf doppelt und zog bei den Einsätzen mit Rekordmann Peter Shilton gleich. England ging in der 27. Minute in Führung. Kane brachte den Ball scharf in den Strafraum, wo Vladimír Coufal ihn ins eigene Tor abfälschte. Noch vor der Pause erhöhte Kane selbst nach einer Hereingabe von Morgan Rogers auf 2:0. In der zweiten Halbzeit traf der Stürmer zunächst die Latte, ehe er nach einem Eckball von Lewis Hall per Kopf zum 3:0-Endstand traf. Mit nun neun Punkten bleibt England erster Verfolger des makellosen Tabellenführers Spanien, der bei zwölf Zählern steht. Kroatien folgt mit drei Punkten, Tschechien wartet nach vier Niederlagen weiterhin auf den ersten Zähler. Für England war es nach dem 2:0 in Prag und dem spektakulären 7:0 in Kroatien bereits der dritte Erfolg hintereinander.

Weiterlesen

Estland bremst Island erneut

Estland bleibt in der Nations League weiter ungeschlagen und hat Tabellenführer Island erneut einen Punkt abgenommen. In Tallinn trennten sich beide Mannschaften 0:0. Island behauptet mit acht Punkten zwar Rang eins der Gruppe C4, Estland bleibt mit sechs Zählern aber unmittelbar dahinter. Island hatte mit 62 Prozent deutlich mehr Ballbesitz, doch die besseren Abschlusswerte gehörten überraschend den Gastgebern. Estland verzeichnete 13 Schüsse gegenüber zwölf der Isländer und brachte drei Versuche aufs Tor, Island lediglich einen. Trotz der territorialen Vorteile gelang es dem Tabellenführer damit kaum, Estlands Defensive ernsthaft zu überwinden. Für Estland setzt sich eine bemerkenswerte Serie fort. Nach dem 1:1 im Hinspiel auf Island folgten ein 0:0 in Bulgarien, ein 1:0 gegen Luxemburg und nun erneut ein torloses Remis gegen Island. In vier Nations-League-Partien hat Estland damit erst einen einzigen Gegentreffer kassiert und darf zwei Spieltage vor Schluss weiterhin vom Gruppensieg träumen.

Weiterlesen

Asllani rettet Albanien in letzter Minute

Albanien hat in der Nations League einen äusserst knappen 2:1-Heimsieg gegen San Marino gefeiert und damit die Tabellenführung in Gruppe C1 zurückerobert. Kristjan Asllani erzielte beide Treffer der Gastgeber – das entscheidende Tor fiel erst in der 93. Minute per Penalty nach VAR-Eingriff. San Marino war zuvor nur wenige Minuten von einem überraschenden Punktgewinn entfernt. Asllani brachte Albanien bereits in der 11. Minute mit einem Distanzschuss in Führung. Trotz zahlreicher weiterer Möglichkeiten gelang es den Gastgebern lange nicht, nachzulegen. Stattdessen schlug San Marino in der 66. Minute zurück: Der kurz zuvor eingewechselte Lorenzo Lazzari traf nach Vorarbeit von Lorenzo Capicchioni zum 1:1 und brachte die Albaner damit erheblich unter Druck. In der Nachspielzeit kam es schliesslich zur entscheidenden Szene. Nach einem Handspiel im Strafraum und Überprüfung durch den VAR erhielt Albanien einen Penalty. Asllani übernahm die Verantwortung und verwandelte in der 93. Minute zum 2:1. Mit nun neun Punkten führt Albanien die Gruppe vor Belarus und Finnland an, die jeweils sieben Zähler besitzen.

Weiterlesen

Zehn-Sekunden-Tor schockt Finnland

Belarus hat Finnland in der Nations League mit 1:0 geschlagen und dabei für einen Rekord gesorgt. Artem Shumanski traf bereits nach zehn Sekunden und erzielte damit das schnellste Tor in der Geschichte der Nations League. Trotz deutlicher finnischer Überlegenheit beim Ballbesitz brachte Belarus den Vorsprung über die gesamte Spielzeit. Die Partie im Budapester Illovszky Rudolf Stadion begann für Finnland denkbar schlecht. Praktisch unmittelbar nach dem Anpfiff schlug Shumanski zu und brachte Belarus mit 1:0 in Führung. In der 15. Minute bot sich den Belarussen sogar die grosse Chance auf das zweite Tor, doch Zakhar Volkov vergab einen Penalty. Finnland übernahm danach zunehmend die Kontrolle, fand gegen die tief stehende Defensive aber keinen Weg zum Ausgleich. Der Sieg verschärft den Kampf um die Spitze in der Gruppe C1 erheblich. Albanien führt nach vier Spieltagen mit neun Punkten, dahinter folgen Belarus und Finnland mit jeweils sieben Zählern. Weil Belarus im direkten Vergleich gegen Finnland nach dem 0:0 im Hinspiel nun vier Punkte geholt hat, hat sich die Ausgangslage der Finnen deutlich verschlechtert.

Weiterlesen

Bulgarien revanchiert sich in Luxemburg

Bulgarien hat in der Nations League den ersten Sieg der laufenden Kampagne gefeiert. Die Bulgaren gewannen am Dienstagabend im Stade de Luxembourg mit 2:0 und revanchierten sich damit für die 1:2-Heimniederlage im Hinspiel. Kristiyan Balov und Atanas Iliev entschieden die Partie bereits in der ersten Halbzeit. Balov brachte die Gäste in der 19. Minute nach Vorarbeit von Emil Tsenov mit 1:0 in Führung. Nur eine Viertelstunde später erhöhte Iliev nach Zuspiel von Georgi Rusev auf 2:0. Luxemburg fand trotz mehr Ballbesitz keine Antwort und blieb zum dritten Mal in Folge ohne eigenen Treffer. Mit dem Auswärtssieg verbessert sich Bulgarien nach vier Spieltagen auf vier Punkte und zieht in der Gruppe C4 an Luxemburg vorbei. Island führt nach dem 0:0 gegen Estland mit acht Punkten vor den weiterhin ungeschlagenen Esten mit sechs Zählern. Luxemburg fällt mit drei Punkten auf den letzten Tabellenplatz zurück.

Weiterlesen

Schweiz braucht nur noch einen Punkt zum Aufstieg

Die Schweizer Nationalmannschaft steht unmittelbar vor der Rückkehr in die Liga A der Nations League. Nach dem 3:0 gegen Nordmazedonien führt das Team von Murat Yakin die Gruppe B1 mit zwölf Punkten aus vier Spielen souverän an. Weil Slowenien gleichzeitig 2:1 in Schottland gewann, ist der Aufstieg zwar noch nicht offiziell perfekt – beim direkten Duell in Ljubljana reicht der Schweiz nun aber bereits ein Unentschieden. Fabian Rieder brachte die Schweiz in Luzern in der 43. Minute in Führung. Johan Manzambi erhöhte in der 73. Minute auf 2:0, ehe Dan Ndoye acht Minuten später den 3:0-Endstand erzielte. Yvon Mvogo, der anstelle von Gregor Kobel im Tor stand, musste keinen einzigen Schuss auf sein Gehäuse abwehren. Damit hat die Nati nach vier Spieltagen vier Siege, 11:1 Tore und zwölf Punkte auf dem Konto. Der einzige Verfolger ist Slowenien. Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Glasgow steht das Team bei sieben Punkten und hat weiterhin eine theoretische Chance auf Rang eins. Schottland folgt mit vier Zählern, Nordmazedonien ist noch punktlos. Für die Schweiz fällt die Entscheidung am 13. November ausgerechnet im direkten Duell mit Slowenien.

Weiterlesen

Slowakei fertigt Moldawien mit 4:0 ab

Die Slowakei setzt sich in der Nations League an der Spitze der Gruppe C3 ab. Das Team gewann am Dienstagabend in Chisinau klar mit 4:0 gegen Moldawien und steht nach vier Partien bei zehn Punkten. Dávid Strelec, Tomáš Suslov, Dávid Hancko und Lukáš Haraslín erzielten die Tore. Die Slowaken stellten die Weichen früh auf Sieg. Bereits in der 8. Minute brachte Strelec die Gäste in Führung, kurz vor der Pause erhöhte Suslov in der 44. Minute auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel traf Hancko in der 60. Minute zum dritten Tor, ehe Haraslín eine Viertelstunde vor Schluss den 4:0-Endstand herstellte. Für Moldawien war es nach dem überraschenden 2:1-Auswärtssieg gegen Kasachstan ein deutlicher Rückschlag. Die Slowakei bleibt dagegen nach vier Runden ungeschlagen und hat mit drei Siegen sowie einem Remis eine ausgezeichnete Ausgangslage im Kampf um Rang eins. Auf die Schweizer Nations-League-Gruppe hat das Resultat keine direkte Auswirkung, da die Schweiz in Liga B antritt.

Weiterlesen

Merino schiesst Spanien ins Viertelfinal

Spanien steht vorzeitig im Viertelfinal der Nations League. Der Welt- und Europameister gewann am Dienstagabend in Split trotz Rückstand mit 2:1 gegen Kroatien. Matchwinner war Joker Mikel Merino, der nach seiner Einwechslung beide spanischen Treffer erzielte. Kroatien zeigte nach dem bitteren 0:7 gegen England eine deutlich stärkere Reaktion und ging bereits in der 17. Minute durch Ivan Perišić in Führung. Spanien fand zunächst nur schwer Lösungen gegen die kompakte kroatische Mannschaft. Nach der Pause änderte sich das Bild jedoch – auch weil Merino sofort nach seiner Einwechslung zum entscheidenden Faktor wurde. Der Mittelfeldspieler erzielte in der 61. Minute den Ausgleich und traf in der 88. Minute nach Vorarbeit von Martín Zubimendi auch zum 2:1. Kroatiens Situation hatte sich zuvor zusätzlich verschärft: Perišić sah in der 79. Minute nach seiner zweiten Verwarnung Gelb-Rot. Spanien holte damit den vierten Sieg im vierten Gruppenspiel und sicherte sich bereits das Ticket für die K.-o.-Phase.

Weiterlesen

Empfehlungen