National League

Lausanne dreht gegen die Lakers die Partie

Der Lausanne HC gewinnt bei den SC Rapperswil-Jona Lakers mit 4:1 und entscheidet die Partie mit einem eindrucksvollen Mitteldrittel. Nach einem 0:1-Rückstand erzielen die Waadtländer innerhalb von gut elf Minuten vier Tore. Fabian Heldner, Yannick Zehnder, Axel Simic und Drake Caggiula treffen für die Mannschaft von Geoff Ward. Für die Lakers ist es die zweite Niederlage an diesem Wochenende. Nicklas Jensen bringt die St. Galler bereits in der fünften Minute in Führung. Im zweiten Abschnitt gleicht Heldner nach 28:20 Minuten aus. Zehnder dreht das Spiel, Simic erhöht in Überzahl und Caggiula erzielt sechs Sekunden vor der zweiten Pause das 4:1. Im Schlussdrittel fällt kein weiteres Tor mehr. Lausanne verbessert sich nach elf Meisterschaftsspielen auf 15 Punkte und belegt Rang sieben. Die Lakers bleiben mit elf Punkten auf Platz elf. Besonders bemerkenswert ist der Erfolg angesichts mehrerer Ausfälle in der Lausanner Defensive, darunter Erik Brännström und Andrea Glauser Fora. Die Waadtländer finden trotz ihrer Personalprobleme zu einer überzeugenden Auswärtsleistung.

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Genf dreht 0:2 Rückstand gegen Davos – Rutta trifft spät

Genève-Servette feiert gegen den HC Davos einen spektakulären 3:2-Heimsieg. Die Genfer liegen nach zwölf Minuten bereits mit 0:2 zurück, kämpfen sich aber eindrucksvoll zurück. Josh Jooris gleicht im Schlussdrittel aus, ehe Jan Rutta in der 59. Minute den entscheidenden Treffer erzielt. Trotz zehn fehlender Spieler gewinnt die Mannschaft von Sam Hallam zum dritten Mal hintereinander und festigt den zweiten Tabellenplatz. Brendan Lemieux bringt Davos mit einem Doppelschlag in der achten und zwölften Minute 2:0 in Führung. Nur 17 Sekunden nach dem zweiten Gegentor verkürzt Matthew Verboon für die Gastgeber. Anschliessend bleibt die Begegnung lange offen. Erst in der 53. Minute gelingt Josh Jooris der Ausgleich. Jan Rutta schiesst Genève-Servette bei 58:12 Minuten zum Sieg. Vor 6'925 Zuschauern in den Vernets gelingt den Genfern damit die nächste bemerkenswerte Leistung. Trotz einer langen Verletztenliste und der Sperre von Jesse Puljujärvi holt Servette aus den letzten drei Meisterschaftsspielen acht von neun möglichen Punkten. Davos verliert dagegen nach dem 1:4 gegen Kloten auch die zweite Begegnung des Wochenendes.

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Innala schiesst Lugano zum 3:2-Sieg in Biel

Der HC Lugano gewinnt beim EHC Biel-Bienne mit 3:2 und sichert sich drei wichtige Punkte in der National League. Jere Innala wird mit zwei Treffern zum Matchwinner, während Torhüter Robert Mayer bei seinem ersten Einsatz für die Tessiner überzeugt. Die Entscheidung fällt in der 51. Minute. Für Biel ist es nach der Niederlage im Kantonsderby gegen Bern der zweite Rückschlag innerhalb von 24 Stunden. Jeff Skinner bringt die Seeländer im Mitteldrittel in Führung. Innala und Ramon Tanner drehen die Partie innerhalb von weniger als zwei Minuten, ehe Mark Sever kurz vor der zweiten Pause zum 2:2 ausgleicht. Im Schlussabschnitt erzielt Innala nach einem Abpraller den entscheidenden Treffer zum 3:2. Biel drängt anschliessend auf den Ausgleich, scheitert aber am aufmerksamen Mayer. Lugano verbessert sich mit dem vierten Sieg nach regulärer Spielzeit auf 15 Punkte und belegt nach zehn Begegnungen den sechsten Tabellenplatz. Biel bleibt mit zehn Zählern auf Rang 13. Für die Mannschaft von Christian Dubé wird es zunehmend wichtig, ihre Heimspiele erfolgreicher zu gestalten und den Anschluss an die direkte Playoff-Konkurrenz nicht zu verlieren.

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Ajoie dreht 1:4 gegen die Tigers und siegt 5:4

Der HC Ajoie schafft gegen die SCL Tigers eine spektakuläre Aufholjagd und gewinnt mit 5:4 nach Verlängerung. Die Jurassier liegen nach dem ersten Drittel mit 0:3 und nach 25 Minuten sogar mit 1:4 zurück. Im Schlussdrittel erzwingen sie mit drei Treffern den Ausgleich, ehe Anttoni Honka in der 63. Minute den Sieg perfekt macht. Für Langnau endet damit eine Serie von vier Erfolgen hintereinander. Julian Schmutz, Noah Meier und Marc Nussbaumer schiessen die Tigers früh mit 3:0 in Führung. Daniel Carr verkürzt, doch Saku Mäenalanen stellt in Unterzahl den alten Abstand wieder her. Im letzten Drittel treffen Julius Nättinen, Jerry Turkulainen und Julius Honka für Ajoie. In der Verlängerung entscheidet Anttoni Honka das Spiel. Vor 4'810 Zuschauern in der Raiffeisen Arena feiern die Gastgeber damit den nächsten bemerkenswerten Heimsieg. Erst sechs Tage zuvor hatte Ajoie gegen Lugano einen 1:3-Rückstand noch in einen 5:4-Erfolg verwandelt. Die Jurassier verbessern sich auf 16 Punkte und Rang fünf. Langnau bleibt trotz der Niederlage mit 19 Zählern Dritter.

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Bern im Glück: Heims Tor aberkannt, Abols trifft

Der SC Bern gewinnt beim HC Ambri-Piotta mit 2:1 nach Verlängerung und profitiert von einer dramatischen Entscheidung in der Schlussminute. André Heim trifft in der 65. Minute zum vermeintlichen Ambri-Sieg, doch die Schiedsrichter annullieren das Tor nach Videokontrolle wegen eines knappen Offsides. Nur 21 Sekunden später erzielt Rodrigo Abols den Berner Siegtreffer. Die Leventiner verlieren damit zum vierten Mal hintereinander in der Gottardo Arena. Michael Joly bringt Ambri im Mitteldrittel bei doppelter Überzahl in Führung. Waltteri Merelä gleicht ebenfalls im Powerplay für Bern aus. Danach bleibt die Begegnung bis in die Schlussphase der Verlängerung offen. Beim Stand von 1:1 jubeln die 6'667 Zuschauer bereits über Heims vermeintlichen Siegtreffer, bevor die Videokontrolle die Szene entscheidend verändert. Besonders bemerkenswert ist Ambris Leistung angesichts der personellen Probleme. Mit Tim Heed und Jesse Virtanen fehlen Trainer Jussi Tapola zwei seiner wichtigsten ausländischen Verteidiger. Trotzdem gewinnen die Tessiner das Schussduell mit 34:29 und setzen Bern über weite Strecken unter Druck. Am Ende bleibt ihnen lediglich ein Punkt.

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ZSC Lions egalisieren historischen Saisonstartrekord

Die ZSC Lions haben Schweizer Eishockeygeschichte geschrieben. Mit dem 3:2-Auswärtssieg nach Verlängerung gegen den HC Lugano feiern die Zürcher ihren neunten Sieg im neunten Meisterschaftsspiel und egalisieren damit den Saisonstartrekord der National League. Zuvor gelang dieses Kunststück Genève-Servette 2012/13 und dem HC Davos 2025/26. Nun bietet sich dem ZSC die Gelegenheit, einen neuen alleinigen Rekord aufzustellen. Der historische Erfolg kommt in Lugano erst in letzter Minute zustande. Die Tessiner führen bis kurz vor Schluss mit 2:1, ehe Mikko Lehtonen nach 58:13 Minuten den Ausgleich erzielt. In der Verlängerung trifft Dean Kukan nach 95 Sekunden zum entscheidenden 3:2 und sichert seiner Mannschaft den Eintrag in die Rekordgeschichte. Mit 25 Punkten aus neun Begegnungen führen die Lions die National League souverän an. Sieben Siege gelangen nach regulärer Spielzeit, zwei weitere in der Verlängerung. Bereits am Samstag, 10. Oktober, empfängt die Mannschaft von Claude Julien Fribourg-Gottéron und kann mit einem zehnten Erfolg einen neuen Bestwert aufstellen.

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Tigers feiern vierten Sieg in Serie – Lakers mit 3:0 bezwungen

Die SCL Tigers setzen ihren beeindruckenden Lauf in der National League fort. Die Emmentaler bezwingen die Rapperswil-Jona Lakers am Freitagabend mit 3:0 und feiern ihren vierten Sieg hintereinander. Dario Allenspach, Julian Schmutz und Jérôme Bachofner erzielen die Tore. Torhüter Luca Boltshauser glänzt mit 34 Paraden und seinem ersten Shutout der Saison. Vor 5'671 Zuschauern in der Emmental Versicherung Arena bleibt das Startdrittel torlos. Im zweiten Abschnitt bringt Allenspach die Gastgeber in Überzahl in Führung, ehe Julian Schmutz auf 2:0 erhöht. Die Lakers versuchen im Schlussdrittel vergeblich, den Rückstand aufzuholen. Bachofner trifft schliesslich ins leere Tor. Mit dem sechsten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel verbessern sich die Tigers auf Rang zwei. Das Team von Thierry Paterlini steht bei 18 Punkten und gehört damit zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts. Rapperswil-Jona bleibt mit elf Zählern auf Platz elf.

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ZSC Lions retten in Lugano den neunten Sieg

Die ZSC Lions bleiben in der National League ungeschlagen und stellen einen historischen Startrekord ein. Beim HC Lugano gewinnen die Zürcher am Freitagabend mit 3:2 nach Verlängerung. Mikko Lehtonen rettet sein Team 107 Sekunden vor Schluss mit dem Ausgleich, ehe Dean Kukan in der 62. Minute den Siegtreffer erzielt. Vor 6'161 Zuschauern in der Cornèr Arena bringen die Lions durch Tim Berni früh das 1:0 zustande. Lugano reagiert mit Toren von Calvin Thürkauf und Ramon Tanner und steht kurz vor dem Heimsieg. Doch die Zürcher gleichen ohne Torhüter aus und entscheiden anschliessend die Verlängerung für sich. Mit neun Siegen aus den ersten neun Meisterschaftsspielen egalisiert der ZSC den National-League-Startrekord von Genève-Servette aus der Saison 2012/13 und Davos aus der vergangenen Spielzeit. Lugano erhält für seinen überzeugenden Auftritt einen Punkt und bleibt mit zwölf Zählern im Tabellenmittelfeld.

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Kloten überrascht Davos mit 4:1-Auswärtssieg

Der EHC Kloten gewinnt am Freitagabend beim HC Davos überraschend mit 4:1. Die Zürcher Unterländer reagieren auf einen frühen Rückstand und erzielen vier Treffer in Folge. Nach sieben Niederlagen hintereinander feiert Kloten damit einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Davos geht bereits nach 2:41 Minuten durch Frédéric Allard in Führung. Nur eine Minute später gleicht Joona Luoto aus. Im zweiten Drittel drehen Miro Ramel und Artturi Ruotsalainen die Begegnung zugunsten der Gäste. Daniel Meyer sorgt kurz vor Schluss mit einem Treffer ins leere Tor für den Endstand. Vor 5'292 Zuschauern überzeugt Kloten mit konzentrierter Defensivarbeit und einer effizienten Chancenverwertung. Für Davos bedeutet das 1:4 nach der Niederlage gegen Biel einen weiteren Rückschlag. In der National-League-Tabelle liegen die Bündner auf Rang sieben, während Kloten trotz des Sieges Schlusslicht bleibt.

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SC Bern bezwingt Biel im Kantonsderby mit 4:2

Der SC Bern gewinnt das Berner Kantonsderby gegen den EHC Biel-Bienne mit 4:2. Nach einem torlosen Startdrittel bringt Nils Rhyn die Gastgeber in Führung, ehe Sonny Milano im Powerplay erhöht. Biel verkürzt durch Jeff Skinner, doch Bern entscheidet die Partie im Schlussabschnitt für sich. Vor 16'261 Zuschauern in der PostFinance Arena entwickelt sich zunächst ein ausgeglichenes Duell. Beide Mannschaften kommen zu Möglichkeiten, die Torhüter Christof von Burg und Harri Säteri verhindern jedoch frühe Treffer. Erst im Mitteldrittel nimmt die Partie auch auf der Anzeigetafel Fahrt auf. Für den SCB ist der Heimsieg nach zuletzt vier Partien ohne Erfolg ein wichtiges Zeichen. Die Mannschaft von Serge Aubin verbessert sich auf zwölf Punkte aus acht Spielen. Biel bleibt nach der Niederlage bei zehn Zählern aus neun Begegnungen.

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Ambri verleiht Hedlund an Servette und Forget an Bellinzona

Der HC Ambri-Piotta gibt zwei junge Stürmer vorübergehend an andere Schweizer Klubs ab. William Hedlund (Jahrgang 2002) wechselt per sofort leihweise zu Genève-Servette HC, während Jordan Forget (Jahrgang 2006) für die kommenden Spiele bei den GDT Bellinzona Snakes eingesetzt wird. Beide Wechsel wurden am Freitag, 9. Oktober 2026, vom Tessiner Klub bekannt gegeben. Mit den beiden Leihgeschäften möchte Ambri seinen jungen Spielern zusätzliche Einsatzmöglichkeiten verschaffen. Hedlund soll in Genf weitere Erfahrungen auf National-League-Niveau sammeln. Forget erhält bei Bellinzona die Gelegenheit, sich in der Swiss League weiterzuentwickeln. Für beide Angreifer besitzt Ambri ein jederzeitiges Rückrufrecht. Für die Leventiner sind die Vereinbarungen Teil der sportlichen Kaderplanung. Trainer Jussi Tapola benötigt genügend Alternativen für den laufenden Meisterschaftsbetrieb, während die jüngeren Spieler regelmässige Einsätze benötigen. Die Leihen ermöglichen zusätzliche Spielpraxis, ohne die beiden Stürmer dauerhaft aus Ambris Kaderplanung zu nehmen.

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SCL Tigers verlängern mit Captain Flavio Schmutz bis 2030

Die SCL Tigers setzen ein deutliches Zeichen für Kontinuität. Captain Flavio Schmutz hat seinen im Frühjahr 2027 auslaufenden Vertrag vorzeitig um drei Jahre bis zum Ende der Saison 2029/30 verlängert. Der 32-jährige Schweizer Center bleibt damit langfristig eine zentrale Figur der Langnauer Mannschaft. Schmutz spielt seit 2020 für die SCL Tigers und absolviert bereits seine siebte Saison im Emmental. In bislang 286 National-League-Partien für die Tigers erzielte er 48 Tore und bereitete 75 weitere Treffer vor. Insgesamt kommt der Stürmer damit auf 123 Skorerpunkte. Erst am Donnerstag feierte er seinen 32. Geburtstag. Die Vertragsverlängerung besitzt für Langnau auch über das Eis hinaus grosse Bedeutung. Schmutz gehört seit der Saison 2021/22 zum Führungsteam und trägt seit August 2026 erstmals das Captain-C. Die Emmentaler sichern sich damit einen erfahrenen Schweizer Stürmer, der sportliche Verantwortung übernimmt und die Identität des Vereins verkörpert.

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EHC Kloten: Saison für Raphael Prassl beendet

Schwerer Rückschlag für den EHC Kloten: Raphael Prassl fällt für den Rest der Saison 2026/27 aus. Der 28-jährige Schweizer Center erlitt bei der 2:6-Niederlage gegen die SCL Tigers vom 3. Oktober einen Kreuzbandriss im Knie. Für die Zürcher Unterländer ist der langfristige Ausfall besonders bitter, weil Prassl erst im Sommer vom Lausanne HC verpflichtet wurde. Die Knieverletzung bedeutet für den Angreifer das vorzeitige Saisonende. Weitere medizinische Untersuchungen sollen zeigen, ob neben dem Kreuzband zusätzliche Strukturen im Kniegelenk betroffen sind. Prassl hatte erst im September seine erste Meisterschaft mit Kloten begonnen und sollte auf der Centerposition eine tragende Rolle übernehmen. Der Zeitpunkt ist für den EHC Kloten denkbar ungünstig. Nach neun Meisterschaftsspielen liegen die Zürcher Unterländer mit sechs Punkten auf dem letzten Platz der National League. Immerhin gibt es auch positive Personalnachrichten: Torhüter Reto Berra steht nach seiner Erkrankung wieder zur Verfügung, und der schwedische Stürmer Pontus Åberg kehrt ebenfalls zurück.

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Ambri: Bachmann zurück, Heed fehlt gegen Bern

Der HC Ambri-Piotta erhält vor dem Heimspiel gegen den SC Bern am Samstag, 10. Oktober 2026, Verstärkung in der Defensive. Luc Bachmann steht vor seinem Comeback, während Tim Heed weiterhin ausfällt. Für die Leventiner geht es nach dem Auswärtssieg in Freiburg auch darum, ihre schwache Heimbilanz zu verbessern. Trainer Jussi Tapola kann nach einer spielfreien Woche wieder mit Bachmann planen. Der Verteidiger trainierte am Freitag an der Seite von William Worge Kreü. Jesse Virtanen stand ebenfalls auf dem Eis, dürfte gegen Bern aber noch nicht einsatzbereit sein. Heed fehlte weiterhin im Mannschaftstraining. Im Angriff kehrt Nathan Borradori nach seiner Sperre zurück. Ambri belegt vor den Freitagsspielen mit 14 Punkten aus neun Partien den fünften Tabellenplatz der National League. Nur drei Punkte holten die Tessiner bisher in der heimischen Gottardo Arena. Mit Bern gastiert nun ein Gegner in der Leventina, der seinerseits dringend Punkte benötigt.

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Tim Heed vor Ambri-Abschied – zwei Klubs interessiert

Dem HC Ambri-Piotta droht auf die kommende Saison hin der Verlust eines seiner erfahrensten Verteidiger. Tim Heed könnte die Leventiner im Frühjahr 2027 verlassen und in seine schwedische Heimat zurückkehren. Mit Södertälje SK und Djurgårdens IF interessieren sich zwei traditionsreiche Klubs für den 35-jährigen Rechtsschützen. Wie das schwedische Expressen berichtet, steht Heed bei beiden Vereinen auf der Wunschliste für die Saison 2027/28. Besonders Södertälje strebt offenbar eine Rückkehr des Verteidigers an. Der Klub möchte ihn unabhängig davon verpflichten, ob der Aufstieg in die höchste schwedische Liga gelingt. Auch Djurgården beschäftigt sich mit dem erfahrenen Offensivverteidiger. Für Ambri kommt die Entwicklung zu einem wichtigen Zeitpunkt. Heeds Vertrag läuft nach der laufenden National-League-Saison aus. Gleichzeitig beschäftigt sich der Klub bereits mit der Zusammensetzung seiner künftigen Defensive. Bei der Kaderplanung mit Noah Meier und Benjamin Quinn zeichnet sich ab, dass die Leventiner auf mehreren Verteidigerpositionen Veränderungen vornehmen könnten.

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Sierre greift nach Scherwey und Grassi

Der HC Sierre treibt seine Zukunftsplanung mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die National League voran. Nach Informationen von swisshockey.ch aus dem Umfeld der Walliser stehen Tristan Scherwey vom SC Bern und Daniele Grassi vom HC Ambri-Piotta für die Saison 2027/28 im Fokus. Während Scherweys Vertrag in Bern ausläuft, gestaltet sich die Situation bei Grassi deutlich komplizierter. Scherwey ist beim SC Bern noch bis zum Ende der Saison 2026/27 gebunden. Der mittlerweile 35-jährige Stürmer hatte 2019 einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschrieben. Damit könnte er im kommenden Sommer grundsätzlich ablösefrei wechseln. Für Sierre wäre der ehemalige Nationalspieler mit seiner Erfahrung, Physis und Führungsqualität eine bedeutende Verstärkung. Noch bemerkenswerter ist das Interesse an Daniele Grassi. Der Captain von Ambri verlängerte seinen Vertrag im Dezember 2025 bis zum Ende der Saison 2029/30. Aus dem Umfeld der Walliser ist jedoch zu vernehmen, dass ein vorzeitiger Abgang nach dieser Saison trotz des langfristigen Vertrags möglich sein könnte. Sierre beschäftigt sich damit mit zwei Spielern, die unterschiedliche Voraussetzungen für einen möglichen Wechsel mitbringen.

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ZSC bindet Robin Zumbühl langfristig

Die ZSC Lions setzen auf Kontinuität im Tor und verlängern den Vertrag mit Robin Zumbühl vorzeitig um zwei weitere Jahre. Der 27-jährige Goalie bleibt damit bis und mit Saison 2028/29 bei den Zürchern. Zumbühl hat sich als verlässlicher Backup von Simon Hrubec etabliert und überzeugte auch in seinen bisherigen Einsätzen der laufenden Saison. Das ZSC-Eigengewächs besitzt seit der Saison 2024/25 einen Profivertrag und hat inzwischen 47 Pflichtspiele für die erste Mannschaft der Lions bestritten. Dabei werden Einsätze in der National League und in der Champions Hockey League berücksichtigt. In der laufenden Meisterschaft stand Zumbühl bei den Siegen gegen Genève-Servette und Ambri-Piotta zwischen den Pfosten. Für die Zürcher ist die Vertragsverlängerung deshalb mehr als eine Absicherung auf der Torhüterposition. Zumbühl kennt die Organisation seit Jahren, absolvierte bereits 121 Pflichtspiele für die GCK Lions und hat sich beim ZSC Schritt für Schritt als zuverlässige Nummer zwei etabliert. Mit den Lions wurde er 2024 und 2025 Schweizermeister und gewann 2025 zudem die Champions Hockey League.

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Gottéron schiesst Ajoie mit 7:2 ab

Fribourg-Gottéron hat den HC Ajoie am Donnerstagabend deutlich mit 7:2 besiegt. Der Schweizer Meister entschied die Partie in der BCF Arena vor allem im Mitteldrittel, als drei Tore innerhalb von knapp zwei Minuten die Weichen endgültig stellten. Mit dem Erfolg rückt Gottéron in der National League auf Rang drei vor. Besonders brutal für Ajoie verlief die Phase im zweiten Drittel. Richardson, Henrik Borgström und Marcus Sörensen erhöhten in kurzer Folge auf 4:0 und nahmen den Jurassiern damit praktisch jede Hoffnung auf eine Wende. Gottéron nutzte die sich bietenden Räume konsequent und kontrollierte die Partie danach souverän. Noch vor dem Spiel hatten beide Mannschaften punktgleich bei 14 Zählern gelegen, Ajoie auf Rang fünf und Gottéron direkt dahinter. Die Ausgangslage versprach eigentlich ein enges Duell zweier direkter Konkurrenten. Davon war im Spielverlauf aber immer weniger zu sehen.

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