Europa League

Alkmaar gegen Beer-Sheva: Beide wollen den ersten Sieg

AZ Alkmaar steht am Donnerstag, 15. Oktober 2026, in der Europa League unter Zugzwang. Die Niederländer empfangen um 18.45 Uhr Hapoel Beer-Sheva im AFAS Stadion. Nach der 0:1-Auftaktniederlage bei Sunderland will die Mannschaft von Trainer Leeroy Echteld ihre ersten Punkte in der Ligaphase holen. Der israelische Meister reist nach einem torlosen Remis gegen Dinamo Zagreb mit einem Zähler an. Alkmaar startete stark in die niederländische Meisterschaft, musste zuletzt aber Rückschläge hinnehmen. Am vergangenen Wochenende verlor AZ auswärts bei Feyenoord Rotterdam mit 0:2. Vor eigenem Publikum sind die Nordholländer dagegen seit 16 Pflichtspielen ungeschlagen. Diese Heimstärke soll nun auch international den Ausschlag geben. Die Begegnung besitzt zudem einen Schweizer Bezug. Beim 1:0-Erfolg von Sunderland gegen Alkmaar am ersten Europa-League-Spieltag führte Granit Xhaka die Engländer als Captain aufs Feld. Nun möchten die Niederländer nach der Niederlage gegen Xhakas Sunderland vor eigenem Publikum reagieren. Beer-Sheva wiederum will seine gute nationale Form auf die europäische Bühne übertragen.

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Ceferin tritt 2027 erneut zur UEFA-Wahl an

Aleksander Ceferin stellt sich 2027 erneut zur Wahl als UEFA-Präsident. Der Slowene hat damit seine frühere Ankündigung, nach Ablauf der aktuellen Amtszeit nicht mehr kandidieren zu wollen, revidiert. Nach Angaben der UEFA baten ihn alle 55 europäischen Nationalverbände einstimmig darum, für eine letzte Amtszeit anzutreten. Ceferin bestätigte seinen Entscheid am Donnerstag bei einem Treffen der Präsidenten und Generalsekretäre der 55 UEFA-Mitgliedsverbände in Berlin. Die Wahl findet am 22. April 2027 beim 51. Ordentlichen UEFA-Kongress in Astana in Kasachstan statt. Der 58-Jährige führt den europäischen Fussballverband seit September 2016. Die Personalentscheidung fällt in eine politisch hochbrisante Phase des Weltfussballs. UEFA und ihre europäischen Mitgliedsverbände erhöhen gleichzeitig den Druck auf die Führung der FIFA und verlangen tiefgreifende Reformen. Auch der asiatische Fussballverband AFC sucht inzwischen das Gespräch über Veränderungen bei der FIFA-Führung.

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