Feyenoord dreht Spiel gegen Como und siegt 3:2

Feyenoord Rotterdam feiert in der Champions League einen wichtigen 3:2-Heimsieg gegen Como 1907. Die Niederländer geraten am Mittwochabend zunächst in Rückstand, drehen die Partie aber durch Gjivai Zechiël und Anis Hadj Moussa. Ein Eigentor von Como-Torhüter Robert Sánchez sorgt für die Vorentscheidung. Der späte Anschlusstreffer von Anastasios Douvikas kommt für die Italiener zu spät.

Vor der eindrucksvollen Kulisse im Stadion De Kuip erwischt Como den besseren Start. Assane Diao trifft in der 18. Minute zum 1:0, doch bereits zwei Minuten später gleicht Zechiël aus. Nach dem Seitenwechsel bringt Hadj Moussa die Gastgeber in Führung (52.). In der 81. Minute prallt ein Ball vom Rücken des Torhüters Sánchez ins eigene Netz. Douvikas verkürzt in der dritten Minute der Nachspielzeit auf 2:3.

Für Feyenoord ist es der erste Sieg in der diesjährigen Champions-League-Ligaphase. Nach der deutlichen 1:5-Niederlage beim FC Barcelona gelingt der Mannschaft von Giovanni van Bronckhorst die erhoffte Reaktion. Como bleibt nach dem überraschenden 4:1-Auftakterfolg gegen RB Leipzig ebenfalls bei drei Punkten. Beide Mannschaften besitzen damit nach zwei Spieltagen dieselbe Punkteausbeute.

SOCCER.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Resultat: Feyenoord – Como 3:2 (1:1).
Feyenoord-Tore: Zechiël (20.), Hadj Moussa (52.), Sánchez (81., Eigentor).
Como-Tore: Diao (18.) und Douvikas (90.+3).
Wettbewerb: Champions League, 2. Spieltag.
Ausgangslage: Beide Mannschaften stehen bei drei Punkten.
Was das bedeutet
Feyenoord wahrt mit dem ersten Sieg den Anschluss im Kampf um die K.-o.-Phase. Am 21. Oktober wartet auswärts Real Betis. Como bekommt es am selben Tag zuhause mit Manchester United zu tun.

Como erwischt den besseren Start

Die Gäste aus der Lombardei beginnen ihre erste europäische Auswärtspartie der Vereinsgeschichte selbstbewusst.

In der 18. Minute bringt Assane Diao die Mannschaft von Cesc Fàbregas in Führung. Jacobo Ramón leistet die Vorarbeit.

Feyenoord benötigt allerdings kaum Zeit, um zu reagieren.

Bereits in der 20. Minute trifft Gjivai Zechiël nach Zuspiel von Luciano Valente zum 1:1. Die Rotterdamer verhindern damit, dass Como die frühe Führung zu einer längeren Druckphase nutzen kann.

Bis zur Pause bleibt es beim Unentschieden.

Hadj Moussa wird zum entscheidenden Spieler

Nach dem Seitenwechsel steigert Feyenoord seine Intensität.

Die Gastgeber attackieren früher und setzen Como mit schnellen Angriffen unter Druck.

In der 52. Minute gelingt die Führung. Gaoussou Diarra bereitet für Anis Hadj Moussa vor, der mit einem Linksschuss das 2:1 erzielt.

Der algerische Offensivspieler wird zunehmend zum auffälligsten Akteur der Partie. Mit seinen Dribblings und Richtungswechseln bereitet er der italienischen Defensive grosse Schwierigkeiten.

Como-Trainer Fàbregas reagiert mit mehreren Wechseln. Unter anderem kommen Yan Couto, Lucas da Cunha und Anastasios Douvikas in die Begegnung.

Die Gäste finden dennoch zunächst keine Antwort auf Feyenoords aggressiveres Spiel.

Kurioses Eigentor bringt die Entscheidung

In der Schlussphase fällt der dritte Treffer auf ungewöhnliche Weise.

Ein Abschluss von Feyenoord landet zunächst am Pfosten. Der zurückspringende Ball trifft Como-Torhüter Robert Sánchez am Rücken und rollt ins Tor.

Der Treffer wird in der 81. Minute als Eigentor des spanischen Schlussmanns gewertet.

Damit führen die Niederländer mit 3:1. Für Sánchez ist es eine besonders unglückliche Szene, nachdem Como lange auf einen Punktgewinn hoffen durfte.

Hadj Moussa hat mit seiner offensiven Aktivität massgeblich zur Entscheidung beigetragen.

Douvikas sorgt nochmals für Spannung

Trotz des Rückstands geben sich die Italiener nicht geschlagen.

In der dritten Minute der Nachspielzeit nutzt Anastasios Douvikas eine Unachtsamkeit in Feyenoords Abwehr.

Nach einem langen Zuspiel von Ramón setzt sich der griechische Stürmer durch und schiebt den Ball an Torhüter Timo Ernst vorbei zum 2:3.

Für einen weiteren Angriff reicht die verbleibende Zeit nicht mehr. Feyenoord bringt den knappen Vorsprung über die Ziellinie.

Rotterdam schafft die erhoffte Reaktion

Die Erleichterung bei den Gastgebern ist gross.

Vor der Begegnung stand Feyenoord nach dem schwierigen Champions-League-Auftakt und der deutlichen Niederlage in Barcelona unter erheblichem Erfolgsdruck.

In der niederländischen Meisterschaft hatte sich die Mannschaft mit Siegen gegen Zwolle, Utrecht und AZ Alkmaar bereits stabilisiert.

Nun gelingt auch international der erste Erfolg.

Como dagegen muss nach dem überzeugenden Sieg gegen Leipzig einen Rückschlag hinnehmen. Besonders bitter ist das entscheidende Eigentor, nachdem die Italiener zunächst selbst in Führung gegangen waren.

Betis und Manchester United warten

Für beide Vereine bleibt kaum Zeit zur Erholung.

Feyenoord gastiert am Mittwoch, 21. Oktober, bei Real Betis Sevilla. Danach folgen weitere Champions-League-Aufgaben gegen Inter Mailand, Porto und Viking Stavanger.

Como empfängt ebenfalls am 21. Oktober Manchester United. Anschliessend stehen unter anderem Begegnungen mit Lens, AEK Athen und Real Betis auf dem Programm.

In der gemeinsamen Champions-League-Tabelle erreichen die acht besten Mannschaften direkt den Achtelfinal. Die Teams auf den Plätzen neun bis 24 bestreiten die K.-o.-Playoffs.

AKTUELLER STAND
Feyenoord – Como 3:2
14. Oktober 2026 · Champions League · Stadion De Kuip
Torschütze Min. Stand
Assane Diao (Como) 18. 0:1
Gjivai Zechiël 20. 1:1
Anis Hadj Moussa 52. 2:1
Robert Sánchez (Eigentor) 81. 3:1
Anastasios Douvikas (Como) 90.+3 3:2
Endresultat 1:1 Pause 3:2

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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