Marseille gegen Olympiakos – Freuler im Fokus

Olympique Marseille empfängt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 21.00 Uhr Olympiakos Piräus in der Europa League. Nach dem 1:4 gegen Beşiktaş stehen die Franzosen unter Druck. Die Griechen reisen mit drei Punkten und dem Schweizer Nationalspieler Remo Freuler an. Im Stade Vélodrome kommt es damit auch zum Duell zweier Mannschaften mit Schweizer Beteiligung.

Marseille hat am Wochenende mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Troyes seine Serie von fünf Pflichtspielniederlagen beendet. Amine Harit und Himad Abdelli erzielten die Tore. Olympiakos startete mit einem 2:1-Heimsieg gegen Jagiellonia Białystok in die Europa League und kann mit einem weiteren Erfolg bereits sechs Punkte erreichen.

Besonderes Augenmerk gilt Remo Freuler, der bei Olympiakos das Mittelfeld organisiert. Auf der Gegenseite kämpft der ehemalige YB-Verteidiger Ulisses Garcia weiterhin um Einsatzzeit. Der jüngste Auswärtssieg von Marseille in Troyes könnte den Franzosen rechtzeitig vor dem europäischen Heimspiel neues Selbstvertrauen geben.

SPORTAKTUELL.CH INFORMIERT
Das Wichtigste auf einen Blick
Begegnung: Olympique Marseille – Olympiakos Piräus
Anpfiff: Donnerstag, 15. Oktober, 21.00 Uhr
Spielort: Stade Vélodrome, Marseille
Ausgangslage: Marseille 0 Punkte, Olympiakos 3 Punkte
Schweizer im Fokus: Remo Freuler und Ulisses Garcia
Was das bedeutet
Olympiakos könnte mit einem Auswärtssieg den erfolgreichen Europacup-Start bestätigen. Marseille benötigt nach vier Gegentoren zum Auftakt eine stabilere Defensive. Besonders im Zentrum könnte Freulers Erfahrung für die Griechen entscheidend werden.

Marseille beendet seine Negativserie

Für die Mannschaft von Bruno Génésio waren die ersten Saisonwochen enttäuschend.

Nach mehreren Niederlagen in der Ligue 1 und dem 1:4 bei Beşiktaş stand der französische Traditionsclub erheblich unter Druck.

Am vergangenen Wochenende gelang endlich eine Reaktion.

Beim 2:0 in Troyes brachte Amine Harit Marseille kurz nach der Pause in Führung. Himad Abdelli sorgte in der Nachspielzeit per Penalty für die Entscheidung.

Der Erfolg verschaffte Marseille etwas Luft. Nun soll die positive Entwicklung im Europacup fortgesetzt werden.

Freuler übernimmt Verantwortung bei Olympiakos

Mit Remo Freuler steht ein erfahrener Schweizer Nationalspieler im Kader der Griechen.

Der Mittelfeldspieler gehört zum Aufgebot für die Reise nach Frankreich. Trainer Imanol Alguacil verfügt damit über einen Akteur, der zahlreiche internationale Begegnungen bestritten hat.

Freuler kann das Spieltempo kontrollieren, gegnerische Angriffe unterbrechen und mit seinem Passspiel offensive Aktionen vorbereiten.

Gerade gegen ein pressingstarkes Marseille dürfte seine Erfahrung wertvoll sein.

Der 34-Jährige könnte im zentralen Mittelfeld gemeinsam mit Santiago Hezze für Stabilität sorgen.

Ulisses Garcia kämpft um weitere Spielminuten

Auch bei Marseille gibt es einen Schweizer Bezug.

Ulisses Garcia hatte sich zu Saisonbeginn mit einer schwierigen sportlichen Situation auseinanderzusetzen.

Beim Europa-League-Auftakt gegen Beşiktaş stand der ehemalige YB-Spieler erstmals in dieser Saison in der Startformation.

Später erhielt er auch beim Ligaspiel gegen Paris Saint-Germain Einsatzzeit.

Beim jüngsten Sieg gegen Troyes blieb Garcia dagegen auf der Ersatzbank.

Ob er gegen Olympiakos zum Einsatz kommt, hängt von den personellen Entscheidungen von Trainer Génésio ab.

Olympiakos ohne wichtige Offensivspieler

Die Griechen müssen in Marseille auf mehrere Angreifer verzichten.

Leon Bailey steht wegen körperlicher Beschwerden nicht im Aufgebot. Auch Ayoub El Kaabi und Yusuf Yazıcı fehlen verletzungsbedingt.

Damit verliert Olympiakos mehrere Möglichkeiten für die offensive Besetzung.

Alguacil kann allerdings auf erfahrene Akteure wie Gelson Martins, Chiquinho, Kostas Fortounis und Roman Jaremtschuk zurückgreifen.

Besonders Fortounis bringt nach seiner Rückkehr aus einer Sperre zusätzliche Kreativität.

Olympiakos dürfte trotz der Ausfälle versuchen, Marseille mit schnellen Angriffen unter Druck zu setzen.

Alguacil erwartet intensives Duell

Trainer Imanol Alguacil stellte vor der Partie die Spielweise der Gastgeber in den Mittelpunkt.

Marseille suche regelmässig das frühe Pressing und profitiere stark von der Unterstützung seiner Anhänger.

Der Spanier möchte dennoch an der eigenen Spielidee festhalten.

Für Olympiakos bedeutet dies, auch unter Druck kontrolliert aufzubauen und freie Räume konsequent auszunutzen.

Eine besondere Rahmenbedingung kommt hinzu: Die griechischen Auswärtsfans dürfen ihre Mannschaft im Stade Vélodrome nicht unterstützen.

Olympiakos muss sich damit auf eine überwiegend von Marseille-Anhängern geprägte Atmosphäre einstellen.

Schwieriges Programm für beide Vereine

Bereits am 22. Oktober reist Marseille zu Sturm Graz. Anschliessend steht das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen auf dem Programm.

Olympiakos empfängt am nächsten Spieltag Sparta Prag und trifft später unter anderem auf AC Milan und Hoffenheim.

Für die Griechen bietet die Begegnung in Frankreich die Gelegenheit, ihren guten Europacup-Start auszubauen.

Marseille wiederum möchte verhindern, nach zwei Spieltagen weiterhin ohne Punkte dazustehen.

Die ersten acht Mannschaften der Europa-League-Ligaphase erreichen direkt den Achtelfinal. Die Teams auf den Plätzen neun bis 24 bestreiten zusätzliche Playoffs.

AKTUELLER STAND
Europa League 2026/27 – Marseille und Olympiakos
14. Oktober 2026 | Vor dem zweiten Spieltag
Mannschaft Sp. Diff. Pkt.
Olympiakos Piräus 1 +1 3
Olympique Marseille 1 −3 0
SPIELÜBERSICHT
Europa-League-Resultate und nächste Spiele
Begegnung Resultat / Termin
Beşiktaş – Marseille 4:1
Olympiakos – Jagiellonia 2:1
Marseille – Olympiakos 15.10., 21.00 Uhr
Sturm Graz – Marseille 22.10., 18.45 Uhr
Olympiakos – Sparta Prag 22.10., 21.00 Uhr

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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