Puljujärvi schiesst Genf zum Sieg – im CHL-Achtelfinal wartet Fribourg

Genève-Servette beendet die Ligaphase der Champions Hockey League mit einem spektakulären 4:3-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Kölner Haie. Jesse Puljujärvi erzielt bei seiner Rückkehr nach einer Sperre gleich drei Tore. Der Finne entscheidet die Partie nach nur sieben Sekunden in der Overtime. Im Achtelfinal wartet auf die Genfer nun ein Schweizer Duell mit Meister Fribourg-Gottéron.

Vor 5’894 Zuschauern in den Vernets entwickelt sich ein wechselhaftes Spiel. Matthew Verboon bringt Genf in Führung, doch Köln dreht die Partie durch Brady Austin und Daniel Fischbuch. Puljujärvi gleicht unmittelbar vor der zweiten Pause aus und verwandelt im Schlussdrittel einen Penalty. Maximilian Kammerer rettet Köln in die Verlängerung, ehe Puljujärvi seinen Hattrick vollendet.

Genève-Servette und Fribourg-Gottéron hatten sich bereits vor dem letzten Spieltag für die K.-o.-Phase qualifiziert. Der Schweizer Meister verliert seine abschliessende Begegnung bei Herning Blue Fox mit 3:4 nach Penaltyschiessen. Damit treffen die beiden National-League-Klubs im Achtelfinal direkt aufeinander. Der HC Davos bekommt es in der nächsten Runde mit dem tschechischen Vertreter HC Pilsen zu tun.

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Das Wichtigste auf einen Blick
Genève-Servette – Köln: 4:3 nach Verlängerung.
Matchwinner: Jesse Puljujärvi mit drei Toren und dem Siegtreffer nach sieben Sekunden Overtime.
Fribourg-Gottéron: 3:4 nach Penaltyschiessen bei Herning Blue Fox.
CHL-Achtelfinal: Genève-Servette trifft auf Fribourg-Gottéron.
HC Davos: Die Bündner spielen gegen HC Pilsen.
Was das bedeutet
Durch das direkte Duell zwischen Genf und Freiburg erreicht mindestens ein Schweizer Klub den CHL-Viertelfinal. Die Achtelfinals werden im November mit Hin- und Rückspielen ausgetragen. Davos besitzt gegen Pilsen eine weitere Chance auf einen Schweizer Viertelfinalplatz.

Puljujärvi kehrt mit einem Hattrick zurück

Für Jesse Puljujärvi ist der Abend in den Vernets besonders erfolgreich. Der finnische Stürmer steht nach mehreren Spielen Sperre wieder zur Verfügung und wird sofort zur entscheidenden Figur.

Zunächst bringt Matthew Verboon die Gastgeber nach 11:23 Minuten in Führung. Marco Miranda bereitet das 1:0 vor.

Köln reagiert noch im Startdrittel. Brady Austin gleicht 32 Sekunden vor der ersten Pause zum 1:1 aus.

Kurz nach Wiederbeginn bringt Daniel Fischbuch die Deutschen erstmals in Führung. Sein Treffer zum 2:1 fällt nach 21:29 Minuten.

Ausgleich drei Sekunden vor der Pause

Die Genfer bleiben trotz des Rückstands geduldig.

Kurz vor Ende des Mitteldrittels spielen die Gastgeber in doppelter Überzahl. Josh Jooris und Jimmy Vesey bereiten für Puljujärvi vor.

Der Finne trifft bei 39:57 zum 2:2. Gerade einmal drei Sekunden bleiben bis zur zweiten Sirene.

Damit geht die Begegnung mit einem Unentschieden ins Schlussdrittel.

Penalty bringt Genf wieder nach vorne

In der 55. Minute erhält Servette eine besondere Gelegenheit.

Kölns Daniel Fischbuch verhindert eine gefährliche Aktion, indem er seinen Schläger in Richtung des Pucks wirft. Die Schiedsrichter entscheiden auf Penalty.

Puljujärvi tritt selbst an und verwandelt zum 3:2.

Doch die Kölner Haie geben sich nicht geschlagen. Maximilian Kammerer gleicht bei 56:59 nach Vorarbeit von Fischbuch und Valtteri Kemiläinen erneut aus.

Nach 60 Minuten steht es 3:3.

Siegtor nach nur sieben Sekunden

Die Verlängerung dauert gerade einmal sieben Sekunden.

Unmittelbar nach dem ersten Bully kombinieren Jimmy Vesey und Simon Le Coultre mit Puljujärvi.

Der finnische Angreifer trifft zum 4:3 und vollendet seinen Hattrick.

Köln lässt den Treffer wegen einer möglichen Abseitsposition überprüfen. Die Schiedsrichter bestätigen das Tor nach der Videokontrolle.

Damit endet die Partie mit einem spektakulären Genfer Erfolg.

Van Pottelberghe überzeugt bei seinem Debüt

Neben Puljujärvi steht auch Joren van Pottelberghe im Mittelpunkt.

Der Torhüter kommt nach dem Leihgeschäft mit dem HC Lugano erstmals für Genève-Servette zum Einsatz.

Beim Tauschgeschäft war Robert Mayer in die Gegenrichtung gewechselt.

Van Pottelberghe zeigt gegen die Kölner mehrere wichtige Paraden. Besonders im Schlussdrittel hält er seine Mannschaft mit guten Reaktionen im Spiel.

Trainer Sam Hallam muss weiterhin auf zahlreiche verletzte Spieler verzichten. Umso wichtiger sind die Beiträge seiner verfügbaren Leistungsträger.

Genf und Freiburg treffen erneut aufeinander

Das Achtelfinal zwischen Genève-Servette und Fribourg-Gottéron verspricht besondere Brisanz.

Beide Mannschaften kennen sich aus der National League bestens.

Der Schweizer Meister aus Freiburg hatte seine Achtelfinalqualifikation ebenso wie Genf bereits vor Abschluss der Ligaphase gesichert.

Die Genfer hatten sich ihr Ticket trotz der Niederlage bei den Växjö Lakers frühzeitig erarbeitet.

Nun entscheidet das direkte Duell darüber, welcher der beiden Schweizer Klubs den Viertelfinal erreicht.

Davos kämpft gegen Pilsen um den Viertelfinal

Neben dem Schweizer Duell richtet sich der Blick auf den HC Davos.

Die Bündner bekommen es in der ersten K.-o.-Runde mit HC Pilsen aus Tschechien zu tun.

Die Achtelfinal-Hinspiele sind für den 10. und 11. November vorgesehen. Die Rückspiele folgen am 17. und 18. November.

Damit steht für alle drei Schweizer Vertreter eine wichtige Phase der internationalen Saison bevor.

AKTUELLER STAND
CHL – Schweizer Klubs im Achtelfinal
Nach Abschluss der Ligaphase · 14. Oktober 2026
Achtelfinal Paarung
Schweizer Duell Genève-Servette – Fribourg-Gottéron
HC Davos Gegen HC Pilsen
Hinspiele 10./11. November 2026
Rückspiele 17./18. November 2026

 

Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert

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