Benfica gegen Celtic – Jota fehlt bei der Rückkehr
Benfica Lissabon empfängt am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 21.00 Uhr Schweizer Zeit Celtic Glasgow in der Europa League. Die Portugiesen wollen nach ihrem 2:0-Auswärtssieg gegen die AC Milan nachlegen. Celtic benötigt nach dem 1:3 gegen Ferencváros dringend Punkte. Besonders ist die Begegnung auch für Jota, der zu seinem früheren Verein zurückkehrt, jedoch nicht spielberechtigt ist.
Benfica geht mit drei Punkten und einer Tordifferenz von +2 in den zweiten Spieltag. Beim Sieg in Mailand trafen Dodi Lukebakio und Jakub Kamiński. Celtic verlor dagegen seinen Auftakt vor eigenem Publikum gegen Ferencváros mit 1:3. Die Schotten wollen nun im Estádio da Luz eine Reaktion zeigen.
Ein direkter Schweizer Bezug besteht bei der Schiedsrichterbesetzung: Fedayi San ist als Assistent des Video-Schiedsrichters eingesetzt. Auch für den Schweizer Fussball ist der Vergleich zweier traditionsreicher Europacup-Clubs interessant. Beide gehören zum Teilnehmerfeld der Europa League ohne Schweizer Vertreter.
Benfica mit Selbstvertrauen nach Milan-Sieg
Die Mannschaft von Trainer Marco Silva startete überzeugend in die Ligaphase. Beim italienischen Spitzenclub AC Milan gewann Benfica mit 2:0.
Dodi Lukebakio brachte die Portugiesen bereits in der 16. Minute in Führung. Jakub Kamiński erhöhte nach der Pause auf 2:0.
Besonders die defensive Organisation überzeugte. Benfica liess sich von der Atmosphäre im San Siro nicht beeindrucken und nutzte seine Offensivmöglichkeiten konsequent.
Nun folgt das erste Heimspiel der Ligaphase. Im Estádio da Luz wollen die Gastgeber die gute Ausgangslage bestätigen.
Personelle Sorgen bei den Portugiesen
Trainer Marco Silva muss gegen Celtic auf mehrere Spieler verzichten.
Jakub Kamiński, noch Torschütze beim Auftaktsieg gegen Milan, fehlt wegen einer Muskelverletzung am linken Oberschenkel. Auch Daniel Banjaqui fällt mit muskulären Beschwerden aus.
Enzo Barrenechea befindet sich weiterhin in der Rehabilitation.
Dagegen steht Alexander Bah wieder zur Verfügung. Der Aussenverteidiger trainierte vor der Begegnung mit der Mannschaft.
Für Benfica wird entscheidend sein, die personellen Ausfälle aufzufangen und weiterhin genügend Durchschlagskraft im Angriff zu entwickeln.
Jota kehrt zurück, darf aber nicht spielen
Eine besondere Geschichte liefert Celtics Flügelspieler Jota.
Der Portugiese wurde bei Benfica ausgebildet und spielte bereits als junger Profi für den Club aus Lissabon.
Nach einer langen Verletzungspause gab er zuletzt gegen Motherwell sein Comeback für Celtic.
Für das Wiedersehen im Estádio da Luz steht er allerdings nicht zur Verfügung: Jota gehört nicht zum gemeldeten Europa-League-Kader der Schotten.
Damit bleibt die Rückkehr an seine frühere Wirkungsstätte ein besonderer Moment abseits des Spielfelds.
Celtic nach schwierigem Europacup-Start
Für die Schotten verlief der Auftakt enttäuschend.
Gegen Ferencváros Budapest verlor Celtic zuhause mit 1:3 und musste sich nach dem ersten Spieltag im hinteren Teil der Ligatabelle einordnen.
Immerhin gelang zuletzt in der schottischen Meisterschaft eine Reaktion. Beim 2:0 gegen Motherwell beendete Celtic eine Serie von drei Niederlagen.
Camilo Durán und Benjamin Nygren erzielten die Treffer.
Trainer Martin O’Neill hofft nun, dass seine Mannschaft diesen Aufschwung auch international bestätigen kann.
Erinnerungen an frühere Europacup-Duelle
Benfica und Celtic verbindet eine lange internationale Geschichte.
Bereits in der Saison 1969/70 trafen die beiden Clubs im Europapokal der Landesmeister aufeinander. Beide gewannen ihr Heimspiel mit 3:0, ehe Celtic durch Losentscheid weiterkam.
Auch in den Champions-League-Gruppenphasen 2006/07, 2007/08 und 2012/13 standen sich die Mannschaften gegenüber.
Die letzte Begegnung in Lissabon gewann Benfica im November 2012 mit 2:1.
Insgesamt weist die bisherige Bilanz vier Siege für Benfica, drei für Celtic und ein Unentschieden aus.
Schweizer Fedayi San im Schiedsrichterteam
Die UEFA hat Nikola Dabanović aus Montenegro für die Begegnung aufgeboten.
Unterstützt wird er an den Seitenlinien von Srdan Jovanović und Vladan Todorović. Vierter Offizieller ist Miloš Savović.
Als Video-Schiedsrichter amtet der Niederländer Pol van Boekel.
Der Schweizer Fedayi San übernimmt die Funktion des Assistenten des Video-Schiedsrichters.
Damit ist auch bei dieser Europa-League-Begegnung ein Schweizer Offizieller im Einsatz.
Wichtige Punkte vor dem dritten Spieltag
In der Ligaphase absolvieren alle 36 Teilnehmer acht Begegnungen gegen unterschiedliche Gegner.
Die ersten acht Mannschaften qualifizieren sich direkt für den Achtelfinal. Die Plätze neun bis 24 berechtigen zur Teilnahme an den K.-o.-Playoffs.
Für Benfica geht es nach dem erfolgreichen Start darum, die gute Position zu festigen. Celtic will dagegen die ersten Punkte sichern.
Bereits am 22. Oktober wartet auf die Portugiesen das Auswärtsspiel bei Omonia Nikosia. Celtic empfängt am selben Tag Celta Vigo.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert