Schwingen

Schwinger wechseln aufs Fussballfeld: Berner entthronen die Nordostschweizer

Die Berner Schwinger haben zum Saisonabschluss 2026 den Wanderpokal zurückerobert. Beim 35. Schwinger-Fussballturnier in Bavois (VD) setzte sich der Bernisch-Kantonale Schwingerverband (BKSV) durch. Nach vier Siegen in der Gruppenphase bezwangen die Berner im Final die Innerschweizer im Elfmeterschiessen und entthronten damit die Nordostschweizer. Am Samstag, 10. Oktober 2026, tauschten die Schwinger das Sägemehl gegen den Fussballrasen. Mannschaften aller fünf Schweizer Teilverbände traten beim traditionellen Saisonabschluss gegeneinander an. Neben sportlichem Ehrgeiz standen auch die Kameradschaft und das Wiedersehen nach einer intensiven Schwingsaison im Mittelpunkt. Der Final sorgte für besondere Spannung: Nach einem 1:1 zwischen Bern und der Innerschweiz fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschiessen. Dort behielten die Berner die Oberhand und sicherten sich den Turniersieg.

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3000 Franken Busse für Zürcher Schwingerverband

Der Zürcher Kantonale Schwingerverband ist vom Zentralvorstand des Eidgenössischen Schwingerverbandes mit einer Busse von 3000 Franken sanktioniert worden. Auslöser ist eine unzulässige nachträgliche Notenkorrektur am Zürcher Kantonalschwingfest vom 17. Mai 2026 in Mettmenstetten. Die Änderung beeinflusste die Rangliste und führte dazu, dass drei zusätzliche Kränze vergeben werden konnten. Konkret wurde nach Abschluss des Wettkampfs die bereits festgesetzte Note eines Schwingers von 10,00 auf 9,75 Punkte reduziert. Dadurch wurde der 7. Rang mit 56,50 Punkten kranzberechtigt. Der Eidgenössische Schwingerverband hält fest, dass für diese Korrektur kein sachlicher Grund bestanden habe und auch das Einverständnis des betroffenen Schwingers die Änderung nicht rechtfertige. Der ESV beurteilt den Verstoss als schwer und vorsätzlich. Bei der Festlegung der Busse wurde allerdings berücksichtigt, dass der Zürcher Kantonalverband den Vorfall selbst gemeldet, eingeräumt und bedauert hat. Gegen den Entscheid kann gemäss den Statuten des Eidgenössischen Schwingerverbandes Rekurs erhoben werden.

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Sicherheit bei Schweizer Sportveranstaltungen – Lage verbessert sich, Risiken bleiben

Die Sicherheitslage rund um Schweizer Fussballspiele hat sich zuletzt messbar verbessert. In der Saison 2025/26 wurden von 414 ausgewerteten Spielen der Super League und Challenge League 316 als "grün" eingestuft, während die Zahl der Begegnungen mit besonders schweren gewalttätigen Ereignissen deutlich zurückging. Gleichzeitig bleiben Pyrotechnik, Sachbeschädigungen und einzelne Gewalttaten zentrale Herausforderungen für Klubs, Behörden und Fans. Die Zahlen stammen aus dem Gesamtschweizerischen Lagebild Sport von fedpol. Wichtig ist dabei die Einordnung: Bewertet wird nicht nur das Geschehen innerhalb eines Stadions. Erfasst werden auch Anreise, unmittelbares Stadionumfeld, Zeit vor und nach der Partie sowie die Rückreise. Eine rote Einstufung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass schwere Gewalt auf einer Tribüne stattgefunden hat. Gerade im Schweizer Profifussball liegen viele Problemfälle ausserhalb der eigentlichen Arenen. Für Zuschauer beginnt Sicherheit bereits beim Einlass. Ticket- und je nach Partie Personenkontrollen, getrennte Zugänge für Fangruppen, klar geregelte Gästesektoren sowie Verbote gefährlicher Gegenstände gehören zum Standard. Welche Regeln im Detail gelten, unterscheidet sich zwischen Stadien und Wettbewerben. Ein Überblick über Tickets, Einlasskontrollen und richtiges Verhalten beim Stadionbesuch zeigt deshalb auch, weshalb die jeweilige Stadionordnung vor der Anreise geprüft werden sollte.

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Kein Winterschlaf im Sägemehl – so bereiten sich die Schwinger auf 2027 vor

Die grossen Schwingfeste des Jahres 2026 sind vorbei, doch für die Schwinger beginnt jetzt keineswegs eine lange Pause. Der Winter ist die wichtigste Aufbauphase der Saison: Kraft, Explosivität, Technik und Regeneration stehen im Zentrum, während in den Schwingkellern bereits an der Form für 2027 gearbeitet wird. Nach dem Kilchberger Schwinget Anfang September und den letzten Herbstschwinget verlagert sich der Schwerpunkt vom Wettkampf auf das Training. Die meisten Spitzenschwinger reduzieren zunächst die Belastung, lassen kleinere Blessuren behandeln und steigen danach wieder strukturiert in den Aufbau ein. Gerade Rücken, Beine, Rumpf und Griffkraft werden während der Wintermonate intensiv trainiert. Ganz ohne Sägemehl geht es trotzdem nicht. In zahlreichen Schwingklubs wird auch im Winter regelmässig im Schwingkeller trainiert. Technik, Konter, Schwungvarianten und kurze intensive Einheiten bleiben wichtig. Wer die Regeln und Eigenheiten des Nationalsports nochmals auffrischen möchte, findet hier unsere Übersicht zu Regeln, Noten und Schlussgang im Schwingsport.

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