Luzern

Kriens-Luzern triumphiert in Trondheim – Müller mit zwölf Toren

Der HC Kriens-Luzern feiert in der Champions League einen eindrucksvollen Auswärtssieg. Der Schweizer Meister gewinnt am Mittwochabend, 14. Oktober 2026, bei Kolstad Håndball mit 36:28 und holt den zweiten Erfolg in Folge. Überragender Spieler ist erneut Jerome Müller. Der deutsche Rückraumspieler erzielt zwölf Tore bei nur 13 Würfen. Die Innerschweizer erwischen in Trondheim einen starken Abend. Zur Halbzeit führt das Team von Andy Schmid mit 16:13. Nach der Pause baut Kriens-Luzern seinen Vorsprung kontinuierlich aus und liegt zwischenzeitlich sogar mit elf Toren vorne. Kolstad findet gegen die effiziente Offensive des Schweizer Meisters keine entscheidende Antwort. Mit dem Sieg verbessert sich Kriens-Luzern auf vier Punkte und liegt in der Champions-League-Gruppe F hinter Magdeburg und Kielce auf Rang drei. Bereits der historische 34:32-Heimsieg gegen Kolstad vor einer Woche hatte die Wende eingeleitet. Nun wartet am 21. Oktober das entscheidende Heimspiel gegen Kielce um einen Platz unter den ersten beiden Mannschaften.

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Wil holt Punkt in Kriens – Schreiber gleicht aus

Der SC Kriens und der FC Wil trennen sich in der zehnten Runde der Challenge League mit 1:1. Die Innerschweizer gehen nach einer torlosen ersten Halbzeit durch Martin François in Führung. Nur neun Minuten später gelingt Loris Schreiber der Ausgleich. Damit verpasst Kriens den fünften Saisonsieg, während Wil nach einem Rückstand einen wichtigen Auswärtspunkt gewinnt. Vor 1'350 Zuschauern im Stadion Kleinfeld entwickelt sich eine ausgeglichene Begegnung. Wil besitzt mehr Ballbesitz, Kriens kommt kurz vor der Pause durch Nico Siegrist zu einer guten Möglichkeit. Nach dem Seitenwechsel trifft François in der 61. Minute zum 1:0. Schreiber antwortet in der 70. Minute mit einem platzierten Linksschuss. Kriens bleibt als Aufsteiger mit 15 Punkten aus zehn Spielen auf dem vierten Tabellenplatz. Wil verbessert sich auf zehn Punkte und liegt auf Rang acht. Beide Mannschaften müssen ihre nächsten Aufgaben im Schweizer Cup bestreiten. Für den SC Kriens bleibt das Unentschieden dennoch ein weiterer Beleg für den konkurrenzfähigen Saisonstart.

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Lugano überrollt Luzern und zieht an der Spitze davon

Der FC Lugano setzt seinen beeindruckenden Siegeszug in der Super League fort. Die Tessiner bezwingen den FC Luzern am Samstagabend mit 4:0 und feiern ihren neunten Sieg im zehnten Meisterschaftsspiel. Daniel Dos Santos überragt mit zwei Treffern und einer entscheidenden Beteiligung am zweiten Tor. Lugano liegt damit bereits neun Punkte vor den ersten Verfolgern Young Boys und Sion. Dos Santos bringt die Gastgeber in der zwölften Minute mit einem sehenswerten Heber in Führung. Nach der Pause provoziert ein Steilpass des 23-Jährigen das Eigentor von Luzerns Dantas Fernandes zum 2:0. In der 78. Minute trifft Dos Santos erneut, ehe Dereck Moncada neun Minuten später den Schlusspunkt setzt. Die Mannschaft von Mattia Croci-Torti bleibt nach zehn Meisterschaftsspielen ungeschlagen. Mit 28 Punkten und einem Torverhältnis von 31:7 baut Lugano seine Tabellenführung weiter aus. Für den FC Luzern ist die klare Niederlage dagegen ein empfindlicher Rückschlag: Die Innerschweizer fallen auf Rang acht zurück.

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Union Berlin hat Daniel Mikolajewski im Visier

Daniel Mikolajewski hat mit seinen Leistungen beim FC Luzern das Interesse des 1. FC Union Berlin geweckt. Der 20-jährige polnische Stürmer gehört Parma Calcio und spielt in dieser Saison leihweise in der Schweizer Super League. Bei den Berlinern könnte der Angreifer zu einer interessanten Verstärkung für die Offensive werden. Besonders spannend: Mit Mauro Lustrinelli steht ein Schweizer Trainer an der Seitenlinie des Bundesligisten. Mikolajewski hat sich nach seinem Wechsel aus Italien schnell einen Namen gemacht. Der Mittelstürmer überzeugte in seinen ersten sieben Meisterschaftsspielen mit vier Toren und drei Assists, darunter ein Hattrick gegen die Grasshoppers. Neben Union Berlin beschäftigen sich auch Vereine aus Italien und Belgien mit seiner Entwicklung. Die mögliche Bundesliga-Perspektive verleiht seinen Auftritten beim FC Luzern zusätzliche Bedeutung. Parma hat den Polen bis zum 30. Juni 2027 an die Innerschweizer ausgeliehen und besitzt weiterhin seine Transferrechte. Der italienische Klub bewertet sein Talent hoch und dürfte bei einer möglichen späteren Verpflichtung eine erhebliche Ablösesumme verlangen.

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Gaming Days 2026 in Emmenbrücke: Kostenlos spielen und E-Sport-Profis live herausfordern

Fünf Tage voller Gaming, Wettkampf und Unterhaltung: Vom 13. bis 17. Oktober 2026 verwandelt sich das Emmen Center in einen Treffpunkt für E-Sport-Fans und Gaming-Begeisterte. Auf dem Programm stehen spannende EA SPORTS FC 27 Matches, ein grosses 2-gegen-2-Turnier, Mario Kart World sowie Duelle gegen E-Sport-Profis. Die Teilnahme an den Aktivitäten ist kostenlos, zudem warten Preise im Gesamtwert von CHF 5000. Auf der Eventfläche im Erdgeschoss des Emmen Center stehen vom 13. bis 17. Oktober 2026 moderne Gaming-Stationen mit EA SPORTS FC 27 auf der PlayStation 5 bereit. Höhepunkt der Woche ist das professionell moderierte 2-gegen-2-Turnier am Samstag, bei dem die Teams um attraktive Preise spielen. Sowohl die Teilnahme am Turnier als auch alle weiteren Aktivitäten der Gaming Days sind kostenlos.

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Granit Xhaka verurteilt – Nati-Zukunft erneut im Fokus

Granit Xhaka ist im Zusammenhang mit einem gefälschten Covid-Zertifikat verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft Luzern sprach gegen den Captain der Schweizer Nationalmannschaft eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je 3000 Franken aus – insgesamt 150'000 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren. Xhaka hat den Entscheid akzeptiert. Der 34-Jährige bestätigte die Verurteilung am Donnerstag selbst. Er erklärte, bei der Staatsanwaltschaft vollständig ausgesagt, die Verfahrenskosten bereits bezahlt und das Urteil angenommen zu haben. Hintergrund ist ein gefälschtes Covid-Zertifikat, das Xhaka nach eigenen Angaben im Jahr 2022 gekauft hatte. Sportlich ist die Angelegenheit damit noch nicht vollständig abgeschlossen. Der Schweizerische Fussballverband nahm den Entscheid zur Kenntnis und erklärte, dass nun die bereits angekündigten Gespräche über die gemeinsame Zukunft geführt werden können. Noch im September war gegen Xhaka wegen des Covid-Zertifikats ein Strafverfahren eröffnet worden.

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Kriens gegen Wil: Aufsteiger will starke Heimserie fortsetzen

Der SC Kriens empfängt am Freitagabend den FC Wil 1900 zum 10. Spieltag der Challenge League im Kleinfeld. Die Innerschweizer stehen nach neun Runden mit 14 Punkten auf Rang vier und haben sich als Aufsteiger schnell in der Liga etabliert. Wil reist mit neun Punkten und Rang neun an, kommt aber nach dem deutlichen 5:0 gegen Stade Nyonnais mit neuem Selbstvertrauen. Kriens hat vor der Länderspielpause nochmals ein starkes Zeichen gesetzt und Étoile Carouge zuhause mit 4:1 geschlagen. Damit stehen nach neun Partien vier Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Besonders zuhause präsentiert sich das Team stabil: Drei der bisherigen fünf Meisterschaftsspiele im Kleinfeld wurden gewonnen. Wil steckt trotz des jüngsten Kantersiegs weiterhin in der unteren Tabellenhälfte. Die Ostschweizer weisen nach neun Spielen zwei Siege, drei Unentschieden und vier Niederlagen auf. Bereits im ersten Direktduell dieser Saison setzte sich Kriens auswärts mit 2:0 durch. Schon nach den ersten Saisonwochen gehörte Kriens zu den positiven Überraschungen der Challenge League.

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Lugano gegen Luzern: Leader vor nächstem Härtetest

Der FC Lugano empfängt am Samstagabend den FC Luzern zum 10. Spieltag der Super League. Die Tessiner führen die Tabelle mit 25 Punkten aus neun Spielen an und sind in der Meisterschaft weiterhin ungeschlagen. Luzern reist als Sechster ins Tessin und will den souveränen Leader erstmals zu Fall bringen. Die Partie in der AIL Arena wird bereits um 18.00 Uhr angepfiffen. Ursprünglich war der Anpfiff für 20.30 Uhr vorgesehen, die Swiss Football League zog das Spiel aus Sicherheits- und Rückreisegründen vor. Für Lugano geht es darum, die hervorragende Ausgangslage vor den Verfolgern Young Boys und Sion weiter zu festigen. Sportlich spricht die bisherige Bilanz klar für die Mannschaft von Mattia Croci-Torti. Lugano holte aus neun Meisterschaftspartien acht Siege und ein Unentschieden und weist ein Torverhältnis von 27:7 auf. Luzern steht bei zwölf Punkten aus neun Spielen und hat bislang drei Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen verbucht. Warum Lugano derzeit nicht nur punktet, sondern strukturell wie ein echtes Spitzenteam wirkt, zeigt auch die bisherige Entwicklung der Tessiner.

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Historisch! Kriens-Luzern schlägt Kolstad 34:32

Der HC Kriens-Luzern hat den ersten Champions-League-Sieg seiner Klubgeschichte gefeiert. Der Schweizer Meister bezwang den norwegischen Titelhalter Kolstad Håndball in der Pilatus Arena mit 34:32 und holte damit im dritten Gruppenspiel die ersten Punkte auf Europas höchster Klubstufe. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt ist das Team von Andy Schmid endgültig in der Champions League angekommen. Kriens-Luzern kontrollierte die Partie über weite Strecken, musste in einer dramatischen Schlussphase aber nochmals um den historischen Erfolg zittern. Rund fünf Minuten vor dem Ende gelang Kolstad der Ausgleich zum 30:30. Die Innerschweizer reagierten jedoch stark: Lukas Herburger brachte den HCKL wieder in Führung, Justin Müller stellte anschliessend den Vorsprung von zwei Toren wieder her. Für den Schweizer Meister ist das 34:32 weit mehr als ein gewöhnlicher Heimsieg. Kriens-Luzern bestreitet in dieser Saison erstmals überhaupt die EHF Champions League und hatte zuvor beim polnischen Spitzenklub Industria Kielce nur knapp mit 29:30 verloren sowie das erste Heimspiel gegen den SC Magdeburg mit 29:39 abgegeben. Im dritten Anlauf folgte nun der historische erste Sieg.

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Schweizer Basketball startet ins Wochenende – 85 Teams greifen in NLB und NL1 an

Im Schweizer Basketball beginnt an diesem Wochenende der breite nationale Meisterschaftsbetrieb. In der National League B und der NL1 starten bei Männern und Frauen insgesamt 85 Teams in die Saison 2026/27. Besonders im Fokus steht GC Zürich, das in der NLB sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen als Titelverteidiger antritt. Den Auftakt machen am Freitag die Männer. In der NLB kämpfen 17 Mannschaften um die Playoff-Plätze, während in der NL1 gleich 33 Teams in drei regionalen Gruppen antreten. Am Samstag folgen die Frauen mit 16 NLB- und 19 NL1-Mannschaften. Damit beginnt für zahlreiche Schweizer Klubs die wichtigste Phase der Saison. Während in der NLB der direkte Kampf um Aufstieg, Playoffs und Titel im Mittelpunkt steht, dient die NL1 gleichzeitig als wichtige Entwicklungsstufe für ambitionierte Vereine und Nachwuchsteams.

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