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Rafael Câmara steigt 2027 mit Haas in die Formel 1 auf

Der brasilianische Nachwuchsfahrer Rafael Câmara steigt 2027 in die Formel 1 auf. Der 21-Jährige hat beim US-Rennstall Haas einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben und übernimmt das Cockpit von Esteban Ocon. Câmara gehört zur Ferrari Driver Academy, gewann 2025 die Formel 3 und führt aktuell die Formel-2-Meisterschaft an. Für Brasilien ist seine Verpflichtung eine weitere bedeutende Nachwuchserfolgsgeschichte. Haas gibt den Transfer am Donnerstag, 15. Oktober 2026, offiziell bekannt. Teamchef Ayao Komatsu setzt damit auf einen Fahrer, der in den vergangenen Jahren sämtliche wichtigen Nachwuchsstufen erfolgreich durchlaufen hat. Câmara wurde 2024 Meister der Formula Regional European Championship und gewann bereits ein Jahr später den Formel-3-Titel. In seiner ersten Formel-2-Saison liegt er zwei Rennwochenenden vor Schluss an der Spitze. Mit Câmaras Verpflichtung ist die Nachfolge von Esteban Ocon geklärt, der Haas Ende 2026 verlässt. Oliver Bearman gilt als wahrscheinlicher zweiter Fahrer, seine Vertragsverlängerung für 2027 steht jedoch noch aus. Aus Schweizer Sicht ist der Transfer besonders interessant: Bei Audi in Hinwil fährt mit Gabriel Bortoleto bereits ein brasilianisches Talent. Damit werden 2027 mindestens zwei Brasilianer im Formel-1-Feld vertreten sein.

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Red Bull verlängert mit Laurent Mekies bis 2031

Red Bull Racing setzt langfristig auf Laurent Mekies. Der Formel-1-Rennstall hat den Vertrag seines Teamchefs und Geschäftsführers bis Ende 2031 verlängert. Der 49-jährige Franzose hatte im Juli 2025 die Nachfolge von Christian Horner angetreten. Nach den jüngsten Siegen von Max Verstappen in Malaysia und Singapur erhält Mekies nun das Vertrauen für die kommenden fünf Jahre. Die Vertragsverlängerung wurde am 14. Oktober 2026 während einer Teambesprechung in Milton Keynes bekannt gegeben. Red-Bull-Anteilseigner Mark Mateschitz verkündete die Entscheidung persönlich. Nach einem schwierigen Beginn unter dem neuen Formel-1-Reglement hat sich Red Bull sportlich wieder gesteigert. Die Erfolge in Malaysia und Singapur gelten als wichtige Bestätigung der Entwicklungsarbeit. Mit Mekies, Verstappen und Isack Hadjar besetzt Red Bull zentrale Positionen für die kommenden Jahre. Der niederländische Weltmeister steht bis Ende 2030 unter Vertrag, Hadjar bleibt mindestens bis 2027. Für das Schweizer Audi-Team aus Hinwil bedeutet die Entscheidung, dass ein wichtiger Konkurrent seine Führungsstruktur langfristig festigt.

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Verstappen triumphiert erstmals in Singapur

Max Verstappen gewinnt erstmals den Grossen Preis von Singapur. Der Red-Bull-Pilot setzt sich am Sonntag auf dem Marina Bay Street Circuit vor Charles Leclerc und Kimi Antonelli durch und feiert seinen 73. Formel-1-Sieg. Ausgerechnet bei seinem 250. Grand-Prix-Start gelingt dem Niederländer der lange fehlende Erfolg auf dem anspruchsvollen Stadtkurs. Nach seinem Sprintsieg am Samstag macht Verstappen das perfekte Wochenende klar. Von der Poleposition verteidigt Verstappen seine Führung gegen Leclerc und kontrolliert anschliessend das Rennen über 62 Runden. Der Ferrari-Pilot bleibt zunächst in Schlagdistanz, kann den Red Bull aber nicht entscheidend unter Druck setzen. Nach 1:42:00,785 Stunden überquert Verstappen die Ziellinie mit 7,335 Sekunden Vorsprung. Antonelli komplettiert das Podest, während die beiden McLaren von Lando Norris und Oscar Piastri die Plätze vier und fünf belegen. Im Kampf um die Weltmeisterschaft bleibt Antonelli auf Kurs. Der Italiener führt die Fahrerwertung mit 340 Punkten an und liegt 102 Zähler vor Mercedes-Teamkollege George Russell. Verstappen verbessert sich dank seiner jüngsten Siegesserie auf 221 Punkte, hat aber weiterhin grossen Rückstand auf die Spitze. Die nächste Station ist der Grand Prix der USA in Austin.

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Motorsport im Regen: Wenn jede Sekunde zählt

Regen kann ein Autorennen innerhalb weniger Sekunden vollständig verändern. Wo bei trockenen Bedingungen höchste Geschwindigkeiten und präzise Bremspunkte über den Erfolg entscheiden, werden auf nasser Strecke plötzlich Reifenwahl, Fahrzeugkontrolle und das richtige Gespür für den Grip entscheidend. Schon ein kleiner Fehler kann aus einem sicheren Podestplatz einen Ausfall machen. Besonders gefährlich wird es, wenn sich Wasser auf der Fahrbahn sammelt. Aquaplaning, längere Bremswege und eingeschränkte Sicht stellen selbst erfahrene Rennfahrer vor grosse Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnet wechselhaftes Wetter Chancen für Teams, die bei der Strategie die richtigen Entscheidungen treffen. Ob Formel 1, GT-Rennsport oder Tourenwagen: Regenrennen gehören zu den anspruchsvollsten Situationen im Motorsport. Sie verlangen fahrerisches Können, technische Präzision und eine enge Zusammenarbeit zwischen Fahrer und Boxenmauer.

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Verstappen gewinnt Chaos-Sprint – Russell crasht

Max Verstappen gewinnt am Samstag den turbulenten Formel-1-Sprint in Singapur. Der Red-Bull-Pilot setzt sich auf teilweise nasser Strecke vor den Ferrari-Fahrern Lewis Hamilton und Charles Leclerc durch. George Russell scheidet nach einem Unfall in Führung liegend aus. Insgesamt erreichen neun der 22 gestarteten Fahrer das Ziel nicht. Ein heftiger Regenschauer verzögert den Start auf dem Marina Bay Street Circuit um rund 30 Minuten. Russell überholt Polesetter Verstappen zunächst, verliert seinen Mercedes aber am Ende der ersten Runde und schlägt in die Streckenbegrenzung ein. Verstappen übernimmt die Führung und kontrolliert das Rennen anschliessend bis ins Ziel. Für das Schweizer Audi-Team aus Hinwil gibt es ebenfalls einen Erfolg: Nico Hülkenberg wird Siebter und holt zwei Sprintpunkte. WM-Leader Kimi Antonelli belegt Rang vier und vergrössert seinen Vorsprung auf Russell auf 89 Punkte. Der Brite muss den Grand Prix am Sonntag zudem wegen eines Motorwechsels vom hinteren Ende des Feldes beginnen.

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Formel 1 in Singapur: Mercedes setzt auf zwei Fahrzeugversionen – Antonelli hat Probleme

Mercedes sucht in Singapur nach Antworten: George Russell und Kimi Antonelli fahren am aktuellen Formel-1-Wochenende mit unterschiedlichen Entwicklungsständen des W17. Während Russell zur früheren Fahrzeugversion zurückgekehrt ist, setzt WM-Leader Antonelli weiterhin auf das neue Technikpaket. Der direkte Vergleich soll zeigen, warum die jüngsten Änderungen bisher nicht den erwarteten Fortschritt gebracht haben. Der Freitag lieferte einen auffälligen Unterschied: Russell wurde Zweiter im Sprint-Qualifying, Antonelli musste sich mit Platz sieben begnügen. Für Mercedes geht es dabei auch um die Frage, welche Entwicklungsrichtung langfristig die richtige ist.

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Marc Márquez: Neun WM-Titel und die Jagd nach dem zehnten

Marc Márquez gehört mit neun Weltmeistertiteln zu den erfolgreichsten Motorradrennfahrern der Geschichte. Der 33-jährige Spanier gewann 2025 seine siebte MotoGP-Weltmeisterschaft und krönte damit ein aussergewöhnliches Comeback nach schweren Verletzungen. In der laufenden Saison 2026 kämpft der Ducati-Star um seinen zehnten WM-Titel. Vor dem Grand Prix von Indonesien fehlen ihm lediglich zwei Punkte auf WM-Leader Jorge Martín. Márquez feierte seinen ersten Weltmeistertitel 2010 in der 125er-Klasse und gewann zwei Jahre später die Moto2-Weltmeisterschaft. Seit seinem MotoGP-Debüt 2013 holte er sieben weitere Titel. Besonders prägend waren seine sechs MotoGP-Triumphe mit Honda zwischen 2013 und 2019 sowie die Rückkehr an die Spitze mit Ducati im vergangenen Jahr. Der neunfache Weltmeister gehört auch in der Saison 2026 zu den Titelkandidaten. Mit seinem Doppelsieg beim Grand Prix von Japan am vergangenen Wochenende verkürzte er den Rückstand auf Martín auf zwei Punkte. Damit wird das Rennen in Indonesien zu einem weiteren wichtigen Kapitel seiner Karriere.

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Verstappen holt Sprint-Pole – Strafe droht

Max Verstappen hat sich beim Formel-1-Sprint-Qualifying in Singapur die vorläufige Pole-Position gesichert. Der Red-Bull-Pilot setzte sich am Freitag mit einer Bestzeit von 1:31,156 Minuten vor George Russell und Charles Leclerc durch. Allerdings könnte ein möglicher Verstoss gegen die Gelbflaggen-Regeln seine Spitzenposition noch gefährden. Verstappen war auf dem Marina Bay Street Circuit in allen drei Qualifying-Abschnitten der Schnellste. Im entscheidenden SQ3 distanzierte er Mercedes-Fahrer Russell um 0,120 Sekunden. Leclerc folgte im Ferrari mit 0,243 Sekunden Rückstand. Oscar Piastri und Lando Norris belegten für McLaren die Plätze vier und fünf. Überschattet wurde das Qualifying von einer Unterbrechung nach einem Zwischenfall mit Sergio Pérez sowie technischen Problemen bei der Zeitmessung. Für das Schweizer Formel-1-Umfeld verlief der Freitag weniger erfreulich. Das in Hinwil beheimatete Audi-Team kam mit Nico Hülkenberg nicht über den zwölften Startplatz hinaus. Teamkollege Gabriel Bortoleto belegte Rang 14. Beide verpassten damit den Einzug in den letzten Qualifying-Abschnitt.

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Motorsport als Testlabor: Rennsportwissen treibt neue Schmierstoffe voran

Unzählige Teams über alle Disziplinen und Leistungsstufen hinweg vertrauen auf Motul: vom Amateursport bis zur Weltspitze, vom Pocket Bike bis zur MotoGP und vom Kartsport bis zur Formel 1. Mit den finalen Läufen in zahlreichen Rennserien biegt die Motorsport-Saison 2026 auf die Zielgerade ein. Die auf der Piste gewonnenen Erkenntnisse von Motul fliessen in die Produktentwicklung ein. Davon profitieren zunächst die von dem Unternehmen unterstützten Teams – und schliesslich alle, die Motul-Schmierstoffe im Alltag in ihren Fahrzeugen einsetzen. Wenn Hundertstelsekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden, zählt jede technische Komponente. Rennmotoren arbeiten bei extremen Drehzahlen und Temperaturen. Entsprechend wichtig ist das Motoröl für Performance und Zuverlässigkeit. Deshalb setzen zahlreiche Teams auf die enge Entwicklungspartnerschaft mit Motul als Spezialisten für Hochleistungsschmierstoffe. Zu ihnen zählt auch Manthey: Das von Motul unterstützte Team tritt beim DTM-Finale am Hockenheimring als Titelverteidiger und Tabellenführer an. „Für Motul stehen technische Partnerschaften vor reinen Sponsorings: Getreu unserem Anspruch als ‚Co-Creators of Performance‘ wollen wir im Fahrzeug einen Beitrag leisten, nicht nur darauf sichtbar sein“, erklärt Dmitry Bakumenko, Geschäftsführer von Motul Deutschland. „Das geht so weit, dass unser Produkt manchmal auch in Fahrzeugen wirksam ist, auf denen kein Motul-Logo zu sehen ist.“ Hinzu kommt, dass die Produkte, mit denen Motul die Motorsport-Teams unterstützt, auch im Handel zu erwerben sind – im Fall von Manthey und der DTM ist das unter anderem das Hochleistungs-Motoröl 300V.

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Russell muss in Singapur von ganz hinten starten

George Russell erhält beim Formel-1-Grand-Prix von Singapur den nächsten schweren Rückschlag. Nach seinem Ausfall in Sepang muss Mercedes Komponenten der Antriebseinheit wechseln, womit der Brite das erlaubte Saisonkontingent überschreitet. Teamchef Toto Wolff bestätigte, dass Russell den Grand Prix am Sonntag vom Ende der Startaufstellung in Angriff nehmen muss. Der Defekt traf Russell beim Bahrain-GP in Malaysia besonders hart: Wenige Runden vor Schluss lag er auf Kurs zu Rang drei, musste seinen Mercedes während einer Safety-Car-Phase aber mit einem Problem an der Power Unit abstellen. Weil die beschädigte Einheit nicht weiterverwendet werden kann, zieht Mercedes den ursprünglich für einen späteren Zeitpunkt geplanten Motorwechsel vor. Die genaue Anzahl der ausgetauschten Komponenten entscheidet über das formelle Strafmass, Mercedes geht jedoch bereits von einem Start am Ende des Feldes aus. Auch im WM-Kampf sind die Folgen erheblich. Russell liegt nach seinem Nuller in Sepang mit 236 Punkten bereits 84 Zähler hinter Teamkollege Kimi Antonelli, der mit 320 Punkten führt. In Singapur wartet zudem ausgerechnet ein enger Stadtkurs, auf dem Überholmanöver schwieriger sind als auf vielen permanenten Rennstrecken. Die Strafe gilt allerdings nur für den Grand Prix am Sonntag – im Sprint am Samstag kann Russell normal um Punkte kämpfen.

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Verstappen gewinnt Regen-Chaos von Sepang

Max Verstappen hat beim aussergewöhnlichen Bahrain-Grand-Prix in Malaysia seinen ersten Formel-1-Sieg der Saison 2026 gefeiert. Der Red-Bull-Pilot setzte sich auf dem Sepang International Circuit vor WM-Leader Kimi Antonelli und Lewis Hamilton durch. Heftiger Regen, technische Probleme und mehrere Unterbrechungen machten das Rennen zu einem der turbulentesten des Jahres. Verstappen war von der Poleposition gestartet, verlor die Führung unter schwierigen Bedingungen zunächst jedoch an Antonelli. Nach einem Safety-Car-Neustart schlug der Niederländer zurück, überholte den Mercedes-Piloten und setzte sich anschliessend an der Spitze fest. Für Verstappen ist es der 72. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere und der erste seit Abu Dhabi 2025. Während Verstappen und Red Bull endlich ihren ersten Saisonsieg feiern, machte Antonelli im WM-Kampf einen gewaltigen Schritt. Sein Mercedes-Teamkollege George Russell musste wenige Runden vor Schluss mit einem technischen Problem aufgeben. Antonelli führt die Fahrer-WM nun mit 320 Punkten und 84 Zählern Vorsprung auf Russell an.

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Automobilslalom verstehen: So entscheiden Linienwahl, Bremsen und Technik

Automobilslalom verdichtet den Rennsport auf wenige entscheidende Minuten. Eine mit Toren und Markierungen vorgegebene Strecke verlangt präzises Bremsen, kontrollierte Lastwechsel und eine Linie, die kurze Wege mit möglichst wenig Geschwindigkeitsverlust verbindet. Gefahren wird einzeln gegen die Uhr, doch der eigentliche Wettbewerb findet zwischen Fahrzeug, Strecke und fahrerischer Konsequenz statt. In der Schweiz reicht das Spektrum vom seriennahen Tourenwagen bis zum leistungsstarken Rennsportfahrzeug. Unterschiedliche Klassen schaffen eine sportliche Vergleichbarkeit, während Trainings- und Wertungsläufe einen klar gegliederten Veranstaltungstag ergeben. Der Einstieg wirkt zugänglicher als in vielen anderen Motorsportdisziplinen, verlangt aber eine sorgfältige Vorbereitung, ein regelkonformes Fahrzeug und grossen Respekt vor Geschwindigkeit und Streckenbegrenzung.

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Motorsportwissen kompakt erklärt: Regeln, Reifen, Technik und Rennstrategie

Motorsport ist weit mehr als schnelles Fahren. Jede Disziplin verbindet ein eigenes technisches Reglement mit sportlichen Regeln, Sicherheitsvorgaben und strategischen Entscheidungen. Startaufstellung, Reifenwahl, Fahrzeugabstimmung, Flaggen, Boxenstopps und Zeitstrafen greifen ineinander. Wer diese Zusammenhänge versteht, erkennt im Rennen Entwicklungen, die weit über sichtbare Überholmanöver hinausgehen. Zwischen Formel 1, Rallye, Tourenwagen, Langstrecke und Bergrennen bestehen erhebliche Unterschiede. Dennoch beruhen sie auf vergleichbaren Grundprinzipien: Fahrzeuge werden in Klassen eingeteilt, Wettbewerbe folgen festgelegten Abläufen und Regelverstösse ziehen definierte Sanktionen nach sich. Diese Einführung ordnet die wichtigsten Begriffe ein und zeigt, wie Technik, Fahrweise und Teamarbeit ein Rennergebnis beeinflussen.

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Historischer Motorsport: Renntechnik, Originalität und lebendiges Erbe

Historischer Motorsport bringt Rennwagen vergangener Epochen zurück auf jene Strecken, für die sie einst konstruiert wurden. Dabei geht es um weit mehr als nostalgische Formen, Motorenklang und berühmte Marken. Fahrzeuge müssen ihrer zeitgenössischen technischen Ausführung entsprechen, zuverlässig vorbereitet und mit angemessener Sicherheitsausrüstung bewegt werden – schnell genug, um ihren Charakter erlebbar zu machen, aber mit Respekt vor unwiederbringlicher Substanz. Das Spektrum reicht von Vorkriegsrennwagen über klassische GT- und Tourenwagen bis zu Formelautos, Sportprototypen und Rallyefahrzeugen jüngerer Jahrzehnte. Originale Wettbewerbsfahrzeuge treten neben sorgfältig aufgebauten Fahrzeugen an, die einer historischen Spezifikation entsprechen. Reglemente, technische Pässe und belegbare Fahrzeuggeschichten schaffen dabei die Grundlage für faire Klasseneinteilungen und eine nachvollziehbare Authentizität.

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Renntechnik verstehen: Wie ein Rennwagen als Gesamtsystem funktioniert

Renntechnik ist die Kunst, widersprüchliche Anforderungen in ein schnelles, berechenbares und belastbares Fahrzeug zu übersetzen. Reifen benötigen ein passendes Temperaturfenster, Aerodynamik verlangt eine kontrollierte Fahrzeughöhe, Bremsen müssen enorme Wärmemengen aufnehmen und der Antrieb soll seine Leistung möglichst verlustarm auf die Strecke bringen. Erst wenn diese Bereiche zusammenarbeiten, entsteht aus leistungsfähigen Einzelteilen ein konkurrenzfähiger Rennwagen. Die technische Lösung hängt von Rennklasse, Reglement, Strecke und Einsatzdauer ab. Ein Formelwagen folgt anderen Prioritäten als ein Rallyefahrzeug, ein Tourenwagen oder ein Langstreckenprototyp. Dennoch beruhen alle Konzepte auf denselben Grundlagen: Kräfte müssen übertragen, Bewegungen kontrolliert, Energieflüsse gesteuert und Veränderungen messbar gemacht werden. Renntechnik beginnt deshalb nicht beim spektakulärsten Bauteil, sondern beim Verständnis des gesamten Systems.

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Karting verstehen: Technik, Fahrkunst und der Einstieg in den Rennsport

Karting bringt die Grundlagen des Motorsports auf engem Raum zusammen: Bremsen, Lenken, Beschleunigen und Zweikämpfe. Hinter den kleinen Fahrzeugen steckt eine anspruchsvolle Disziplin, in der saubere Bewegungen, technische Abstimmung und konstante Rundenzeiten entscheidend sind. Der Einstieg kann mit einer Mietkartfahrt beginnen und bis zum internationalen Wettbewerb führen. Dazwischen liegen unterschiedliche Fahrzeuge, Klassen und Organisationsformen. Dieser Einführungsartikel erklärt ihre Zusammenhänge, die wichtigsten Fahrprinzipien und den Weg in den Schweizer Kartsport. Angaben zu Reglementen beziehen sich auf den Stand Oktober 2026.

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Nachwuchs im Autosport: Einstieg, Ausbildung und Wege in den Rennsport

Nachwuchs im Autosport beginnt mit Begeisterung, entwickelt sich aber durch systematisches Lernen. Junge Fahrer müssen Fahrzeuge beherrschen, Regeln verstehen, mit anderen zusammenarbeiten und unter Druck Entscheidungen treffen. Ob daraus engagierter Breitensport oder eine berufliche Rennkarriere entsteht, hängt neben dem Talent auch von Betreuung, Finanzierung und passenden Entwicklungsschritten ab. Karting ist ein verbreiteter Einstieg, doch Nachwuchsförderung reicht weit über die Suche nach künftigen Formel-1-Piloten hinaus. Rundstrecke, Rallye, Slalom und Langstrecke verlangen unterschiedliche Fähigkeiten und eröffnen verschiedene Laufbahnen. Für Schweizer Nachwuchstalente kommt hinzu, dass Lizenzierung, Ausbildung und internationale Rennprogramme früh aufeinander abgestimmt werden müssen.

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Langstreckenrennen erklärt: Klassen, Boxenstopps und Strategien verstehen

Langstreckensport misst Geschwindigkeit nicht über eine einzelne perfekte Runde, sondern über viele Stunden unter wechselnden Bedingungen. Mehrere Fahrer teilen sich ein Fahrzeug, unterschiedliche Klassen fahren gleichzeitig und jede Entscheidung beeinflusst den weiteren Rennverlauf. Erst das Zusammenspiel von Fahrtempo, Energieverbrauch, Reifenmanagement, Boxenarbeit und technischer Zuverlässigkeit macht aus einem schnellen Auto einen ernsthaften Anwärter auf den Klassensieg.  Le Mans, Daytona, Spa-Francorchamps und der Nürburgring stehen für verschiedene Ausprägungen derselben Disziplin. Manche Rennen dauern sechs oder acht Stunden, die grossen Klassiker einen ganzen Tag. Für den Einstieg sind deshalb weniger einzelne Marken und Fahrernamen entscheidend als die grundlegenden Abläufe: Klassen werden getrennt gewertet, Strategien in Stints geplant und Zwischenstände stets im Zusammenhang mit noch ausstehenden Boxenstopps betrachtet.

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